Basenfasten

 

In vielen Gesundheits-Magazinen kann man etwas über das Basenfasten lesen. Aber was genau ist dieses Basenfasten und vor allem was bewirkt es in unserem Körper?

Beim Basenfasten handelt es sich um eine sanfte Form der Entschlackung, bei der man ausschließlich Mahlzeiten aus rein basischen Lebensmitteln zu sich nimmt. Das Besondere bei dem Basenfasten ist,  im Gegensatz zum Heilfasten, das man sich hier satt essen darf und nicht nur Wasser oder bestimmte Säfte zu sich nimmt. Durch den Verzicht von ungesunden Lebensmitteln und die vermehrte Aufnahme von nährstoff- und vitaminreichen Gemüse- und Obstsorten, erhält unser Organismus eine wohltuende Auszeit, in der er sich entschlacken und regenerieren kann. Also die optimale Gelegenheit das innere Gleichgewicht wieder herzustellen.

 

Das Gleichgewicht von Säuren und Basen  – Aber warum ist das so wichtig?

 

Funktioniert das empfindliche Gleichgewicht des Körpers so, es Mutter Natur vorgesehen hat, so werden Säuren und Schlacken, die der Körper naturgemäß bildet, ohne Probleme ausgeschieden. Hier kommen unsere körpereigenen Entgiftungsorgane wie die Nieren, die Lunge, die Haut und den Darm zum Einsatz. So werden z. B. über die Lunge Kohlensäure ausgeatmet, überflüssige Harnsäure wird über die Niere entsorgt, die Haut transportiert mit Hilfe einer gut funktionierenden Schweißproduktion Säuren ab und zu guter Letzt nimmt der Darm noch seine Funktion als eines der wichtigsten Ausscheidungsorgane ein. Einen besonderen Stellenwert hat bei dieser ganzen Entgiftungs-Prozedur noch  ein weiteres wichtiges Organ – unsere Leber. Sie leistet einen Großteil der Vorarbeit und der eine oder andere Prozess wäre ohne sie nur bedingt machbar.

 

Eine weitere wichtige Transitfunktion bei der Entsorgung von Schlacken, welche allerdings oft vernachlässigt wird, nimmt das Bindegewebe ein. Besonders in dem sogenannten Faszien -Gewebe, lagert der Körper viele der unerwünschten Abfallprodukte  ein. Welches auf lange Sicht zur Folge hat, dass das Bindegewebe nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden kann und schließlich verklebt und verschlackt. Welches oft die Grundlage für einige Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates ist. Sehnen, Bänder und Gelenke sind durch die „Verschlackung“ nicht mehr so belastbar und der Körper muss für die Säureregulation die dazu benötigten Mineralien aus den Knochen entziehen, wodurch das Osteoporose-Risiko stark ansteigt.

Weitere Anzeichen einer möglichen Übersäuerung

  • Abgeschlagenheit,
  • Verdauungsstörungen
  • Rückenbeschwerden und Kopfschmerzen
  • Verstärkung von Allergiesymptomen
  • Stimmungsschwankungen wie Reizbarkeit und depressiven Gedanken
  • und viele weitere Krankheiten

 



Wie Schlacken entstehen

 

Die Bildung von Schlacken (Abfallprodukten)  ist ein ganz natürlicher Prozess, welcher beim Stoffwechsel zustande kommt. Je nachdem was wir essen und wie unser Lebensstil ist kommt es dabei mal zu mehr oder weniger Schlacken. Um die dabei anfallenden Säuren zu neutralisieren, verfügt unser Körper über einige Basenspeicher. Diese Basenspeicher werden wiederrum ebenfalls über unsere Ernährung gefüllt oder geleert. Somit ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung die Basis für ein harmonisches Säure-Basen-Gleichgewicht.

Leider ist es nicht so einfach zu erkennen ob ein Nahrungsmittel sauer oder basisch verstoffwechselt wird. Und gerade der Geschmack kann da oft ein falsches Bild erzeugen.  Saure Zitrusfrüchte werden z.B. basisch verstoffwechselt, während Milchprodukte sauer verstoffwechselt werden. Der pH-Wert eines Lebensmittels, ist ebenfalls kein Indikator, welche Wirkung es auf den Säure-Basen-Haushalt hat.

Besonders schlecht sind dabei solche Lebensmittel wie Hamburger, Pommes, Wurstwaren, Kuchen, zuckerhaltige Softdrinks und Pizza – aber auch Fertiggerichte mit künstlichen Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen.

 

Auswirkung des Basenfastens auf unseren Körper

 

Reinigung für unseren Körper

Durch den Verzicht von sämtlichen Lebensmittel, welche Säuren oder schädliche Abfallprodukte erzeugen, ist unser Organismus in der Lage die eingelagerten sauren Stoffwechselschlacken zu lösen und auszuscheiden. Dadurch kommt es zu einer Reinigung des Körpers, bei der nicht nur die Organe, sondern auch das Bindegewebe besonders stark profitiert.

 

Hilfe bei Verdauungsproblemen

Hinzu kommt noch ein weiteres Volksproblem, bei dem das Basenfasten hilfreich sein kann – dem trägen Darm. Viele Menschen leiden nicht nur unter einer Übersäuerung, sondern auch unter chronischen Durchfällen, Verstopfung oder dem Problem, das  sich der Darm nicht mehr vollständig entleeren kann. Diese Probleme führen im Laufe der Zeit zu einer Darmflorastörung und chronischen Entzündungsprozessen der Darmschleimhaut. Allerdings muss jedem klar sein, das solche chronischen Probleme, welche manchmal Monate oder  sogar schon Jahre bestehen, nicht mit einer Woche Fasten beseitigt sind. Dafür sollte man schon einen Zeitraum von mindestens vier Wochen einplanen und den Prozess bei Bedarf ein zweites Mal, nach ca. 3 Monaten, wiederholt werden.

 

„Schmecken“ wieder lernen

Eine Besonderheit während des Basenfasten ist der sparsame Gebrauch von Salz und künstlichen Geschmacksverstärkern. Durch den starken Verzehr von säurelastiger Kost und viel Convenience Food sind unsere Geschmacksnerven nämlich eher eine starke Würze und künstliche Aromen gewöhnt. Durch den Verzicht, hat unser Geschmackssinn wieder die Chance sich zu neutralisieren.

Anstelle von Salz werden während der basenfasten Woche vorwiegend Gewürze und Kräuter zum Verfeinern der Gerichte eingesetzt. Dadurch reagieren dann die Geschmacksnerven wieder viel empfindlicher auf Salz, Zucker oder künstliche Aromen und in Zukunft werden schon kleine Mengen davon ausreichen.

 

Kann man mit Basenfasten abnehmen?

 

Basenfasten

Man sollte eine Basenkur nicht alleine als Abnehmkur betrachten. Das eigentliche Ziel des Basenfasten ist eine gesunde und vitalstoffreiche Ernährung sowie die Entsäuerung bzw. die Entgiftung des Körpers. Allerdings kommt es nicht selten vor, das während der Fastenzeit auch das eine oder andere Kilo (oft sind das ca. 1-4 Kilos) verloren geht.

 

 

 

 

Säure – und Basenbildner

 

Aufgrund  einer reduzierten Stoffwechselvitalität unseres Körpers, sind wichtige Funktionen wie Entzündungen abbauen oder Zellreparaturen durchführen eventuell gestört.

Dadurch sammeln sich die Säuren im Körper an. Besonders unser Lebensstil hat einen starken Einfluss darauf wie viele Säuren im Körper gebildet werden. Deshalb sollte man die wichtigsten Säurebildner kennen:

  • Rauchen und viele weitere Umweltgifte
  • zu viele süße Getränke und zu viel Alkohol
  • zu viele industriell hergestellte Speisen
  • zu viel Zucker, Weißmehl und Milchprodukte
  • negative Gedanken und Emotionen
  • Dauerstress in Beruf und auch Freizeitstress

 

 

Die Top 20 der Säure- u. Basenbildner unserer Lebensmittel

 

Die folgende Tabelle bietet Ihnen eine Hilfestellung dabei, die Säurebelastung der Niere einzelner Lebensmittel einzuschätzen, ausgedrückt im sogenannten PRAL-Wert (potential renal acid load) pro 100 g.

 

Platz Top 20 Säurebildner Top 20 Basenbildner
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20

Parmesan

Schmelzkäse

Eigelb

Hartkäse

Gouda

Camembert

Corned Beef in Dosen

Reis, ungeschält

Salami

Quark

Forelle, braun gedämpft

Haferflocken

Leberwurst

Truthahnfleisch

Kalbfleisch

Rumpsteak

Hühnerfleisch

Hüttenkäse, vollfett

Erdnüsse, unbehandelt

Hühnerei

Rosinen

Spinat

Schwarze Johannisbeeren

Bananen

Sellerie

Karotten, jung

Aprikosen

Zucchini

Kiwi

Blumenkohl

Kartoffeln

Radieschen

Kirschen

Auberginen

Bohnen, grün

Tomaten

Orangensaft

Haselnüsse

Ananas

Orangen

 

Säure-Basen Tabelle

Säure-Base – Lebensmittelliste (zum download)

 

Für wen ist das Basenfasten geeignet?

Da sich es bei dem Basenfasten um eine sehr sanfte Form des Fastens handelt, ist sie grundsätzlich für jeden Menschen geeignet. Neben dem Einsatz zur Gesundheitsprävention, hat sie sich bei folgenden Beschwerden bewährt:

  • Durchfall, mit Blähungen
  • chronischer Verstopfung
  • Hautproblemen
  • Migräne
  • Rheuma
  • Entgiftung und Entschlagung

 



Wie lange sollte man Basenfasten?

 

Sie sollten Basenfasten als eine zeitlich begrenzte Kur ansehen, die höchstens acht Wochen dauern sollte. Wir empfehlen, eine Basenkur ein bis zwei Wochen durchzuführen. Je nachdem wie Sie sich nach Ablauf dieser Zeit fühlen, können Sie die Basenkur auch auf vier bis acht Wochen ausdehnen.

Man kann sich begleitend zu der Kur neben Massagen, basische Bäder oder Fußbäder, Leberwickel oder auch eine basische Körper- und Gesichtspflege, gönnen. Dadurch wird der Entschlackungsprozess zusätzlich günstig beeinflusst. Ein weiterer Plus-Punkt für eine erfolgreiche Kur ist noch ausreichend Bewegung, am besten an der frischen Luft.

 

Basenfasten – Sinnvolle Ergänzungen

Darmreinigungen

Viele Menschen klagen gerade zu Beginn ihrer Basenkur über sehr starke Blähungen. Schuld daran ist der Darm, der nicht an die überwiegend basische Kost gewöhnt ist. Aus diesem Grund haben sich mehrere Darmreinigungen während der Basenkur bewährt.  Idealerweise sollten Sie Ihren Darm vor dem ersten Tag Ihrer Kur, sowie alle zwei bis drei Tage in der ersten Woche reinigen. In den darauffolgenden Wochen sollte eine Darmreinigung pro Woche ausreichen. Für die Darmreinigung kann man auf die klassichen Methoden wie Einlauf oder Abführmittel zurückgreifen.

 

Leberwickel

Während des Fastens ist unsere Leber als zentrales Entgiftungsorgan besonders gefordert. Ein Leberwickel fördert die Durchblutung der Leber und steigert damit ihre Entgiftungsleistung. Abgesehen davon ist es eine leicht und für jedermann anwendbare Methode

 

Basenwickel

Bei der Behandlung mit den Basenwickeln wird der Körper mit Bandagen vollständig umwickelt, welche zuvor in den warmen und geruchsneutralen basischen Urmineralien eingeweicht wurden. Dies hat zur Folge, dass durch die Hautporen Toxine entzogen werden, welche sich in der Flüssigkeit um die Zellen befinden.

 

Basische Bäder oder Fußbäder

Ein basisches Bad entspannt und tut dem Körper auch etwas Gutes.  Auch hier liegt man in einer basischen Flüssigkeit für mindestens 45 Min. Durch die Wärme und die Mineralien, welche sich im Wasser befinden, kommt es zu einem Entspannungseffekt auf die Muskulatur und der Organismus wird beim Ausleiten von Abfallprodukten unterstützt.

Doch es muss  nicht gleich ein Vollbad sein, auch basische Fußbäder können helfen, den Körper zu entschlacken und die Seele zu harmonisieren.

 

Schüsslersalze

Schüßler Salze, welche beim Basenfasten hilfreich sein können:

 

Basenfasten

  • Salz Nr. 11 Silicea : Soll Bindegewebe entschlacken, sowie die Kollagenfasern in der Haut stärken.
  • Salz Nr. 10 Natrium sulfuricum: Soll den Stoffwechsel anregen, dabei besonders Leber und Galle stärken.
  • Salz Nr. 6 Kalium sulfuricum (Kaliumsulfat): Soll bei der Entgiftung helfen, den Eiweißstoffwechsel des Körpers fördern und die Verdauung anregen.
  • Salz Nr. 9 Natrium phosphoricum: Soll die Nieren zur Säureausscheidung und generell den Stoffwechsel anregen sowie bei Fettverdauungsstörungen, Blähungen, Akne und fettiger Haut wirken.

 

8. Tipps für ein erfolgreiches Basenfasten

 

1. Tipp: Sanft einsteigen

Aller Anfang ist schwer und das betrifft auch in vielen Fällen das Basenfasten. Zu Beginn des Basenfastens kann es sein, dass sich der Körper erst an die Umstellung gewöhnen muss und oft kommt es zu unbeliebten Nebenwirkungen wie Blähungen oder manchmal auch Kopfschmerzen und Müdigkeit. Aus diesem Grund hat es sich bewährt, wenn man zu Beginn eine kleine Schonfrist hat und ein paar freie Tage dazu nutzen kann, um sich langsam an die Kur zu gewöhnen.

 

2. Tipp: Kur vorbereiten

Es ist empfehlenswert, sich zu Beginn einige Basenrezepte herauszusuchen und dementsprechend ein paar Vorräte einzukaufen. So gerät man gar nicht erst in Versuchung, wenn es einmal schnell gehen muss oder man keine Zeit hat einkaufen zu gehen.

 




3. Tipp: Entschlacken durch Darmreinigung

Wie weiter oben schon erwähnt, ist eine Darmreinigung eine sinnvolle Ergänzung zum Basenfasten. Da wir mit Lebensmitteln und Medikamenten im Alltag verschiedenste Schlacken in uns aufnehmen, ist eine Basenfastenkur eine ideale Methode, um einige dieser wieder loszuwerden.

Eine Darmreinigung kann auf verschiedene Weise vorgenommen werden:
•    Durch einen Einlauf
•    Durch die Einnahme von Glaubersalz oder Bittersalz
•    Durch eine Colon-Hydro-Therapie

Lesen Sie hier mehr zu dem Thema Darmreinigung

 

4.    Mehr Gemüse als Obst essen

Basenfasten

 

 

 

 

 

 

Während der Basenfastenkur sollte man darauf achten möglichst saisonales Gemüse und Obst zu sich zu nehmen. Hierbei sollte man auch auf ein bestimmtes Gleichgewicht achten (80% Gemüse und  20% Obst). Warum das so ist, hat zwei Gründe.

– man ist nach einer Obstmahlzeit schneller wieder hungrig, da unser Stoffwechsel Obst schneller verarbeiten kann

– in Obst mehr Zucker enthalten.

 

5. Tipp: Rohe Kost nur vormittags essen

Damit man nicht zu sehr mit Blähungen zu kämpfen hat, empfiehlt es sich rohes Gemüse nur bis 14 Uhr, zu sich zu nehmen. Danach sollte man lieber auf gekochte Speisen zurückgreifen. Gekochtes darf generell den ganzen Tag verzehrt werden, da es der Körper gut verarbeiten kann. Rohe Kost hingegen verursacht am Nachmittag oder Abend bei einigen Menschen Blähungen.

 

6. Tipp: Viel trinken

Viel trinken (2,5 bis 3 Liter pro Tag) ist wie bei jeder Fastenkur ein Muss und da macht das Basenfasten keine Ausnahme.

Erlaubt sind Quellwasser und Kräutertees

Meiden sollte man: Früchtetees, Rooibos-Mischungen, schwarzen und grünen Tee sowie kohlensäurehaltige Getränke

 




7. Tipp: Täglich bewegen

Während der Kur ist auch körperliche Bewegung erstrebenswert. Täglich sollten 45 Minuten Bewegung  zum Tagesablauf gehören. Ob man dieses in Form von Yoga, Schwimmen, Walken oder  Radfahren stattfindet, ist jedem selber überlassen. Allerdings sollte man es dabei nicht übertreiben. Ein gesundes Verhältnis ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

 

8. Tipp: Kur schonend beenden

Wie schon zu Beginn des Basenfastens, sollte man auch das Ende der Kur schonend zum Abschluss bringen. Nach einiger Zeit ohne säurebildende Nahrungsmittel ist es wichtig den Körper erst einmal wieder schrittweise daran zu gewöhnen. Nach und nach dürfen Milch, Fisch, Fleisch und auch Alkohol wieder Platz auf dem Speiseplan stehen.

 

 

 

Basenfasten – Die häufigsten Fehler

 

Wenn Sie vorhaben eine basenfasten Kur zu machen, um etwas für Ihre Gesundheit zu tun, dann sollten Sie sich erst einmal gut vorbereiten. Damit dies gelingt und Ihre Kur zum Erfolg wird, sollten man diese folgenden Fehler vermeiden:

 

1. Kaffeeentzug

Ca. 3 Tage vor Fastenbeginn sollte man anfangen, auf den geliebten Kaffee, Espresso oder Cappuccino zu verzichten. Kaffee hat eine starke Wirkung auf die Blutgefäße, die während der Kur wegfällt und somit zu Problemen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schwindel führen kann.

 

2. Keine Darmreinigung

Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Beschwerden, die während der basenfasten Kur auftreten, von einer fehlenden Darmreinigung kommen. Alten Ablagerungen, welche sich in den  Darmschlingen befinden können in Verbindung mit dem vielen Obst und Gemüse, für jede Menge Aufruhr im Darm sorgen – in Form von Blähungen

 

3. Zu wenig Trinken und falsches Trinken

So wichtig wie das Essen ist auch das Trinken. Gerade während der basenfasten Kur ist es besonders wichtig, dass Sie viel trinken! Sie benötigen 2,5 bis drei Liter pro Tag – Wasser oder verdünnten Kräutertee. Trinken durchspült die Lymphe, die Nieren und das Bindegewebe und so können unerwünschte Stoffe den Körper verlassen.

 




 

4. Zu viel Rohkost

Zu viel Rohkost kann extrem belastend für den Stoffwechsel sein. Besonders dann, wenn die Rohkost nicht gut verdaut werden kann, belastet dieses zusätzlich den  Darm. Am besten beginnen Sie gleich zu Beginn an ihr Gemüse zu dünsten, so erspart man sich die unbeliebten Nebenwirkungen.

5. Falsche Essenszeiten

Pauschal kann man auch als Richtlinie vorgeben, dass man nach 14 Uhr kein rohes Obst oder Gemüse mehr zu sich nehmen sollte. Vor allem Obst, nach einer Mahlzeit, führt gerne zu Gärungen und unliebsamen Gasbildungen. Das hängt mit dem Leberrhythmus zusammen (siehe auch Biorhythmus) . Denn nach 14 Uhr behindert Rohkost die Leber bei ihren internen Stoffwechselarbeiten und ist dadurch schwerer verdaulich.

6. Schlecht kauen

Eine der schlechtesten Angewohnheiten, welche sich in unserer Kultur eingebürgert hat ist das schnelle Essen. Oft „schlingen“ wir nur noch das Essen hinunter, ohne es dabei richtig zu kauen. Denn je länger man die Nahrung kaut damit auch genügend einspeichelt, umso besser wird sie vorverdaut und kann im Darm weiterverarbeitet werden.

Nebenbei hat es auch einen positiven Nebeneffekt. Denn es ist zeitaufwändiger und anstrengender richtig zu kauen. Und es macht schneller satt.

 

7. Zu viel Stress

Neben einer falschen Ernährung ist Stress der zweitgrößte Faktor warum wir übersäuern. Regelmäßige Erholung ist somit ein wichtiger Punkt für eine erfolgreiche Kur. Nutzen Sie das breite Spekrtum der Entspannungsverfahren und machen Sie regelmaßig einen ausgiebigen Spaziergang an der frischen Luft. So kommt man am besten auf andere Gedanken. Ideal zum basenfasten ohne Stress ist auch der Besuch in einem Hotel, welches sich auf das Basenfasten spezialisiert hat.



 

 

Informationsmaterial & Bezugsquellen

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