7 gravierende Gründe für Rote Bete

Rübe oder Saft, je nach Geschmack 😀

rote Beete

 

Rote Bete ist ein wahrer Vitamin- und Mineralstoff-Lieferant, der  dabei auch noch richtig zubereitet köstlich schmecken kann. Doch was macht die rote Knolle so gesund?

 

Hier finden Sie sieben gute Gründe, warum die rote Bete öfters auf unserem Teller zu finden sein sollte:

 

1. Reich an den Mineralien Zink (269 µg/100g), Kalium (157 mg/100g), Kalzium (16mg/100g), Magnesium (23 mg/100g), Natrium (27 mg/100g), Phosphor (43 mg/100g), Schwefel (15 mg/100g), Kupfer (79 µg/100g) und Eisen (0,8 mg/100g).

 

2. Außerdem liefert sie die Vitamine Beta Carotin (9 µg/100g), C (6,2 mg/100g), B1 (16 µg/100g), B2 (31 µg/100g), B3 (168 µg/100g), B5 (95 µg/100g), B6 (36 µg/100g), Folsäure (48 µg/100g) und Vitamin E (45 µg/100g).

 

3. Rote Bete enthält den Farbstoff Betain, ein Anthocyan, das in Verbindung mit Folsäure Homocystein senkt, einem Risikofaktor für Herzkrankheiten. Außerdem bietet es durch das Anthocyan eine Schutzwirkung gegen oxidativen Stress (freie Radikale) und damit gegen Krebs und Blugefäßschäden. Im zunehmenden Alter sammeln sich DNS-Mutationen in Mitochondrien an, die eine ATP-Produktion (ATP ist ein Energieträger) reduzieren und die Bildung von freien Sauerstoffradikalen fördern. Das führt zu oxidativem Stress, Entzündungen, Degenerationen der Zellen und schließlich zu einem verminderten Stoffwechsel.

 

rote Beete

 

4. Das enthaltene Nitrat (78 mg/100 g) senkt den Blutdruck und steigert die Hirnaktivität. Wenn man Nitrat einnimmt, wird es im Körper zuerst in Nitrit und dann in Stickstoffmonoxid (NO) umgewandelt, das die Gefäße erweitert. Aber VORSICHT: Zu viel Natrium führt zur Bildung freier Radikale und damit zur Methämoglobinbildung und anderen Schäden, die u.a. den Blutdruck erhöhen. Am deutlichsten, wenn die Kost gleichzeitig arm an Kalium ist. Dies ist aber bei der Rote Bete nicht der Fall. Außerdem wirken, wie unter (3) beschrieben, die Anthocyane gegen freie Radikale. Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn unser  Konsum an Kochsalz (Natriumchlorid) ist bereits sehr hoch. Man sollte hier, wie auch generell darauf achten, genügend Flüssigkeit (1,5 – 2 Liter/Tag) zu sich zu nehmen.

 

5. Rote Bete kann einen positiven Effekt haben bei Diabetes, Alzheimer, Arthrose, Gastritis, Magengeschwür, Ermüdungserscheinungen, mangelnde Vitalität und Bluthochdruck.

 

6. Rote Bete regt die Leber und den Fettstoffwechsel an.

 

7. Durch seine hohe Basekapazität wirken Rote Bete gegen Übersäuerungen (Azidosen).

 

Ein kleines Video dazu:

 

 

Literatur & Bezugsadressen zum Thema rote Bete:

 

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