Ätherische Öle

 

Was sind ätherische Öle?


Ätherische Öle sind leicht verdampfende ölige Extrakte aus Pflanzen oder Pflanzenteilen.
Ätherische Öle bestehen größtenteils aus Terpenen, die sich wiederum aus Isopren-Einheiten ableiten lassen.

Wirkung von ätherische Ölen


Duftstoffe werden über das limbische System direkt in unser Großhirn übermittelt. Die Wirkung ist deshalb schnell und unmittelbar.
Ätherische Öle wirken je nach Pflanze z.B. entspannend, belebend, erfrischend oder klärend. Sie können Krämpfe lösen, Schmerzen lindern, Keime, wie Viren und Bakterien abtöten oder deren Wachstum hemmen.


 Kleine Auswahl


– Basilikum: Anregend, stärkend, antiseptisch, schleimlösend und entkrampfend. Entspannt bei Magen- und Menstruationskrämpfen und darmreinigend. Stimmungshebend, Balsam für Geist und Seele, konzentrationsfördernd, schafft Klarheit, schlaffördernd.

– Benzoe: Beruhigend, ausgleichend, sinnlich, bei Asthma, Bronchitis und Stress.

– Bergamotte: Konzentrations- und verdauungsfördernd sowie entkrampfend. Fördert die Vernarbung und Heilung von Wunden. Stimmungsaufheller. Bei Angst und Depressionen. Ausgleichend auf die Stimmungslage.

– Bohnenkraut: antibakteriell, fungizid

– Cajeput: Antibakteriell, fiebersenkend und antiviral. Gut bei Akne, Rheuma, Gicht, Atemwegserkrankungen, Bronchitis, Asthma, Rachenentzündungen, Kehlkopfentzündungen, Halsschmerzen, Zahnschmerzen, Ohrenschmerzen, grippalen Infekte und Entzündungen der Harnwege. Aber auch bei Hauterkrankungen wie Akne und bei Insektenstichen. Nervenstärkend, konzentrationsfördernd, geistig klärend, angstlösend, seelisch aufrichtend.

– Eukalyptus: Antiviral, schleimlösend, aktiviert und unterstützt die Atmung, fiebersenkend, die Verdunstung verhindert das Ausbreiten von Keimen im Raum und ist deshalb ein Schutz vor ansteckenden Krankheiten wie z.B. Grippe. Fördert die Sauerstoffversorgung der Zellen und kann damit hilfreich sein bei Bronchitis, Heuschnupfen, Diabetes, Migräne, Scharlach, unreine Haut.

– Fenchel: Magenstärkend, krampflösend, gegen Blähungen, schleimlösend, antibakteriell, milchbildend und entschlackend. Kann psychische Instabilität ausgleichen und stärken.

– Fichtennadel: Schleimlösend, durchblutungsfördernd, antiseptisch. Bei Husten, Bronchitis, Muskelverspannungen, rheumatischen Beschwerden.

– Geranie: Geistig belebend, anregend, sehr erfrischend und stimulierend. Bei nervösen Anspannungen, Angstzuständen und Niedergeschlagenheit.

– Ingwer: bei Blähungen, Durchfall, Verdauungsschwäche, Fieber, Atemprobleme

– Jasmin: Entspannend, entkrampfend, harmonisierend

– Kamille: Entzündungshemmend, entspannend, beruhigend, schmerzlindernd, antiseptisch, krampflösend, beruhigend. Es hilft bei Geschwüren der Haut, bei Verletzungen, bei der Wundheilung, bei Sonnenband und bei Neurodermitis. Auch bei Menstruations- und Kopfschmerzen emphelenswert.

– Kardamom: Entkrampfend bei Verdauungsstörungen, Blähungen und Bauchkrämpfen. Fördert die Durchblutung und kann dadurch Spannungskopfschmerzen lindern.

– Latschenkiefer: Keimtötend im Bereich der Atemwege, der Harnwege und der Gallenblase. Entzündungshemmend und schleimlösend. Bei Muskelverspannungen, Rheuma und Gicht wirkt es durchblutungsfördernd. Zur Luftreinigung bei schlechter Luft- auch ideal für die Sauna.

– Lavendel: Psychisch ausgleichend, beruhigend, schlaffördernd, schmerzlindernd, fungizid, entzündungshemmend, regenerationsfördernd. Sehr wirkungsvoll bei Hautkrankheiten wie Abszessen, Akne, Fisteln, Geschwüren, Dermatitis, Psoriasis und Fußpilz, auch bei Behandlung von Scheidenpilz, Augenentzündungen, Wunden, Verbrennungen und Insektenstichen. Es lindert Ohrenschmerzen, Muskelzerrungen, rheumatische Beschwerden und bringt Erleichterung bei Erkältungen, Nasennebenhöhlen- und Halsentzündungen. Krampflösend wirkt es bei Asthma und Bronchitis, Migräne und Kopfschmerzen und stärkt das Immunsystem. Es vermehrt die Bildung von weißen Blutkörperchen und wirkt ausgleichend auf den Blutdruck. Lavendel stärkt die Nerven, beruhigt und hilft Spannungen abzubauen. Daher sinnvoll bei Schlaflosigkeit, Reizbarkeit depressiven Verstimmungen, Unausgeglichenheit, Angstzuständen, Panikattacken, Herzbeklemmungen, nervöser Erschöpfung und Streß. Es ist auch eine gute Einschlafhilfe für Kinder und wirkt dem Auftreten von Alpträumen entgegen.

– Lemongras: Antibakteriell, erfrischend, fiebersenkend, anregend, milchbildend schmerzlindernd. Stimuliert und entgiftet den Organismus, fördert die Durchblutung, regt das Immunsystem an und strafft schwaches Bindegewebe.

– Mandarine: Erfrischend, appetitanregend, verdauungsfördernd, entspannt die Muskulatur. Stimmungsaufhellend.

– Melisse: Entkrampfend, gegen Blähungen, antibakteriell, antiviral, fungizid, beruhigend. Antidepressiv, körperlich und geistig stimulierend, herzstärkend, löst Angstzustände. Kann pur auf Fieberbläßchen gegeben werden.

– Minze: Schleimlösend, magenstärkend, anregend, krampflösend, konzentrationsfördernd, schmerzlindernd. Gegen Spannungskopfschmerz

– Myrrhe: Antibakteriell, heilungsfördernd. Bei Erkrankungen der Atemwege wie Asthma, Bronchitis, Halsschmerzen, Heiserkeit und Katarrh und ebenso bei Entzündungen der Munschleimhaut. In der Hautpflege wird es zur Wundheilung gebraucht, bei rissiger, aufgesprungener Haut und zur Pflege der reifen, alternden Haut. Entspannend, unterstützt Meditationsübungen.

– Myrte: Hautreinigend und adstringierend. Zur Gesichts- und Körperpflege. 
Heilwirkung auf die SeeleSehr reinigend für Geist und Seele und schafft eine gute Raumatmosphäre. Konzentrationsfördernd, erfrischend

– Nelke: Antibakteriell, gegen Insekten und bei Zahnschmerzen

– Neroli: Beruhigend, hautpflegend, herzberuhigend, erotisierend, antidepressiv, antiseptisch. Bei Ängsten, Verzweiflung und seelischem Engegefühl.

– Orange: Bei Verdauungsproblemen und Katerbeschwerden. Wirkt krampflösend,  beruhigt Magen und Darm. Es dient auch zur Hautpflege, vor allem zur Straffung schlaffen Bindegewebes. Antidepressiv. Orangenöl soll die Zirbeldrüse stimulieren.

– Oregano: Antibakteriell, fungizid

– Patschouli: Bei müder abgespannter Haut in Weizenkeimöl zur Massage der Halspartie und Schläfen. Achtung! zuviel kann Kopfschmerz auslösen.

– Petit Grain: Magenanregend, entzündungshemmend, wurmtreibend, antiseptisch. Gegen schlecht heilende Wunden, bräunungsfördernd, aufmunternd, Nerven beruhigend.

– Pfefferminze: Entzündungshemmend, desinfizierend, psychisch anregend, kühlend, durchblutungsfördernd. Hilft bei drohender Ohnmacht, Schock, Übelkeit ebenso wie bei Schmerzen im Kopf- Nackenbereich. Wegen seiner krampflösenden Wirkung ist Pfefferminzöl in Alkohol oder Öl gelöst, ein bewährtes Hausmittel gegen Muskelkater, Hexenschuss und Prellungen. Bei geistiger Erschöpfung, Überarbeitung und Benommenheit steigert es die Konzentrationsfähigkeit.

– Rose: Erotisierend, antidepressiv, kühlend, stark antiseptisch, krampflösend, blutstillend, reinigend für den Unterleib, wirkt regulierend auf den weiblichen Hormonhaushalt, entzündungshemmend.

– Rosmarin: Durchblutungsfördernd, schleimlösend, anregend, herzstärkend, magenstärkend, gegen Blähungen, menstruationsfördernd, schweißtreibend, schmerzlindernd, konzentrationsfördernd. Nicht für Epileptiker und während der Schwangerschaft verwenden. Bei niedrigem Blutdruck – regt Kreislauf an.

– Salbei: Krampflösend, antidepressiv, antiseptisch, menstruationsfördernd, gegen Akne, fettige Haut und Haare. Bei Hautentzündungen, Schuppen und narbigem Gewebe, bei Blähungen und Magen- und Darmkrämpfen erleichternd, schweißhemmend.  

– Sandelholz: Erotisierend, kräftigend, regt Blase und Niere an, schleimlösend, wundheilend, leicht euphorisierend, entzündungshemmend.

– Teebaum: Fungizid, antibakteriell, antiviral, bei Insektenstichen wird es pur aufgetragen – nicht in die Sonne! Anwendungsspektrum: Erkältungen, Hals-, Zahnfleisch- und Scheidenentzündungen sowie bei der Behandlung von Wunden. Einreibungen helfen bei Akne und Hauterkrankungen.

– Thymian: Durchblutungsfördernd, schleimlösend, antibakteriell, antiviral, fungizid

– Wacholder: Reinigend, fördert Stoffwechsel, harntreibend, entgiftend und entschlackend. Außerdem antibakteriell, wärmend und krampflösend. Auch bei niedrigem Blutdruck und bei Entzündungen der Haut wie Ekzemen, Akne und Geschwüren. Am häufigsten wird Wacholderöl bei Erkrankungen der Harnwege, beispielsweise Blasenentzündung, sowie bei Menstruationsbeschwerden zur Linderung der Krämpfe eingesetzt.

– Ylang Ylang: Frauenöl, antidepressiv, erotisierend, blutdrucksenkend, senkt die Atemfrequenz.

– Ysop: Antiviral, konzentrationsfördernd, schleimlösend, hustenstillend, schweißtreibend, herzstärkend, verdauungsfördernd, wundheilend. Nicht geeignet für Schwangere und Epileptiker.

– Zeder: Beruhigend, antiseptisch, pilztötend, reguliert die Talgabsonderung

– Zimt: Antibakteriell, bei Menstruationsbeschwerden.
Achtung: Hautreizend 
Heilwirkung auf die Seele Das Öl verbreitet eine Atmosphäre der Geborgenheit, in der man sich entspannen, loslassen und träumen kann. Zimtöl kann auch aphrodisierend wirken und regt die Traumwelt und Kreativität an

– Zitrone: Antiviral, fiebersenkend, erfrischend, appetitfördernd

– Zypresse: Antiviral

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.