7 Gründe warum man Rote Bete essen sollte

rote beete
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Powerfood Rote Bete

 

Rote Bete ist ein vielseitiges Gemüse, das beinahe in jeder Küche zu finden ist. Doch Rote Bete hat noch mehr zu bieten als bloß gekochte Beilagen und Suppen: Erfahre in diesem Blog alles über die Geschichte der Rote Bete, wie man sie am besten konserviert und verarbeitet sowie die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile, die sie mitbringt! Entdecke leckere Rezeptideen und erfahre mehr über deren kulinarische Vielfalt. Sei bereit für eine Reise voller wunderbarer Aromen und Farben! Lass dich von den unglaublichen Eigenschaften der Rote Bete überraschen. Tauche ein in ihre interessante Welt und entdecke neue Kreationen. Genieße die unzähligen Möglichkeiten des Genusses mit Rote Bete als Hauptbestandteil.

 

Rote Bete

 

Was ist eigentlich Rote Bete

 

Rote Beete, auch Rote Rübe oder einfach Beete genannt, sind ein leuchtend rotes Wurzelgemüse. Er gehört zur Familie der Amaranthgewächse (Amaranthaceae) und ist eng mit Spinat und Mangold verwandt. Wurzelknollen können roh oder gekocht verzehrt werden.

Die rote Farbe der Rüben entsteht durch Betacyanin, einen natürlichen Farbstoff, der auch antioxidative Eigenschaften besitzt. Zusätzlich zu ihrem hellen Aussehen haben Rüben eine charakteristische Süße und eine saftige Textur.

 

Rüben sind reich an Nährstoffen und gesundheitsfördernden Verbindungen, darunter:

 

  • Ballaststoffe: Rüben enthalten Ballaststoffe, die eine gesunde Verdauung unterstützen. Antioxidans: Betacyanin in Roter Bete wirkt als starkes Antioxidans, das den Körper vor schädlichen freien Radikalen schützen kann.

 

  • Nitrate: Rüben enthalten natürliche Nitrate, die im Körper in Stickoxid umgewandelt werden können. Stickstoffmonoxid kann die Blutgefäße erweitern und die Durchblutung verbessern, wodurch die Durchblutung verbessert und möglicherweise der Blutdruck gesenkt wird.

 

  • Vitamine und Mineralstoffe: Rüben enthalten eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin C, Eisen, Magnesium und Kalium. Rüben können in der Küche auf vielfältige Weise verwendet werden.

 

Hier sind einige gängige Kochmethoden:

 

  • Rüben können roh gerieben oder in dünne Scheiben geschnitten als Zutat für Salate verwendet werden.
  • Gekochte Radieschen eignen sich hervorragend als Beilage zu verschiedenen Gerichten, sie können zu Suppen und Eintöpfen hinzugefügt werden.
  • Sie können sie auch als Säfte oder Smoothies genießen.
  • Für einen intensiveren Geschmack können Sie die Rüben auch rösten, grillen oder rösten.

 

 

Worauf ist bei Kauf zu achten?

 

Rote Bete ist ein gesundes und leckeres Gemüse, das viele Menschen in ihren Speiseplan aufnehmen. Obwohl es in manchen Supermärkten schon geschält und geschnitten angeboten wird, lohnt sich der Einkauf von frischem Rote Bete. Doch worauf muss man achten, um die bestmögliche Qualität zu erhalten?

 

Zunächst einmal ist es wichtig, dass die Wurzeln des Gemüses fest und frisch sind. Dies kann man an der Farbe erkennen: Sie sollte ein helles Rot haben und keine dunklen Flecken oder Verfärbungen aufweisen. Auch die Oberfläche sollte glatt und sauber sein – Spuren von Schimmel oder braune Stellen deuten darauf hin, dass die Rote Bete nicht mehr frisch ist.

 

Des Weiteren sollte man beim Einkauf von Rote Bete darauf achten, dass der Strunk noch vorhanden ist – nur so kann man sicherstellen, dass die Rübe nicht schon vor langer Zeit geerntet wurde. Außerdem ist es ratsam, sie gleich zu schälen und direkt zu kochen – so bleiben alle Nährstoffe erhalten.

 

Rote Bete
Rübe oder Saft, je nach Geschmack

 

Wichtig!

Bitte darauf achten, dass der Saft nicht mit Milchsäurebakterien angereichert ist und somit einen geringer alkalischen pH-Wert aufweist und dadurch zur Unterstützung bei Gastritis nicht mehr geeignet ist.

 

 

Rote Beete: Ein Kraftpaket für die basische Ernährung

Rote Beete, auch Rote Rübe genannt, ist weit mehr als nur ein farbenfrohes und leckeres Gemüse. Sie ist ein echtes Powergemüse, das sich perfekt für eine basische Ernährung eignet.

Warum Rote Beete so gut für die basische Balance ist:

  • Basische Mineralstoffe: Rote Beete ist reich an basischen Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Natrium, die den Säure-Basen-Haushalt im Körper regulieren und Übersäuerung entgegenwirken.
  • Wenige Säurebildner: Im Gegensatz zu vielen anderen Gemüsesorten enthält Rote Beete nur wenige säurebildende Substanzen, wie Chlorid und Schwefel.
  • Basische Stoffwechselprodukte: Der Abbau von Rote Beete im Körper führt zur Bildung basischer Stoffwechselprodukte, die den pH-Wert im Blut leicht ansteigen lassen.

 

 

Hier die sieben Gründe, warum rote Bete öfters auf unserem Teller zu finden sein sollte

1. Reich an den Mineralien

Zink (269 µg/100g), Kalium (157 mg/100g), Kalzium (16mg/100g), Magnesium (23 mg/100g), Natrium (27 mg/100g), Phosphor (43 mg/100g), Schwefel (15 mg/100g), Kupfer (79 µg/100g) und Eisen (0,8 mg/100g).

 

2. Reich an Vitaminen

Außerdem liefert sie die Vitamine Beta Carotin (9 µg/100g), C (6,2 mg/100g), B1 (16 µg/100g), B2 (31 µg/100g), B3 (168 µg/100g), B5 (95 µg/100g), B6 (36 µg/100g), Folsäure (48 µg/100g) und Vitamin E (45 µg/100g).

 

3. Reich an sekundären Pflanzenstoffen

Rote Bete enthält den Farbstoff Betain, ein Anthocyan, das in Verbindung mit Folsäure Homocystein senkt, einem Risikofaktor für Herzkrankheiten. Außerdem bietet es durch das Anthocyan eine Schutzwirkung gegen oxidativen Stress (freie Radikale) und damit gegen Krebs und Blugefäßschäden. Im zunehmenden Alter sammeln sich DNS-Mutationen in Mitochondrien an, die eine ATP-Produktion (ATP ist ein Energieträger) reduzieren und die Bildung von freien Sauerstoffradikalen fördern. Das führt zu oxidativem Stress, Entzündungen, Degenerationen der Zellen und schließlich zu einem verminderten Stoffwechsel.

 

rote Beete

 

4. Rote Beete ist reich an Nitrat

Das enthaltene Nitrat (78 mg/100 g) senkt den Blutdruck und steigert die Hirnaktivität. Wenn man Nitrat einnimmt, wird es im Körper zuerst in Nitrit und dann in Stickstoffmonoxid (NO) umgewandelt, das die Gefäße erweitert. Aber VORSICHT: Zu viel Natrium führt zur Bildung freier Radikale und damit zur Methämoglobinbildung und anderen Schäden, die u.a. den Blutdruck erhöhen. Am deutlichsten, wenn die Kost gleichzeitig arm an Kalium ist. Dies ist aber bei der Rote Bete nicht der Fall. Außerdem wirken, wie unter (3) beschrieben, die Anthocyane gegen freie Radikale. Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn unser  Konsum an Kochsalz (Natriumchlorid) ist bereits sehr hoch. Man sollte hier, wie auch generell darauf achten, genügend Flüssigkeit (1,5 – 2 Liter/Tag) zu sich zu nehmen.

 

5. Rote Beete bei Gastritis und anderen Erkrankungen

Das Gemüse kann einen positiven Effekt haben bei Diabetes, Alzheimer, Arthrose, Gastritis, Magengeschwür, Ermüdungserscheinungen, mangelnde Vitalität und Bluthochdruck.

 

Rote Bete

 

6. Gut für die Leber

Rote Bete regt die Leber und den Fettstoffwechsel an.

 

7. Rote Beete ist basisch

Durch seine hohe Basekapazität wirken sie bei Übersäuerungen (Azidosen).

 

Ein kleines Video dazu:

 

 

Häufige Fragen (FAQs) zum Thema: Warum ist Rote Beete gesund?

Welche Nährstoffe sind in Rote Beete enthalten?

Rote Beete ist reich an verschiedenen Nährstoffen wie Vitaminen (insbesondere Vitamin C und B-Vitamine), Mineralstoffen (wie Eisen, Magnesium und Kalium) sowie Antioxidantien, die zur Förderung der allgemeinen Gesundheit beitragen.

 

Wie unterstützt Rote Beete die Herzgesundheit?

Die natürlichen Nitrate in Rote Beete können den Blutdruck senken und die Durchblutung verbessern, was positive Auswirkungen auf die Herzgesundheit hat. Diese Eigenschaften können das Risiko von Herzkrankheiten verringern.

 

Welche Vorteile hat Rote Beete für das Immunsystem?

Die hohe Konzentration von Vitamin C in Rote Beete stärkt das Immunsystem, indem es die Produktion von weißen Blutkörperchen fördert und so den Körper besser vor Infektionen schützen kann.

 

Kann Rote Beete die Leistungsfähigkeit steigern?

Studien deuten darauf hin, dass der Verzehr von Roter Beete die Sauerstoffaufnahme verbessern kann, was Athleten helfen kann, ihre Leistungsfähigkeit zu steigern und die Ausdauer zu fördern.

 

Wie beeinflusst Rote Beete die Verdauung?

Die Ballaststoffe in Rote Beete fördern eine gesunde Verdauung, indem sie die Darmgesundheit unterstützen und Verstopfung vorbeugen. Dies kann zu einem allgemeinen Wohlbefinden beitragen.

 

Ist Rote Beete gut für die Haut?

Antioxidantien in Rote Beete tragen dazu bei, die Haut vor freien Radikalen zu schützen, was die Hautalterung verlangsamen kann. Außerdem kann der hohe Wassergehalt der Rote Beete die Haut mit Feuchtigkeit versorgen.

 

Hat Rote Beete positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel?

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Rote Beete dazu beitragen kann, den Blutzuckerspiegel zu regulieren, was besonders für Menschen mit Diabetes von Vorteil sein kann.

 

Wie kann Rote Beete in die tägliche Ernährung integriert werden?

Rote Beete kann roh, gekocht, gegrillt oder als Saft konsumiert werden. Sie eignet sich als Zutat in Salaten, Suppen, Smoothies oder als Beilage zu verschiedenen Gerichten. Die Vielseitigkeit ermöglicht eine einfache Integration in die tägliche Ernährung.

 

 

 

Literatur & Bezugsadressen zum Thema rote Bete:

 

Steffen Gruss
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