Die gesunde Ernährung – Gefahren erkennen und mindern

Lebensmittel Mythen

Ein Blick in die Supermarktregale zeigt eine unendliche Vielfalt unterschiedlicher Produkte, die als gesund oder positiv für das Leben beworben werden. Diese Vielfalt lässt einerseits viele unterschiedliche Geschmäcker zu, andererseits entwickelt sich jedoch ein verformtes Verständnis für eine gesunde Ernährung. Wie Sie Fehlern der angeblich gesunden Ernährung aus dem Weg gehen und ausgewogen leben können, erfahren Sie in diesem Artikel.

 

 

 

Mythos 1: Wasser aus dem Wasserhahn ist ungesund

 

Vielerorts besteht der Mythos, Leitungswasser sei schädlich für die Gesundheit des Menschen. Das kann je nach Ort in der Tat so sein. Deutschland gilt diesbezüglich jedoch als privilegiert und muss sich darüber keine Sorgen machen. Zwar kann es in Großstädten besonders in höher liegenden Stockwerken zu leichten Partikeln kommen, ein Wasserfilter für Trinkwasser hilft es rein zu halten.

Es ist nicht nur praktischer und mit weniger Arbeit verbunden, Leitungswasser zu trinken, sondern auch viel günstiger. Wenn Sie lieber Sprudelwasser trinken, so gibt es unterschiedliche Geräte, die das Wasser sprudeln. Nebenbei tragen Sie zusätzlich erheblich zum Umweltbewusstsein bei, weil Sie auf PET-Flaschen verzichten.

 

 

Mythos 2: Süßungsmittel statt Zucker für ein gesundes Leben

Wer abnehmen möchte, verzichtet in der Regel auf einen Teil der täglichen Kalorien und vermeidet zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke. Es hat sich jedoch ein Trend entwickelt, wodurch Zucker in Lebensmitteln mit Süßungsmitteln ersetzt wird. Insbesondere Aspartam wird als synthetischer Süßstoff kontrovers diskutiert, da er in größeren Mengen schädlich für das gesamte Herz-Kreislauf-System werden kann. Aspartam ist beispielsweise in zuckerfreien Kaugummis bzw. Lutschbonbons und in Getränken enthalten. Auch in alltäglichen Lebensmitteln, die oft als gesund deklariert werden, können Sie diesen Süßstoff vorfinden. Versuchen Sie für eine gesunde Ernährung zu großen Teilen auf Zucker zu verzichten. Essen Sie jedoch lieber eine Speise mit Zucker als mit Aspartam.

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Mythos 3: Die letzte Mahlzeit um 18 Uhr

„Abends essen macht dick!“ ist ein bekannter Spruch, den vor allem ältere Menschen gegenüber jüngeren äußern. Tatsächlich kann Essen kurz vor dem Schlafengehen den gesunden Stoffwechsel behindern, weil die Mahlzeit noch nicht richtig verdaut werden konnte. Die wenigsten Menschen begeben sich jedoch am frühen Abend ins Bett. Achten Sie lieber darauf, dass Sie etwa 2 Stunden vor Ihrer Schlafenszeit nichts mehr zu sich nehmen. So kann der Verdauungstrakt den Großteil der Verdauung bereits in Bewegung bringen.

 

Mythos 4: Nichts Essen bringt Abnehmerfolge

Die sogenannte Nulldiät ist vielerorts glücklicherweise ein No-Go geworden. Sie bezieht sich auf den Verzicht von Essen (und Trinken) für eine unnormal lange Zeitspanne. Dies führt in der Tat zu einem kurzfristigen Abnehmerfolg. Wer gesund leben oder abnehmen möchte, stellt sein Leben jedoch schrittweise um. Frisch Gekochtes und bewusstes Essen sind dabei der Schlüssel zu einem nachhaltig gesunden Leben.

 

 

Mythos 5: Umgang mit Milchprodukten

Ein Glas Milch am Morgen ist gut für die Knochen? Falsch gedacht. Auch wenn in Milch Kalzium enthalten ist, sind Milchprodukte für den Körper nichts weiter als Lückenfüller. Sie können nicht richtig in den Stoffwechsel einwirken, wodurch das meiste wieder ausgeschieden wird. Käse ist dabei noch eine echte Fett-Bombe, die ansetzt, statt Ihnen zu helfen.

Gesunde Ernährung bedeutet nicht zwangsläufig Verzicht. Sie bedeutet viel mehr den bewussten Umgang mit wertvollen Lebensmitteln.

Steffen Gruss

Steffen Gruss

Hallo, mein Name ist Steffen Gruß. Ich bin Heilpraktiker und beschäftige mich seit gut 20 Jahren mit den Themen Gesundheit, alternative Medizin und Ernährung. Neben der eigenen Praxis, gebe ich mein Wissen und die Erfahrungen in Seminaren, Workshops und Vorträgen weiter. Auf diesem Fachportal veröffentliche ich regelmäßig neue Beiträge und informiere Interessierte darüber, welche Möglichkeiten es gibt, seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

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