Saunen – aber richtig!2 min Lesezeit

Gerade in den kalten Jahreszeiten ist es wichtig, sein Immunsystem zu trainieren. Ein Gang in die Sauna kann da recht hilfreich sein.

 

Was bewirkt der Saunagang?

 

1) Durch das Schwitzen wird die Haut entschlackt und die Niere entlastet. 

2) das Schwitzen wirkt durchblutungsfördernd und regt dadurch Herz und Kreislauf an.

3) Abhärtung des Körpers.

4) Stärkung des Immunsystems.

5) Entspannung der Muskulatur.

6) Unterstützung der Darmtätigkeit

 

 

 

Wie schwitzt man richtig? 

17 goldene Regeln des Saunens

1. 

Sauna ist für Menschen mit niedrigem Blutdruck nur bedingt geeignet. 

2. 

Sauna stärkt zwar das Immunsystem, wenn man jedoch schon erkältet ist Ud man sich niedergeschlagen fühlt, ist ein Saunagang nicht angesagt, denn er belastet dann Herz und Kreislauf zu stark und die Erkältung kann sich verschlimmern. 

3. 

Nicht mit vollem Magen in die Sauna gehen. 

4. 

Falsch ist es, die Saunagänge gehetzt zu durchlaufen. Zum Saunen benötigt man Zeit und Ruhe. Nur so entfaltet sich die positive Wirkung. 

5. 

Vor der Sauna gründlich duschen, aus hygienischen Gründen und um ein besseres Schwitzen zu erreichen. Danach abtrocknen, denn trockene Haut schwitzt besser. 

6. 

Auf jeden Fall sollten man immer nackt schwitzen, da Kleidung oder ein umgebundenes Handtuch die Atmung der Haut behindert. 

7. 

Immer ein großes Badetuch unterlegen, damit der Schweiß auf dieses tropft und nicht auf das Holz oder den Boden. Oder möchten Sie im Schweiße eines Fremden baden? 

8. 

Ein Saunagang soll zwischen 8 und 15 Minuten liegen, nicht weniger und nicht länger. 

9. 

Nicht übertreiben. Wem es zu heiß wird, der sollte sofort die Saunakabine verlassen. Wer sich zu einem Saunagang zwingen muss, sollte es lieber sein lassen. 

10. 

Nach jedem Saunagang kalt abduschen, wobei die Kaltwassergüsse immer in Richtung Herz erfolgen sollen. Man beginnt immer mit den herzfernen Extremitäten, also mit dem rechten Fuß. Empfehlenswert ist ein Wechselduschen kalt und heiß. Das durchblutet die Haut und öffnet die Poren. 

11. 

Nach dem Abkühlen sollte zwischen den Saunagängen eine Ruhepause von 15 Minuten eingehalten werden. 

12. 

In den Ruhepausen benötigt der Körper viel frische Luft, um die Zellen mit Sauerstoff zu versorgen. 

13. 

Aufgüsse erhöhen die relative Luftfeuchtigkeit. Dadurch werden Bakterien besser abgetötet. 

14. 

Fußwechselbäder und Wechselbäder im allgemeinen vor und zwischen den Saunagängen fördern die Durchblutung noch besser. In guten Saunen gibt es Becken mit kalten und mit warmen Wasser.

15. 

Nach den Saunagängen viel Trinken, aber kein Alkohol, sondern Wasser, Tee oder ungesüßte Fruchtsäfte. 

16. 

Es sollten nicht mehr als 3 Saunagänge durchgeführt werden. 

17. 

In den Wintermonaten sollte man mindestens 1 mal wöchentlich in die Sauna gehen.

 

Andere wichtige Hinweise, wie Sie ihr Immunsystem trainieren können, finden Sie unter dem folgenden Link:

Immunsystem – beeinflussende Faktoren

 

 

Steffen Gruss
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