Rote Bete – die unterschätzte Knolle

Rote Bete – das unbekannte Superfood

 

 

Rote Beete ist das unterschätzte Gemüse schlechthin. Viele Menschen sind von dem Geschmack oder der Farbe abschreckend, doch wer einmal den Geschmack dieses wunderbaren Gemüses probiert hat, wird seine Meinung schnell ändern. Rote Beete ist nicht nur extrem gesund, sondern auch sehr vielseitig in der Küche einsetzbar. Ob als Salat, Suppe oder Sushi – mit Rote Beete kann man so ziemlich alles zaubern!

 

 

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Kleiner Exkurs: Die Geschichte der Rote Bete

 

Die Rote Beete gehört zu den ältesten Gemüsesorten und wird bereits seit mehr als 4000 Jahren angebaut. Ihre Heimat ist Südeuropa und Westasien, wo sie schon damals als Heilpflanze geschätzt wurde. So soll sie beispielsweise die Leber stärken oder die Verdauung fördern. In Europa wurde das Gemüse dann im Mittelalter bekannt, allerdings nicht als Nahrungsmittel, sondern als natürliches Farbmittel für Lebensmittel und Textilien. Erst im 16. Jahrhundert wurden rote Beete in der Küche entdeckt – seither ist sie aus unserer Ernährung nicht mehr wegzudenken!

 

 

Ernährungsphysiologische Wirkung von Roter Bete

 

Rote Beete ist eine hervorragende Quelle für Ballaststoffe und enthält eine ganze Reihe wichtiger Vitamine und Mineralien. Die regelmäßige Aufnahme von Rote Beete in die Ernährung kann zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes führen. Rote Beete ist reich an Betain, einer Verbindung, die den Blutdruck senken und das Herz-Kreislauf-System stärken kann. Die enthaltenen Antioxidantien schützen Zellen vor oxidativem Stress und können so das Risiko von Herzerkrankungen reduzieren. Rote Beete kann außerdem die Verdauung unterstützen und die Aufnahme von Nährstoffen verbessern.

 

 

 

Weitere Vorteile der Roten Bete

 

Viele haben schon mal von dem Gemüse gehört, doch ihre besonderen Eigenschaften kennen die wenigsten.

Die purpurrote Knolle zählt zu den Gemüsesorten, die bei uns seit Jahrhunderten angebaut werden. Allerdings ist sie bereits seit 6000 Jahren bekannt. Ihr Name leitet sich aus dem lateinischen „beta“ (Beta-Carotin) ab und wird mit „roter Rübe“ übersetzt. Bereits im Mittelalter sprach man ihr wegen ihrer Farbe gute Wirkungen für das Blut zu. 

Und sie hat es wahrhaft in sich. Heute würde man sie als „Superfood“ klassifizieren.

Nach der ayurvedischen Ernährung ist die Rote Bete süß und kühlend. Sie reduziert Entzündungen und entgiftet Leber und Gallenblase. Und das ist längst noch nicht alles, was die Knolle so leisten kann.

Wie eine wissenschaftliche Meta-Analyse zeigte, kann schon ein täglicher Konsum von Rote-Bete-Saft über einen Zeitraum von einer Woche sowohl die aerobe Ausdauer von Herzinsuffizienz-Patienten bei submaximaler Belastung verbessern als auch den systolischen Blutdruck signifikant senken. 

In unserem Fachartikel können Sie mehr zu der Roten Bete nachlesen.

Rote Bete

 

Steffen Gruss

Steffen Gruss

Hallo, mein Name ist Steffen Gruß. Ich bin Heilpraktiker und beschäftige mich seit gut 20 Jahren mit den Themen Gesundheit, alternative Medizin und Ernährung. Neben der eigenen Praxis, gebe ich mein Wissen und die Erfahrungen in Seminaren, Workshops und Vorträgen weiter. Auf diesem Fachportal veröffentliche ich regelmäßig neue Beiträge und informiere Interessierte darüber, welche Möglichkeiten es gibt, seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

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