Brainfood
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Brainfood: Mit diesen Lebensmitteln die mentale Leistung steigern

In der heutigen dynamischen Welt müssen wir unsere geistige Fitness ständig aufrechterhalten. Ob Schule, Arbeit oder Privatleben: Konzentration, Gedächtnis und Lernen spielen eine Schlüsselrolle für unseren Erfolg. Neben ausreichend Schlaf und Bewegung kann auch die Ernährung wichtige Beiträge zur geistigen Leistungsfähigkeit leisten.

 

Was ist Brainfood?

Unter dem Begriff „Brainfood“, auch Gehirnnahrung genannt, versteht man Lebensmittel, die sich aufgrund ihrer Zusammensetzung positiv auf die kognitive Funktion und geistige Aktivität auswirken können. Sie enthalten wichtige Nährstoffe, die das Gehirn mit Energie versorgen, schützen und regenerieren.

 

 

Wie wirkt Brainfood?

Brainfood

Brainfood, auch Gehirnnahrung genannt, bezeichnet Lebensmittel, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe die kognitive Funktion und die mentale Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen können. Sie enthalten Nährstoffe, die für die Energieversorgung, den Schutz und die Regeneration des Gehirns wichtig sind.

Die wichtigsten Wirkmechanismen von Brainfood:

  • Verbesserung der Durchblutung des Gehirns: Einige Brainfood-Lebensmittel, wie z.B. Ginkgo und Kakao, können die Durchblutung des Gehirns verbessern. Dies führt zu einer besseren Versorgung der Gehirnzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen.
  • Schutz der Gehirnzellen vor oxidativem Stress: Brainfood enthält oft Antioxidantien, wie z.B. Vitamin C und E, die die Gehirnzellen vor Schäden durch freie Radikale schützen können. Freie Radikale sind aggressive Moleküle, die die Zellmembranen und die DNA schädigen können.
  • Reduzierung von Entzündungen: Chronische Entzündungen können die kognitive Funktion beeinträchtigen. Einige Brainfood-Lebensmittel, wie z.B. Blaubeeren und Kurkuma, haben entzündungshemmende Eigenschaften.
  • Förderung der Produktion von Neurotransmittern: Neurotransmitter sind Botenstoffe, die die Kommunikation zwischen den Nervenzellen im Gehirn vermitteln. Einige Brainfood-Lebensmittel, wie z.B. Bananen und Nüsse, enthalten Vorläuferstoffe von Neurotransmittern, die die kognitive Funktion verbessern können.
  • Steigerung der Energieversorgung des Gehirns: Das Gehirn benötigt viel Energie, um zu funktionieren. Brainfood-Lebensmittel, die komplexe Kohlenhydrate enthalten, wie z.B. Vollkornprodukte und Haferflocken, liefern dem Gehirn lang anhaltende Energie.

Zusätzlich zu den oben genannten Wirkmechanismen kann Brainfood auch einen psychologischen Effekt haben. Der Glaube daran, dass bestimmte Lebensmittel die mentale Leistung verbessern können, kann zu einer Steigerung der Motivation und des Selbstvertrauens führen, was sich wiederum positiv auf die kognitive Funktion auswirken kann.

 

 

Welche Lebensmittel gehören zu Brainfood?

Die Liste der Brainfood-Lebensmittel ist lang und vielfältig. Zu den bekanntesten Vertretern zählen:

  • Nüsse und Samen: Walnüsse, Mandeln, Leinsamen und Chiasamen sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die für die Funktion der Gehirnzellen wichtig sind.
  • Fette Fische: Lachs, Makrele und Hering liefern ebenfalls Omega-3-Fettsäuren und zudem Vitamin D, das die kognitive Funktion unterstützen kann.
  • Vollkornprodukte: Haferflocken, brauner Reis und Vollkornbrot enthalten komplexe Kohlenhydrate, die dem Gehirn über einen längeren Zeitraum Energie liefern.
  • Beeren: Blaubeeren, Himbeeren und Erdbeeren sind reich an Antioxidantien, die die Gehirnzellen vor Schäden schützen können.
  • Grünes Blattgemüse: Brokkoli, Spinat und Grünkohl enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die für die geistige Funktion wichtig sind.
  • Eier: Eier sind eine gute Quelle für Cholin, einen Nährstoff, der für die Gedächtnisfunktion und die Lernfähigkeit wichtig ist.
  • Kakaopulver: Kakao enthält Flavonoide, die die Durchblutung des Gehirns verbessern und die kognitive Funktion fördern können.

 

Weitere Brainfood-Kandidaten:

  • Brennnesselsamen: Reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, die die Konzentration und die Merkfähigkeit fördern können.
  • Brahmi: Ein ayurvedisches Kraut, das die Lernfähigkeit, das Gedächtnis und die geistige Klarheit verbessern kann.
  • Ginseng: Eine bekannte Wurzel, die die Energieversorgung des Gehirns und die mentale Leistungsfähigkeit steigern kann.
  • Ingwer: Kann die Durchblutung des Gehirns verbessern und die kognitive Funktion fördern.
  • Ginkgo: Bekannt für seine positive Wirkung auf die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung des Gehirns.
  • Rosenwurz: Ein Adaptogen, dass die Widerstandsfähigkeit gegen Stress stärken und die mentale Leistungsfähigkeit verbessern kann.
  • Maca: Eine Wurzel, die die Energie und Ausdauer steigern und die kognitive Funktion verbessern kann.
  • Taigawurzel: Bekannt für ihre positive Wirkung auf die Konzentration und die Merkfähigkeit.

 

Wie kann ich Brainfood in meinen Speiseplan integrieren?

Brainfood lässt sich leicht in den Alltag integrieren. Hier sind einige einfache Tipps:

  • Starten Sie den Tag mit einem nährstoffreichen Frühstück: Ein Müsli mit Nüssen, Samen und Beeren oder ein Vollkornbrot mit Ei und Avocado sind ideale Optionen.
  • Snacken Sie gesund: Zwischen den Mahlzeiten sollten Sie auf Nüsse, Samen, Obst und Gemüse zurückgreifen.
  • Kochen Sie öfter mit frischen Zutaten: Vermeiden Sie Fertiggerichte und Fast Food, da diese oft wenig Nährstoffe und viele ungesunde Inhaltsstoffe enthalten.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser: Wasser ist wichtig für die Funktion des gesamten Körpers, einschließlich des Gehirns.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung: Brainfood sollte Teil einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung sein.

 

3 einfache Brainfood Rezepte

Lachsfilet mit Quinoa und Brokkoli (ca. 30 Minuten Zubereitungszeit)

Zutaten:

  • 1 Lachsfilet (ca. 150 g)
  • 100 g Quinoa
  • 200 g Brokkoli
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • Salz und Pfeffer
  • Petersilie (zum Garnieren)

Wirkung:

  • Lachs: Reich an Omega-3-Fettsäuren, die wichtig für die Funktion der Gehirnzellen sind.
  • Quinoa: Ein komplexes Kohlenhydrat, das dem Gehirn lang anhaltende Energie liefert.
  • Brokkoli: Enthält Vitamin C, das die Gehirnzellen vor oxidativem Stress schützt.

Zubereitung:

  1. Den Quinoa nach Packungsanweisung kochen.
  2. Den Brokkoli in Röschen putzen und in Salzwasser blanchieren.
  3. Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. In einem EL Olivenöl glasig anschwitzen.
  4. Das Lachsfilet mit Salz und Pfeffer würzen und in der Pfanne anbraten.
  5. Den Quinoa, den Brokkoli, den Zitronensaft und etwas Salz und Pfeffer hinzufügen und alles gut vermengen.
  6. Mit Petersilie garniert servieren.

 

 

Spinat-Feta-Omelett mit Walnüssen (ca. 15 Minuten Zubereitungszeit)

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 50 g Spinat
  • 100 g Feta-Käse
  • 50 g Walnüsse
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Wirkung:

  • Eier: Liefern Cholin, einen Nährstoff, der für die Gedächtnisfunktion und die Lernfähigkeit wichtig ist.
  • Spinat: Enthält Vitamin B6, das die Funktion der Nervenzellen unterstützt.
  • Feta-Käse: Eine gute Quelle für Kalzium, das für die Signalübertragung im Gehirn wichtig ist.
  • Walnüsse: Reich an Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E, die die Gehirnzellen vor oxidativem Stress schützen.

Zubereitung:

  1. Die Eier mit Salz und Pfeffer verquirlen.
  2. Den Spinat in einem EL Olivenöl anbraten.
  3. Den Feta-Käse zerbröseln und die Walnüsse hacken.
  4. Den Spinat, den Feta-Käse und die Walnüsse zu den Eiern geben und alles gut vermengen.
  5. Das Omelett in einer Pfanne goldbraun backen.

 

 

Beeren-Chia-Pudding mit Haferflocken (ca. 10 Minuten Zubereitungszeit + 30 Minuten Kühlzeit)

Zutaten:

  • 150 g Haferflocken
  • 250 ml Milch (z.B. Hafermilch, Mandelmilch)
  • 1 EL Chiasamen
  • 150 g gemischte Beeren (z.B. Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren)
  • 1 TL Honig (optional)

Wirkung:

  • Haferflocken: Ein komplexes Kohlenhydrat, das dem Gehirn lang anhaltende Energie liefert.
  • Chiasamen: Reich an Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen, die die Verdauung und die Darmgesundheit unterstützen.
  • Beeren: Enthalten Antioxidantien, die die Gehirnzellen vor oxidativem Stress schützen.

Zubereitung:

  1. Die Haferflocken, die Milch und die Chiasamen in einem Glas verrühren.
  2. Über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.
  3. Am nächsten Morgen mit den Beeren und Honig (optional) garniert servieren.

 

 

Fazit

Brainfood kann einen wertvollen Beitrag zur geistigen Fitness leisten. Indem Sie sich ausgewogen und gesund ernähren, können Sie Ihre Konzentration, Ihr Gedächtnis und Ihre Lernfähigkeit verbessern.

 

 

Zusätzliche Quellen und Informationen:

 

Steffen Gruss
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