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Sport in der Natur liegt wieder klar im Trend. Viele Menschen nutzten in der Vergangenheit vermehrt die Gelegenheit, Sport in Fitnessstudios zu absolvieren. Durch Corona haben jetzt wieder mehr Sportler Lust auf Aktivitäten im Freien. Dazu stehen verschiedene Sportmöglichkeiten und Workouts zur Verfügung. Der Sport in der Natur ist also alles andere als langweilig sein, sondern kann durchaus abwechslungsreich sein.

 

Sport in der Natur

 

So gelingt Sport in der Natur und macht kleinen und großen Sportlern Freude

 

Bevor der Sport beginnt, ist immer die körperliche Fitness zu kontrollieren. Vor allem Anfänger sollten sich nicht überschätzen, sondern klein anfangen. Liegen außerdem Vorerkrankungen vor, ist ein Arzt um Rat zu bieten. Somit steht dem Sport nichts im Wege, sondern tut rundum gut.

 

Radfahren als Alternative zum Joggen

Das Fahren mit dem Rad ist perfekt, um den Körper zu trainieren und die eigene Ausdauer zu optimieren. Damit das Training jedoch gelingt, gilt es, das Rad vor jeder Sporteinheit genau zu kontrollieren. Nicht nur der Reifendruck und die Bremsen, auch Sattel, Fahrradgabel und Lenker sind genauer in Augenschein zu nehmen. Ist alles funktionstüchtig und vorbereitet, kann die Fahrt beginnen. Bereits eine halbe bis eine Stunde pro Trainingseinheit reichen aus, um den Puls in Wallung zu bringen und ausreichend Kalorien zu verbrauchen. Anfänger steigen mit ein bis zwei Touren pro Woche ein. Profis können das Trainingspensum natürlich steigern. Je nach Geschwindigkeit ist es möglich, mehrere Hundert Kalorien pro Trainingseinheit zu verbrauchen. Wer 15 bis 18 km/h radelt, verbrennt ungefähr 400 Kalorien. Bei 24 bis 30 km/h steigert sich der Kalorienverbrauch sogar um fast das Doppelte. Wichtig ist allerdings, immer vorsichtig zu fahren und andere Verkehrsteilnehmer oder Passanten sowie sich selbst nicht zu gefährden.

 

Inline-Skating oder Rollschuhfahren für mehr Schwung im Leben

Sport mit Inlinern oder Rollschuhen macht ebenso Spaß wie Radfahren. Es kommt aber mit weniger Technik aus. Das Training erfolgt unter freiem Himmel und schult neben Ausdauer auch die Koordination. Dabei kommen nicht nur Arme und Beine, sondern auch das Gesäß, der Bauch sowie der Rücken zum Einsatz. Beim Rollschuh- oder Inliner-Fahren liegt der Fokus schließlich immer auf dem Gleichgewicht – das ist eine gute Mischung, um den Körper fit zu halten. Wichtig neben soliden Rollschuhen sind Schützer für Arme, Knie und Kopf, damit es bei Stürzen nicht zu schwerwiegenden Unfällen kommen muss. Bei ruhigem Fahrverhalten verbrennen Sportler in einer halben Stunde zwischen 150 und 200 Kalorien. Wer schneller fährt, kann beim Skaten den Kalorienverbrauch auf 400 Kalorien erhöhen.

 

Stand-up-Paddling für wasserbegeisterte Sportler

Sport in der Natur

Auch auf dem Wasser gelingt es, Sport zu treiben. Besonders Stand-up-Paddling hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Trendsport entwickelt. Auf einem Board stehend, nutzen Anwender ein Paddel, um sich vorwärtszubewegen. Neben den Armen lassen sich Schulter, Rücken- und Nackenmuskulatur hervorragend trainieren. Der gesamte Rumpf ist gefragt, aber auch die Beine unterstützen den Gleichgewichtssinn. Bei korrekter Ausführung ist sicheres Trainieren kein Problem. Wichtig ist, sich zunächst mit dem Board vertraut zu machen. Was nämlich sehr leicht aussieht, ist mit viel Konzentration und Training verbunden. Anfangs ist ein seichtes, ruhiges Gewässer von Vorteil. Obwohl es nicht so aussieht, ist mit einer Stunde SUP-Fahren ein Kalorienverbrauch zwischen 500 und 700 Kalorien möglich. Das ist ungefähr so viel, wie ein Jogger in einer Stunde verbrennt.

 

Steffen Gruss
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