Darmpilze – Stille Feinde in unserem Darm
📝 Darmpilze – Das Wichtigste auf einen Blick
- Was sind Darmpilze? Pilze, die natürlicherweise im Darm vorkommen, aber bei Überwucherung Beschwerden verursachen können.
- Häufiger Übeltäter: Candida albicans – ein Hefepilz, der bei Störungen des Gleichgewichts Probleme bereitet.
- Symptome: Blähungen, Durchfall, Heißhunger auf Süßes, Müdigkeit und mehr.
- Behandlung: Ernährungsumstellung, Medikamente und Probiotika können helfen.
- Prävention: Eine ausgewogene Ernährung und ein gesundes Darmmikrobiom sind essenziell.
In unserem menschlichen Darm leben Billionen von kleinen Mikroorganismen. Die meisten davon sind Bakterien, allerdings schleichen sich auch relativ häufig unerwünschte Fremdlinge, wie z.B. Pilze ein. Während die unterschiedlichen Bakterienstämme viele wichtige Aufgaben erfüllen, gehören Pilze eigentlich nicht in den Darm.
Es sind zwar nicht alle Pilze gleich schlecht für unser Darm-Milieu, einige von ihnen können aber sehr wohl pathogene (krankmachende) Eigenschaften haben. Einer der bekanntesten unter ihnen ist der Candida albicans („weiße Hefe“).
Wenn sich solche krankheitserregende Pilze zu stark vermehren und sich dann noch auf der Darmschleimhaut ansiedeln, kann es je nach Schweregrad zu gesundheitlichen Problemen kommen. Diese können z.B. Blähungen, Durchfall und Verstopfung sein oder auch den ganzen Organismus betreffen.
Wie können uns Pilze im Darm schaden?
Pilze haben mehrere Möglichkeiten, um Einfluss auf unserem Körper auszuüben.
- Mykotoxine: Die Pilzgifte können über die Darmschleimhaut aufgenommen werden
- Mangelzustände: Durch die befallene Darmschleimhaut kann zu einer Funktionsstörung kommen, welche die Aufnahme von Vitaminen und anderen Mikronährstoffen stört. Außerdemgehen auch viele Vitalstoffe durch den Eigenverbrauch der Pilze verloren.
- Irritation des Immunsystems durch die auf der Schleimhaut sitzenden Pilzzellen
- Gestörte Filterfunktion der entzündeten Darmschleimhaut: Umweltgifte, Stoffwechselabfallprodukte oder andere unliebsame Substanzen können so in den Körper gelangen. Dadurch kann es zu erheblichen Verschlimmerungen bei einer schon bestehenden Erkrankungen (z.B. Neurodermitis, Allergien, usw.) kommen.
Pilze im Darm – Wie kommen die da rein?
Die am meisten vorkommenden Darmpilze sind Hefen der Gattung Candida. Hefen sind dabei eigentlich nix unnatürliches und kommen überall in der Natur vor. Sie besiedeln z.B. die Schleimhäute von Mensch und Tier, haften an vielen Gegenständen, befinden sich in Erde, Wasser und im Boden.
Candida albicans ist der am häufigsten vorkommende Vertreter dieser Gruppe. Diese Hefen wurden früher bei 80 Prozent aller Darmpilzinfektionen gefunden. Der Candida albicans ist im Gegensatz zu den anderen Candida-Arten auf die Schleimhäute von Warmblütern und des Menschen angewiesen, weshalb er sich im Darm auch besonders wohl fühlt. Doch es gibt auch zahlreiche andere Candida-Arten, die gerade in jüngster Zeit auf dem Vormarsch sind.
Unser Darm bietet dabei ein optimales Milieu für Wachstum und Ausbreitung der Pilze. Es ist warm, reichlich Nahrung ist ebenfalls vorhanden und das Milieu entspricht ihren optimalen Lebens-Anforderungen.
Ihre Übertragung findet direkt durch Körperkontakt statt, z. B. beim Küssen oder Geschlechtsverkehr. Ein einfacher Händedruck reicht allerdings nicht um sich mit Pilzen anzustecken
Ursachen für eine Candida Infektion
Gesunde Menschen haben eher kaum Probleme mit einem Candida-Befall, alleine deswegen schon weil der Darm voll mit natürlichen Pilzgegnern ist – den Darmbakterien. Problematisch wird es erst dann, wenn das natürliche Gleichgewicht verloren gegangen ist. Dies kann nach einer Antibiotika Einnahme der Fall sein. Denn hier ist das natürliche Verhältnis der Mikroorganismen gestört und eine Candida Infektion hat freie Bahn.
Eine weitere Möglichkeit liegt im Säure-Basen-haushalt. Wenn beispielsweise das Säure-Basen Verhältnis im Dickdarm oder in der Scheide steigt, dann fehlt der dort normalerweise vorhandene Schutzschild in Form von ausreichend Milchsäurebakterien (und anderen positiven Mikroorganismen), die eine übermäßige Ansiedlung von Pilzen verhindert.
Die Mikroorganismen-Zusammensetzung im Körper spielt also eine wichtige Rolle dabei, wie weit sich Pilze auf unseren Schleimhäuten ausbreiten können.
Symptome bei einem Darmpilz
In den meisten Fällen klagen die Betroffenen über Durchfälle und Verstopfungen (oft im Wechsel), Blähungen, ein aufgetriebener Bauch und Bauchschmerzen. Aber auch ernstere Beschwerden wie Migräne, Depressionen, Lebererkrankungen, Hautveränderungen und Gelenkschmerzen können bei einem Pilzbefall auftreten. Die Symptome können durch Candida bedingt sein, müssen es aber nicht.
Mögliche Auswirkungen eines Darmpilz
- Gärungsprozesse mit Blähungen und Übersäuerung
- Beschwerden durch die Mykotoxine (Pilzgifte)
führen z.B. oft zu Hautausschlägen oder manchmal auch zu „erhöhten Leberwerten“ - (Mikro-)Nährstoffmangel durch Eigenverbrauch der Pilze
- Behinderung der Nährstoffaufnahme im Darm, führt zu Mangelerscheinungen
- Irritation des Immunsystems
(-> Allergien, Abwehrschwäche, Autoimmunerkrankungen, schlechtere Tumorabwehr) - Latente Entzündung der Darmschleimhaut
mit Freisetzung von Gewebehormonen, die den Fettabbau hemmen. In seltenen Fällen kann das der entscheidende Faktor für ein hartnäckiges Übergewicht sein. - Leaky-Gut-Syndrom (Syndrom der undichten Darmschleimhaut mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten etc.)
Darmpilz – Diagnose
Sicheren Aufschluss gibt erst die Untersuchung einer Stuhlprobe durch ein Speziallabor.
Candida-Test für zu Hause
Zur Auswahl stehen unterschiedliche Heimtests, mit denen es möglich ist nicht nur eine bestehende Candidaproblematik sondern gleich die gesamte Darmgesundheit (z.B. Gesundheitscheck Darm oder Florastatus) zu testen.
Beim Gesundheitscheck Darm – Stuhltest werden sämtliche Parameter getestet, die mit der Darmgesundheit in Zusammenhang stehen, z. B. Florastatus, Pilzbelastung, Zustand der Darmschleimhaut, Entzündungswerte, Verdauungsrückstände, Verdauungsqualität, pH-Wert etc.
Beim Florastatus – Stuhltest wird nur die Zusammensetzung der Darmflora inkl. einer möglichen Pilzbelastung überprüft. Beiden Tests liegt alles Erforderliche zur Probenentnahme inkl. einer genauen Anleitung bei. Sie senden die Stuhlprobe dann an das angegebene Labor und erhalten binnen weniger Tage das Ergebnis per Post oder können dieses online abrufen.
Darmmykose oder Darmbesiedlung?
Es ist ganz wichtig, im Falle einer Erkrankung zwischen einer Darmmykose und einer Darmbesiedlung zu unterscheiden. Bei einer echten Darmmykose haben wir blutig-schleimige, wässrige Durchfälle mit sehr hohen Keimzahlen in den Stuhlproben von einer Million und darüber.
Dagegen treten bei der intestinalen Besiedlung die bereits oben genannten unspezifischen Magen-Darm-Beschwerden auf. In den Stuhlproben dieser Patienten finden sich etwa 1000 bis 10.000 koloniebildende Einheiten von Candida albicans.
Welche Personen erkranken besonders häufig an einem Darmpilz?
Wer ein intaktes Abwehrsystem hat, für den kann Candida ein harmloser Darmbewohner sein, ohne zu schaden. Er gehört aber nicht zur normalen Darmflora.
Besonders gefährdet sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.
Dazu zählen:
- Spezielle Grunderkrankungen, z. B. Tumor- und Aidspatienten,
- Menschen, denen ein Organ übertragen wurde
- Dauerhafte Einnahme von Medikamente wie Kortison und Antibiotika
- Diabetiker
- alte Menschen, deren Abwehrkräfte nicht mehr stark genug sind,
- Neugeborene
Möglichkeiten bei einer Darmpilzerkrankung
Ist die Diagnose Darmpilz gesichert, muss zunächst der Pilz direkt bekämpft werden.
Hier hat sich am besten das Medikament Nystatin bewährt. Die Tabletten wirken nach der Aufnahme ausschließlich im Darm und gehen nicht ins Blut über und es kommt so selten zu Nebenwirkungen. Wichtig ist anschließend die Mikrobiologische Therapie, um das geschwächte Abwehrsystem zu stärken und eine konsequente Anti-Pilz-Diät von 4-6 Wochen.
Bei einer ganzheitlichen Pilz-Therapie steht die Stärkung der Abwehrkräfte im Vordergrund. Besonders gute Darm-Bakterien sind für ein intaktes Immunsystem enorm wichtig. Nach Schätzungen leben rund 100 Billionen Bakterien im Darm, von denen viele wichtige Funktionen für das Immunsystem haben.
Ein ganzheitlicher Ansatz versucht vor allem die Wurzeln des Pilzproblems anzugehen:
Phase 1 (Ausleitungsphase)
Verringerung der Pilzzahlen und Ausleitung der Mykotoxine. Häufig werden in dieser Phase sogenannte ausleitende Verfahren eingesetzt.
Phase 2 (Aufbauphase)
Verschlechterung der Lebensbedingungen für Pilze im Darm, gleichzeitig Verbesserung der Rahmenbedingungen für die normalen Darmbakterien. Aufbau einer normalen und stabilen Darmflora (Darmsanierung)
Phase 3
Beseitigung der Auswirkungen des Darmpilz im Organismus (z.B. Ausgleich von Mikronährstoffdefiziten, Immuntherapien, Allergiebehandlungen u.s.w.)
Darmpilz – Die richtige Ernährung / Diät
Anti-Pilz-Diät
Eine konsequente Anti-Pilz-Diät von mindestens vier bis sechs Wochen ist unverzichtbar. Dabei wird den Hefen ihre Nahrungsgrundlage genommen, so dass die weitere Ausbreitung verhindert wird. Zucker, Süßigkeiten, Weißmehlprodukte und Alkohol sind strikt zu meiden. In den ersten vier Wochen sollte auch auf süßes Obst verzichtet werden
Im Vordergrund steht eine vollwertige Ernährung mit viel Salat, Gemüse und Vollkornprodukten. Die ballaststoffreiche Kost stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern übt vermutlich auch einen mechanischen Putzeffekt aus, indem sie durch ihre faserige Struktur die Pilznester in den Darmzotten herausfegt und gleichzeitig die Darmbewegung anregt. Der hohe Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen mit antimikrobieller Wirkung macht die Vollwert-Ernährung zur idealen Anti-Pilz-Diät – allerdings ist der Erfolg nur dann von Dauer, wenn eine konsequente Ernährungsumstellung folgt.
Hausmittel gegen Darmpilze
Probiotika
Hoffnungen setzt so mancher Forscher auf Probiotika, besonders solche, die viele Milchsäurebakterien enthalten. Diese können die Pilzbesiedlung im Darm reduzieren.
Natron
Natron ist ein altes Haus- und Heilmittel, das stark basisch wirkt. Der Onkologe Dr. Tullio Simoncini ist davon überzeugt, dass Natron eine pilzbekämpfende Eigenschaft hat, da es den Säure-Basen-Haushalt regulieren hilft und den Körper mit Sauerstoff versorgt.
Apfelessig
Der Apfelessig ist ein ideales Hausmittel um den Stoffwechsel anzukurbeln. Dadurch wird das Gleichgewicht der Darmflora positiv unterstützt, wodurch sich Darmpilze schwerer niederlassen können.
Milchsäurebakterien
Milchsäurebakterien sind ein wichtiges Hilfsmittel für die Regulation der Darmflora und gleichzeitig ein natürlicher Gegenspieler der unliebsamen Pilze. Milchsäurebakterien sind besonders in frischem rohem Sauerkraut fermentiertes Gemüse (z.B. Karotten oder Kohl), Joghurt, Dickmilch, Buttermilch und Quark vorhanden.
Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Produkte rechtsdrehende (L+) Milchsäure enthalten.
Darmpilz – Hilfe aus dem Pflanzenreich
Granatapfel
Der Granatäpfel (Punica granatum) hat sich als sehr wirksam im Kampf gegen Candida Infektionen gezeigt. Laut Studien ist das besonders einem, in der Frucht, vorkommenden Inhaltsstoff namens Punicalagin zu verdanken. Durch den Wirkstoff Punicalagin ist es möglich die Schutzbarriere des Pilzes zu durchbrechen, um in so angreifbar zu machen.
Grapefruitkernextrakt
Grapefruitkernextrakt ist ebenfalls oft erfolgreich bei der Bekämpfung von Pilzen oder Bakterien. Man sollte die Dosis des Grapefruitkernextraktes allerdings sehr niedrig angehen und langsam steigern, damit der Körper nicht durch die frei werdenden Toxine der zerstörten Pilze oder Bakterien zu sehr belastet wird.
Knoblauch
Knoblauch ist ein hervorragendes Allroundmittel bei Bakterien und Pilze. Der Knoblauch sollte möglichst frisch und roh verzehrt werden, denn beim Kochen gehen viele wertvolle Inhaltstoffe verloren.
Kokosöl
Die mittelkettigen Fettsäuren (Capryl- und Laurinsäure) im Kokosöl wirken nicht nur antibakteriell, sondern auch antifungal, bekämpfen also auch Pilze.
Niembaum
Der Niembaum, häufig auch „Neembaum“ geschrieben, ist ein Baum, dessen Wirkung vor allem in der ayurvedischen Medizin eingesetzt wird.
Die Pflanze ist bekannt dafür, das Immunsystem stimulieren und Infektionen sowie Pilzbefall bekämpfen zu können. Niembaumöl kann beispielsweise direkt auf die betroffenen Stellen einer Candida Infektion aufgetragen werden.
Bei innerlichem Candida-Befall, z. B. bei Darmpilzinfektionen oder auch bei häufigem Scheidenpilz können Niemkapseln eingenommen werden. Allerdings sollten die Kapseln kein Niemöl enthalten (zu aggressiv), sondern aus pulverisierten Niemblättern bestehen.
Oregano-Öl bei Pilze im Darm
Die enthaltenen Phenole, sind die wirksamste Waffe des Oregano-Öls im Kampf gegen bakterielle Infektionen, Pilzinfektionen und übermäßiges Candida Wachstum.
Da reines Oregano-Öl für die innerliche Anwendung unverdünnt nicht geeignet ist, bieten sich für die sichere Einnahme Oregano-Öl-Kapseln an, in denen das Oregano-Öl mit hochwertigem Olivenöl verdünnt vorliegt. Wichtig ist hier allerdings das die Kapseln auch den Wirkstoff Carvacrol enthalten. Denn dies ist der Inhaltstoff, welcher das Oregano-Öl so wirksam bei Candida, Darmparasiten und Bakterien macht. Carvacrol entfaltet seine volle Wirkung auch nur in Kombination mit den übrigen Inhalts- und Wirkstoffen des Oregano-Öls. Isoliert kann der Wirkstoff toxische Wirkungen haben.
Schwarze Walnuss bei Darmpilzen
Eine Tinktur aus Schwarzwalnüssen (mit grüner Schale) gilt schon seit langen als bewährtes natürliches Hausmittel bei Parasiten (z.B. Würmer) und Pilzen. Die meisten, der wirksamen Inhaltsstoffe, befinden sich in der grünen Schale und nicht in der eigentlichen Nuss. Aus diesem Grund sollte bei der Herstellung die Schale unbedingt mit verwertet werden.
Ein paar Tropfen Walnuss-Tinktur in Wasser können den Körper dabei unterstützen, sich von Candida zu befreien. Wer keine Tinktur mag kann die Schwarzwalnussschale ebenfalls in Kapselform einnehmen.
Teebaumöl
Das ätherische Öl des Teebaums wirkt laut mehrere Studien bereits in geringen Konzentrationen pilzfeindlich. In zwei Studien von 2001 und 2002 tötete schon eine 0,5-prozentige Teebaumöllösung (in vitro) Hefepilze, während Dermatophyten (Fadenpilze) mit 1%er Lösung eliminiert werden konnten. Da das Teebaumöl ferner lipophiler Natur ist, kann es sehr gut die Haut durchdringen und eignet sich daher hervorragend für die äußerliche Anwendung bei Hautpilzinfektionen.
In der Anwendung am Menschen werden jedoch höhere Konzentrationen empfohlen, z. B. eine mindestens 10-prozentige Teebaumcreme für Fusspilzerkrankungen und eine bis zu 100-prozentige Lösung bei Nagelpilzbefall. Das Teebaumöl muss täglich mindestens zwei Mal aufgetragen werden.
Bei Candida-Befall im Mund können Mundspülungen mit einer 5-prozentigen Teebaumöllösung verwendet werden, was sich bereits bei AIDS-Patienten mit Mundpilz als hilfreich erwiesen hat. Von dieser Lösung nimmt man vier Mal täglich einen Esslöffel (15 ml), spült damit den Mund und spuckt die Lösung dann wieder aus.
Tabebuia (Lapacho)
Tabebuia, auch Lapacho genannt, ist ein südamerikanischer Baum bzw. eine Baumfamilie, deren Innenrinde man seit vielen Jahrhunderten für die Zubereitung eines heilsamen Tees nutzt.
Lapacho-Tee gilt als natürliches und hochkarätiges Mittel insbesondere gegen Candida Infektionen. Schon eine Tasse Tabebuia Tee täglich kann auf einfache Art und Weise Candida bekämpfen.
✨ Fazit: Deine Darmgesundheit liegt in deinen Händen
Darmpilze können lästig sein, aber mit der richtigen Ernährung, gezielter Behandlung und etwas Geduld lässt sich die Balance im Darm wiederherstellen. Der Schlüssel liegt in einem gesunden Lebensstil und dem Bewusstsein, dass unser Darm weit mehr als nur ein Verdauungsorgan ist – er ist ein zentraler Baustein unserer Gesundheit.
❓ Häufige Fragen zu Darmpilzen
1. Wie erkenne ich, ob ich Darmpilze habe?
Typische Symptome sind Verdauungsprobleme, Müdigkeit und Heißhunger auf Süßes. Ein Arztbesuch bringt Klarheit.
2. Kann ich Darmpilze mit Hausmitteln bekämpfen?
Hausmittel wie Knoblauch oder Kokosöl können unterstützend wirken, ersetzen aber keine medizinische Behandlung.
3. Ist eine pilzhemmende Diät schwer durchzuhalten?
Am Anfang erfordert es etwas Disziplin, aber viele Betroffene berichten, dass sie sich nach kurzer Zeit deutlich besser fühlen.
4. Sind Darmpilze ansteckend?
In der Regel nicht. Darmpilze sind meist endogene (körpereigene) Infektionen.
5. Wie lange dauert die Behandlung?
Das hängt vom Ausmaß der Infektion ab, meist aber mehrere Wochen bis Monate.
6. Was passiert, wenn Darmpilze unbehandelt bleiben?
Eine unbehandelte Infektion kann das Immunsystem schwächen und langfristig zu chronischen Beschwerden führen.
7. Sind Probiotika wirklich notwendig?
Sie sind eine gute Unterstützung, um das Gleichgewicht der Darmflora wiederherzustellen, besonders nach Antibiotika-Einnahme.
8. Wie kann ich vorbeugen?
Eine gesunde Ernährung, wenig Zucker, ausreichend Bewegung und Stressmanagement sind die besten Maßnahmen.
Quellen
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