Schwermetalle – Der Feind in unserem Körper

Unser Organismus wird jeden Tag immer häufiger mit giftigen Metallen, besonders Schwermetalle wie Quecksilber, Palladium, Cadmium, Blei, Nickel etc. konfrontiert. Sie belasten neben dem Immunsystem auch die Leber, die Nieren und den Darm. Da sie mittlerweile in weiten Teilen unserer Umwelt vorhanden sind, ist es nicht mehr möglich, den Kontakt dazu vollständig zu vermeiden. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, den belasteten Körper mit Hilfe von natürlichen Methoden, bei seiner Entgiftung zu unterstützen.

 

Schwermetalle

 

Was sind Schwermetalle

Mit der Bezeichnung Schwermetalle wurde willkürlich eine Gruppe von Metallen zusammengefasst. Durch das Fehlen einer eindeutigen wissenschaftlich akzeptierten Definition des Begriffes „Schwermetall“, gibt es allerdings eine Vielzahl unterschiedlicher Definitionen in der Literatur. Eine Studie der IUPAC fand mindestens 38 Definitionen des Begriffes, der angefangen von der Dichte, dem „Atomgewicht“ oder der Ordnungszahl bis zu den chemischen Eigenschaften oder der Toxizität reicht. Folglich gibt es keine einheitliche Liste aller „Schwermetallen“

In der Öffentlichkeit gelten oft alle mit dem Begriff „Schwermetall“ bezeichneten Stoffe als toxische Substanzen. Dies trifft allerdings nicht immer zu, da es auch „Schwermetalle“ gibt, welche für den Menschen essentiell, also lebensnotwendig, sind.

 

Die wichtigsten toxischen Metalle

Mögliche Zeichen und Symptome einer Metallbelastung

  • Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Rheumatische Erscheinungen
  • Blutarmut
  • Chronische Ekzeme, Haarausfall
  • Chronische Nierenerkrankungen
  • Morbus Crohn, Darmbeschwerden, Appetitlosigkeit
  • Multiple Sklerose, Parkinson
  • Fehlgeburten oder gar keine
  • Infektionen
  • Blasen an Lippen, Mund-, Zungen- und Rachenschleimhaut, Zahnlockerung,
  • Zahnfleischentzündungen
  • Ödeme im Gesicht
  • Bindehautentzündungen
  • Hoher Blutdruck, Herzrhythmusstörungen
  • Bronchialasthma
  • Schlaflosigkeit und Schwitzen in der Nacht
  • Chronische Müdigkeit, Nervosität, Gedächtnisschwäche, Angst und Depressionen
  • Kalte Hände und Füße, Taubheit in den Händen
  • Schreckhaft und lärmempfindlich, Lichtempfindlich
  • Kopfschmerzen, Chronische Schmerzen
  • Tinnitus, Schwindel
  • Metallischer Geschmack im Mund

 

Schwermetall – Arsen           

Arsen gilt als hochgradig krebserregend. Das Problem bei Arsen ist, das es  mehr als 200 Enzyme in ihrer Wirkung beeinträchtigen und DNA-Reparaturen verhindern kann. Und gerade jene Entgiftungssysteme welche es ausscheiden würden, werden von Arsen gehemmt. Besonders Hautkrebsarten (aber auch andere Krebssorten) sind auf Arsen zurückzuführen. Man vermutet die weiteren sogenannten Zivilisationserkrankungen wie  Diabetes, Neuropathie und Herz-Kreislaufbeschwerden ebenfalls von Arsen mitverursacht werden.

Vorkommen: in Tabak, Pflanzenschutzmittel, Metallverarbeitung, Glasherstellung, Farbpigmente, Holzbehandlung, Industrieemissionen etc. vor.

Gegenspieler:

Indische Wissenschaftler stellten im Jahr 2015 fest, dass Folsäure in Kombination mit Vitamin B12 jedoch diesem Prozess entgegen wirkt und vor DNA- und Gewebe-Schäden schützt, welche auf Arsen zurück zu führen sind.

 




Schwermetall – Blei

Blei sammelt sich bei der Aufnahme durch Nahrung und Atemluft im menschlichen Organismus an und wirkt schon in geringen Spuren als chronisches Gift.

Die größte Quelle für Bleivergiftung war in Westeuropa bis in die 1980er Jahre unser Benzin, dem Tetraethylblei zugesetzt wurde, um die Klopffestigkeit zu erhöhen. In Europa gibt es mittlerweile zwar kaum noch verbleites Benzin, weltweit wird es allerdings noch in Afrika und weiten Teilen Asiens verwendet – mit den entsprechenden gesundheitlichen Folgen.

Eine weitere Bleiquelle waren die frühen Wasserleitungen. Seit 1973 wurden diese allerdings in Deutschland beim Hausbau nicht mehr verlegt.

Blei gilt ebenfalls als krebserregend. Kinder sind von einer Bleivergiftung dabei stärker betroffen als Erwachsene, da ihr Darm das Schwermetall ca.  50%  stärker  aufnimmt. Über den Darm gelangt das Gift nun in Richtung Leber, Niere und zum Schluss ins Gehirn und Nervensystem. Nebenbei kann Blei auch sehr leicht die Plazenta passieren, wodurch ein noch ungeborenes Kind ebenfalls belastet sein kann.

Kinder mir Bleibelastungen leiden recht häufig an Funktionsstörungen der betroffenen Organe und neigen zu reduzierten Lern- und Gedächtnisleistungen. Beim Erwachsenen kommen eher  Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck) und eine erhöhte Infektanfälligkeit vor.

Blei lagert sich schließlich bevorzugt in den Knochen, Zähnen oder im Fettgewebe ab.

Vorkommen: in Autoabgasen, Zigarettenrauch, Haarfärbemittel, Bleirohre (in alten Häusern), Autobatterien etc.

Gegenspieler: Selen

 

Schwermetall – Cadmium

Cadmium ist eher ein Stoff, mit dem die wenigsten etwas anfangen können. Das Problem mit Cadmium ist, das dieses Schwermetall und seine Verbindungen schon in geringen Konzentrationen giftig sind.

Er kommt besonders stark in Phosphatdünger und Klärschlamm vor und gelangt so über den Boden in pflanzliche (Roggen ist interessanterweise am niedrigsten mit Cadmium belastet) und tierische Lebensmittel. Biolebensmittel sind hiervor geschützt, solange ihr Anbau  ohne Kunstdünger und Klärschlamm erfolgt.

Eine weitere Cadmiumquelle ist das Rauchen. Dabei ist es egal ob man aktiver oder passiver Raucher ist. Das Schwermetall wird hier über die Atmung aufgenommen.

Am liebsten lagert sich Cadmium besonders gerne in den Nieren, Leber und im Knochengewebe ab. Dabei kann es natürlich  zu Schäden in den jeweiligen Organen kommen. Da das Schwermetall auch einen großen Einfluss auf die Rückresorption von Calcium in den Nieren hat. Kommt es häufig zu einem Calciummangel. Der Körper versucht dieses zu kompensieren und greift auf die körpereigenen Calciumspeicher zurück – unsere Knochen. Osteoporose ist dadurch eine mögliche Folge.

Außerdem hat es sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen und ist erbgut- und fruchtschädigend.

Weitere Symptome einer oralen Aufnahme von löslichen Cadmium-Salzen

  • Krämpfe
  • Reizungen der Atemwege und Kopfschmerzen hervor (Inhalation von Cadmium-Dämpfen) .
  • Ausfall des Geruchsvermögens, Gelbfärbung der Zahnhälse (Chronische Vergiftungen)
  • Erbrechen und Störungen im Verdauungstrakt,

Vorkommen: . in Zigarettenrauch, Farben, Nahrungsmittel (z.B. Instantkaffee, Konservendosen), Insektizide etc.

Gegenspieler:

Da Cadmium die gleichen Transportsysteme wie Eisen, Calcium und Zink im Körper verwendet, kann man mit einer gesteigerten Gabe dieser Stoffe einer Cadmiumaufnahme entgegen wirken. Selen ist ebenfalls ein geeigneter Antagonist.

 

 

Leichtmetall – Aluminium

Aluminium ist ein Leichtmetall. Der Körper nimmt Aluminium besonders über die Nahrung, Wasser, die Luft und Impfstoffe auf. Der Großteil wird dabei über den Urin ausgeschieden. Allerdings hat das Metall eine große Neigung zur Ablagerung im unterschiedlichen Gewebeschichten und dem Gehirn. Schweißdrüsen sind ebenfalls ein beliebter Ablagerungsort.

Die vermuteten Folgen einer Aluminium-Intoxikation können  Osteoporose, Muskelschmerzen, Hyperaktivität, Anämien (Blutarmut), Nieren- und Leberbeschwerden sowie  Alzheimer sein.

 

Vorkommen: in Aluminium-Kochgeschirr, Körperpflege (Deos, Zahnpasta), Nahrungsmittel (Schmelzkäse, Weißmehl, Backpulver), Industrie-Emissionen, Impfstoffen

Gegenspieler: Magnesium und Silicium verhindert die Ablagerung im Gewebe. Folsäure und Apfelsäure hat sich ebenfalls zur Reduzierung von Ablagerungen bewährt

 

 

Schwermetall – Kupfer

Kuper ist eigentlich ein Spurenelement und man braucht es zum Leben. Aber alles ist ein Gift nur die Dosis macht es aus. Dieses trifft besonders gut auf das Kuper zu. In zu hohen Mengen kann sich das Metall in der Leber (es gibt eine Kupferspeicher-Krankheit; der Morbus Wilson) und den Nerven ablagern und so zu starken Störungen führen.

Vorkommen: in Saatgutbeizmittel, Trinkwasser aus Kupferrohren, Amalgamplomben, Zigarettenrauch, Kupfergeschirr etc.

 

 

Schwermetall – Palladium

Palladium ist ein starkes Allergen, welches im Katalysator der Autos wie auch in billigen Goldlegierungen enthalten ist. In Zahnlaboren (besonders stark von 1970-1985) wurde es ebenfalls oft verarbeitet und in Gebisse eingebaut.

Vorkommen: in Schmuck, Piercings, Katalysator in der chemischen Industrie, Legierungen für Zahnersatzmaterial, Straßenverkehr etc.

 

 

Schwermetall – Quecksilber

Quecksilber ist nicht so selten in unserem täglichen Leben anzutreffen, wie viele denken. So kann das Metall in der Nahrung (besonders Fisch), Medikamenten, als Konservierungsmittel von Impfstoffen und  Amalgamfüllungen vorkommen. Je nach Schweregrad der Quecksilbervergiftung kann es zu Problemen des Nervensystems, der Nieren und der Haut-u. Schleimhäute kommen. Abgesehen davon wird Quecksilber und seine anorganischen sowie organischen Verbindungen  eine krebserzeugenden Wirkung zugeordnet.

Vorkommen: in Amalgam, Fischen, Austern, Pestiziden, Konservierungsmitteln, Impfungen, etc.

 




Schwermetall – Zinn

Zinn ist Bestanteil verschiedener Pflanzenschutzmittel und im Amalgam(ca.15-30%) enthalten. Was viele nicht wissen: Es ist giftiger für unseren Organismus als Quecksilber.

Vorkommen: in Farbpigmente, Pflanzenschutzmitteln, Konservendosen, Lötmetalle, Zinngeschirr, Toner von Laserdruckern und Kopierern, Flammschutzmittel für Textilien etc.

 

 

Schwermetall – Gold

Gold wirkt dämpfend auf das Immunsystem. Früher machte man sich jahrzehntelang diese Wirkung in der Rheumatherapie zu nutze. Aus nicht sachgemäß gebrannten Goldlegierungen von Kronen oder Brücken wird das Gold in den Speichel abgegeben und kann das Immunsystem schwächen.

Vorkommen: Goldfarben, Goldschmuck, Goldschmiedearbeiten, Goldkronen im Mund, Elektroindustrie etc.

 

 

Schwermetall – Platin

Vorkommen: in Fotopapier, Autokatalysatoren, Metallverarbeitungsindustrie, in Medikamenten zur Tumortherapie enthalten etc.

 

 

Schwermetalle in unserer Nahrung

Gerade bei unseren Gemüsesorten gibt es Unterschiede, welche Pflanze wieviel Schwermetalle aufnimmt. In  dieser Tabelle sind einige von ihnen aufgeführt.

Arsen / Blei / Chrom / Quecksilber

 

Cadmium / Zink

 

Nickel

 

Hoch

 

Spinat

Sellerie

Mangold

Endivie

Pflücksalat

Feldsalat

Kopfsalat

 

Mittel

 

Pflücksalat

Spinat

Endivie

Feldsalat

Kopfsalat

Mangold

Möhren

Rettich

Schwarzwurzel

 

Chinakohl

Grünkohl

Möhren

Porree

Rote Bete

Schwarzwurzel

Kohlrabi

Radieschen

Rettich

Zwiebel

 

Buschbohne

Stangenbohne

Tomate

Erbse

Pflücksalat

Spinat

Endivie

Feldsalat

Kopfsalat

Mangold

Möhren

Rettich

Schwarzwurzel

 

Niedrig

 

Radieschen

Zwiebel

Porree

Rote Bete

Sellerie

Kartoffeln

Blumenkohl

Brokkoli

Chinakohl

Grünkohl

Rotkohl

Rosenkohl

Spitzkohl

Weißkohl

Wirsing

Kohlrabi

Buschbohne

Erbse

Gurke

Stangenbohne

Tomate

Zucchini

 

Buschbohne

Erbse

Gurke

Blumenkohl

Brokkoli

Kürbis

Paprika

Rosenkohl

Rotkohl

Spitzkohl

Stangenbohne

Tomate

Weißkohl

Wirsing

Zucchini

Kartoffeln*

 

 

 

 

 

* gilt für geschälte Kartoffeln

 

Radieschen

Zwiebel

Porree

Rote Bete

Sellerie

Kartoffeln

Blumenkohl

Brokkoli

Chinakohl

Grünkohl

Rotkohl

Rosenkohl

Spitzkohl

Weißkohl

Wirsing

Kohlrabi

Buschbohne

Erbse

Gurke

Zucchini

 

Quelle: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV)

 

 

 

 

 

Schwermetall – Ausleitung

Wann sollte eine Schwermetallausleitung nicht durchgeführt werden ?

Bei folgenden Störungen und Krankheiten sollte man ohne Voruntersuchung u/o begleitender Therapie keine oder nur eine reduzierte Schwermetallausleitung durchgeführen :

  • Dekompensierte Herzinsuffizienz (nicht kompensierte Herzerkrankung)
  • Ausgeprägte Herzrhythmusstörungen
  • Schwere Nieren- und Leberfunktionsstörungen und Bauchspeicheldrüsenentzündungen
  • Zustand nach Lungen-TBC
  • Ausgedehntes Aneurysma (eine sackartige Ausbuchtung der vom Herzen wegführenden Blutgefäße, Arterien genannt)
  • Akute Infekte, Grippe, Bronchitis, Mandelentzündungen, Blasenentzündungen
  • Kachexie („ausgezehrte“, abgemagerte Patienten wie dies zum Beispiel bei Tumorerkrankungen geschehen kann.
  • Eisen-, Kalium-, Zink-, Magnesium-, Calciummangel müssen stets ausgeglichen werden !
  • Anämie (Blutarmut)
  • Leukopenie (Mangel an Abwehrzellen)

Sollten die gerade genannten Krankheitsbilder oder Störungen vorhanden sein, sollten diese im Vorfeld behandelt bzw. ausgeglichen werden, bevor eine Schwermetallausleitung stattfinden kann. Dazu wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten Arzt oder Heilpraktiker, der Sie dabei unterstützt.

 

Erste Maßnahme – Ausleitungsorgane stärken

Eine Ausleitung von Schwermetallen ist nicht, oder nur schwer möglich, wenn die körpereigenen Aus­lei­tungs­or­ga­ne nicht richtig funk­tio­nie­ren. Daher ist es un­be­dingt nötig, Or­ga­ne wie Leber (Leberentgiftung), Nie­ren (Nierenreinigung), Darm (Darmsanierung) oder Lun­gen (Lungenreinigung) bei der Ent­gif­tung zu un­ter­stüt­zen.

 




Bärlauch, Chlorella und Koriander – Das Trio bei Schwermetallen

Bärlauch ist sehr schwefelhaltig und er hilft beim Herauslösen der Schwermetalle  aus den Zellen und Clorella  dient zum  ausleiten aus dem Körper.

Der Vorteil der Chlorella-Alge ist dabei ihr hoher Chlorophyllgehalt. Das Chlorophyll hilft dabei Schmermetalle, aber auch andere Umweltgifte wie Formaldehyd und Dioxin, sowie unterschiedliche Insektenschutzmittel zu binden und anschließen auszuleiten.

Japanische  Studien aus dem Jahre 1945 (nach dem Atomwaffenangriff auf Hiroshima und Nagasaki) zeigten auch einen erhöhten Abbau von Uran, Blei und Cadmium durch die zusätzliche Einnahme von Chlorella.

Der Koriander schließlich öffnet  die Gehirnschranke, um so auch die letzten Toxine zu beseitigen.

Ablauf:

  • Erstmal großzügig mit Chlorella beginnen. Chlorella hat keinen eigenen Wirkstoff, sondern wirkt durch die Beschaffenheit seiner Oberfläche, ähnlich wie ein Schwamm.
  • Nach 1-2 Wochen langsam damit beginnen etwas schwefelhaltiges (z.B. den erwähnten Bärlauch, MSM, usw.) hinzunehmen.
  • Ab der 3 Woche kann nun auch der Koriander dazu genommen werden.
  • Ergänzend kann man noch sehr gut mit Bentonit, Zeolith, Moor  oder Heilerde den ganzen Vorgang unterstützen. Diese Stoffe helfen dabei die Giftstoffe zu binden und über den Darm auszuscheiden. Eine Alternative wäre auch das Mittel Froximun, welches ebenfalls diese Eigenschaften besitzt

 

Schwermetalle ausleiten mit Heilpflanzen

Unser Pflanzenreich bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten um unbeliebte Schwermetalle und / oder Toxine aus dem Körper zu befördern. Viele von diesen Pflanzen regen in erster Linie die Verdauung und somit den Stoffwechsel an und fördern so einen schnelleren Abbau der schädlichen Stoffe. Andere wiederrum haben eine direkte Auswirkung auf unterschiedliche Schwermetalle.

Hier finden Sie eine kleine Auswahl dieser Helfer aus der Pflanzenwelt.

 

Ackerschachtelhalm

Der Acker­schach­tel­halm ent­hält ei­ner­seits sehr viel Kie­sel­säu­re und an­de­rer­seits den Blut verdünnenden Stoff Equi­se­to­nin und wei­te­re wirk­sa­me Pflan­zen­in­halts­stof­fe. Bekannt ist er vor allem für seine harn­trei­ben­de und bin­de­ge­webs­stär­ken­de Wir­kung. Dies ist bei der Ausleitung von Schwermetallen besonders wichtig, da sich speziell im Bindegewebe viele der Toxine ablagern.



Artischocke

Die Artischocke ist schon lange nicht nur als Delikatesse bei Feinschmeckern, sondern auch als gallenfördernde Leberpflanze bekannt. Abgesehen davon wirkt sie harn­trei­ben­d, ver­dau­ungs­för­dern­d und an­ti­rheu­ma­ti­sch. Die In­halts­stof­fe der Ar­ti­scho­cke helfen dabei Toxine auszuleiten und nebenbei haben sie eine po­si­tive Auswirkung auf den Cholesterin Haushalt.

Bärlauch

Der Bär­lauch ist wie weiter oben schon erwähnt, oft ein fester Bestandteil vieler Schwermetallentgiftungen. Für die Ausleitung sind hier die Sul­fidver­bin­dun­gen des Bärlauchs interessant. Diese werden im Kör­per zu so ge­nann­ten Che­lat­ver­bin­dun­gen ver­ar­bei­tet und besitzen die Fähigkeit Schwer­me­tal­le zu bin­den und aus­zu­lei­ten.

Brennnessel

Die Blät­ter der Brenn­nes­sel wir­ken sehr stark ent­gif­tend. Brenn­nes­sel­blät­ter ent­hal­ten unter an­de­rem Gerb­stof­fe, Hist­amin, zahl­rei­che Vit­ami­ne, Mi­ne­ral­stof­fe wie Cal­ci­um, Ma­gne­si­um und Eisen, Kie­sel­säu­re und auch Le­ci­t­hin. Einige der Hauptwirkungen der Pflanze sind die  Anregung des Stoff­wech­sels, Reinigung des Blutes und wirkt ent­säu­ernd auf das Bin­de­ge­we­be. Aus diesem Grund ist sie zu Recht eine beliebte Pflanze bei den meisten Entgiftung-und Frühjahrskuren.

Brunnenkresse & Meerrettich

Die Brun­nen­kres­se, ent­hält wie der Meer­ret­tich viele  Mi­ne­ral­stof­fe, Spu­ren­ele­men­te, Gerb- und Bit­ter­stof­fe und Vit­ami­ne Zur Entgiftung sind aber die ty­pi­schen Sen­f­ö­le besonders wichtig. Das schar­fe Sen­f­öl, wirkt ver­dau­ungs­för­dernd, harn­trei­bend und an­ti­mi­kro­bi­ell. Es be­freit die Atem­we­ge und för­dert die Durch­blu­tung.

 

Cayenne

Seine Schärfe regt auf natürliche Weise den Stoff­wech­sel an. Verantwortlich hierfür ist der Stoff Cap­sai­cin. Ca­yenne sta­bi­li­siert den Kreis­lauf, rei­nigt das Blut, stärkt das Herz und ist durchblutungsfördernd.

 

Goldrute

Neben Ackerschachtelhalm und Brennessel darf die Goldrute zur Nierenreinigung natürlich nicht fehlen. Die Kardinalpflanze der Niere besitzt unterschiedliche äthe­ri­schen Öle, Gerb­stof­fe, Bit­ter­stof­fe, Sapo­ni­ne und Fla­vo­no­ide. Sie wir­kt  schweißtreibend, stark ent­wäs­sernd, ver­dau­ungs­för­dernd, krampf­lö­send, ent­zün­dungs­hem­mend und an­ti­sep­tisch. Aber gerade bei Entgiftungskuren zeigt die Pflanze was sie kann und be­schleu­nigt die Aus­lei­tung über ver­schie­dens­te Wege.




Ingwer

Ingwer gilt schon seit einiger Zeit als Wundermittel aus der Küche. Die asia­ti­schen Pflan­ze wird nicht nur zum Wür­zen von vie­len Spei­sen ver­wen­det – sie gilt auch als tol­les Kreis­lauf­mit­tel. Durch die be­son­de­ren Wirk­stof­fe wie Zin­gi­be­ren, Gin­ge­ro­le, Sho­gao­le, äthe­ri­sche Öle und Scharfstof­fe regt Ing­wer nicht nur die Durch­blu­tung und die Schweiss­pro­duk­ti­on, son­dern den kom­plet­ten Stoff­wech­sel an.

Löwenzahn

Der Löwenzahn ist wahrscheinlich eine der ältesten Heilpflanzen, die wir kennen. Leider sehen viele diese vielseitige Pflanze nur als „Un­kraut“, was allerdings nicht so ist. Die vie­len wert­vol­len In­halts­stof­fe des Lö­wen­zahns rei­chen von Bit­ter-, Gerb- und Mi­ne­ral­stof­fen wie Ka­li­um oder Na­tri­um über zahl­rei­che Vit­ami­ne (Pro­vit­amin A und D, Vit­amin C, E und B) bis hin zu wich­ti­gen Spu­ren­ele­men­ten wie Zink. Er wirkt leberstärkend, regt den Stoffwechsel an und ist ein wichtiger Bestandteil der meisten Entgiftungskuren.

 

Süssholzwurzel

Süßholz ist den meisten nur in Form von Lakritze bekannt. Allerdings besitzt diese Wurzel noch weit mehr Eigenschaften, als man denkt.  Süßholz ist reich an Gly­ko­si­den, Fla­vo­no­iden, Sapo­ni­nen, äthe­ri­schen Ölen, Ku­mari­nen und wei­te­ren In­hals­stof­fen.  Durch diese In­halts­stof­fe un­ter­stützt Süss­holz das Bin­de­ge­we­be, die Schleimhäute und die Nähr­stoff­auf­nah­me.

 

Teerezept zur Schwermetallausleitung:

Beifußkraut

Goldrutenkraut

Gundermann

Klettenwurzel

Wegwartenwurzel

Zu gleichen Teilen mischen; 2 TL mit 200 ml kochendem Wasser überbrühen; ca. 15 Min ziehen lassen. Je nach Verträglichkeit bis zu 12 Wochen tgl. ein-vier Tassen trinken.

 

 

 

Schwermetalle ausleiten mit MSM (Methylsulfonylmethan)

Der Stoff erhöht die Zell-Membrandurchlässigkeit, sodass die Zellen ihre Abfallprodukte und Gifte schneller loswerden und mehr Nährstoffe aufnehmen können. Solchermaßen verstärkt MSM die Wirkung vieler Vitamine und Mineralien, z.B. von Selen, Magnesium, Vitamin C und allen B-Vitaminen, und über diese die Entgiftungsleistung des Körpers insgesamt.

Außer Zunahme der Membran-Permeabilität, weiß man, dass Schwefel Quecksilber, Kadmium und andere Schwermetalle bindet.

Tipp:Wenn man seinen Organismus von unbeliebten Metallen mit MSM reinigen möchte, sollte man zusätzlich Glutathion dazu nehmen. Diese beiden Stoffe ergänzen sich bei einer Entgiftung ausgezeichnet.

 

 

 

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Quellen:

  • https://www.bfr.bund.de/cm/350/aufnahme_von_umweltkontaminanten_ueber_lebensmittel.pdf
  • https://www.chemie.de/lexikon/Schwermetalle.html
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