Ernährung

Schadstoffe in getrockneten und eingelegten Tomaten

Bewerte diesen Artikel

Laut Stiftung Warentest beinhalten viele getrocknete und eingelegte Tomaten Weichmacher. Das liegt aber nicht an den Tomaten oder dem Trocknungsvorgang, sondern an den Dichtungsringen der Deckel, mit denen die Gläser verschlossen werden.
Doch damit nicht genug, auch andere Schadstoffe konnten nachgewiesen werden. So z.B. Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW), welche vor allem während der Produktion über Öle in die Tomaten gelangen. Gemäß der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) können sich die MKWs im Gewebe anreichern und unter Umständen zu Schädigungen der Leber führen.
Auch poly­zyklischen aromatischen Kohlen­wasser­stoffen, die als krebserregend­­, fertilitätsstörend und genverändernd gelten, konnten nachgewiesen werden.
Die Frage ist, in wie vielen anderen Lebensmittel-Gläsern mit Dichtungsringen aus PVC sich Weichmacher befinden?

Steffen Gruß (Heilpraktiker)

Über den Autor: Steffen Gruß Steffen Gruß ist staatlich geprüfter Heilpraktiker mit eigener Fachpraxis in Bad Füssing / Bayern. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der klinischen Naturheilkunde ist er spezialisiert auf Diagnostik, asiatische Medizin und manuelle Therapie. Als Referent für Naturheilkunde und medizinisches Grundwissen gibt er sein Fachwissen regelmäßig an medizinisches Fachpersonal und Patienten weiter. Sein Ziel auf diesem Portal ist die evidenzbasierte Vermittlung von Alternativmedizin und moderner Ernährungslehre. Er ist Mitglied im Fachverband deutscher Heilpraktiker. Mehr erfahren: Steffen Gruß | LinkedIn | Über uns » Fachportal Gesundheit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

×