Ursachen und Folgen des CMD-Syndroms

CMD – Wenn der Kiefer Probleme macht

 

 

Das CMD-Syndrom ist in Deutschland weitestgehend unbekannt. Dabei gibt es zahlreiche Betroffene. Oft wissen sie gar nicht, dass sie unter dem CMD-Syndrom leiden, weshalb sich die Suche nach der richtigen Behandlungsmöglichkeit in die Länge ziehen kann. CMD ist bei vielen Patienten mit Schmerzen verbunden, die im Alltag zu erheblichen Einschränkungen führen können. Wie genau das CMD-Syndrom entsteht und welche Folgen es haben kann, zeigen wir im Folgenden.

 

Was ist das CMD-Syndrom?

Beim CMD-Syndrom handelt es sich um eine Fehlstellung des Kiefers. Vereinfacht gesagt passen der Ober- und der Unterkiefer nicht mehr richtig aufeinender. Wenn dies rechtzeitig erkannt wird, kann man das beispielsweise mit einem Aqualizer behandeln. Die Kosten dafür sind überschaubar und die Ergebnisse stellen sich schnell ein. Allerdings ist es dafür erst einmal notwendig, dass das CMD-Syndrom überhaupt als solches erkannt wird.

 

Wie entsteht das CMD-Syndrom?

Das CMD-Syndrom entsteht in der Regel dadurch, dass sich einzelne Zähne verschieben. Das kann dann mit der Zeit dazu führen, dass der gewohnte Biss nicht mehr funktioniert und deshalb unbewusst kleine Veränderungen vorgenommen werden. Manchmal verschieben sich die Zähne aber auch so stark, dass der Unterkiefer dadurch nahezu automatisch in eine ungesunde Position gedrückt wird. In allen Fällen harmonieren der Ober- und Unterkiefer irgendwann nicht mehr miteinander. Das wird dann als CMD-Syndrom bezeichnet. Eine leichte Verschiebung des Kiefers klingt erst einmal harmlos, doch die Folgen können extrem ungesund und schmerzhaft sein.

 

 

 

Welche Folgen hat das CMD-Syndrom?

Die Kieferprobleme können enorme Folgen haben. Denn der Kiefermuskel ist mit vielen anderen Muskeln in nahezu allen Bereichen des Körpers verbunden. Besonders häufig treten im Zusammenhang mit dem CMD-Syndrom Kopfschmerzen auf. Diese können sehr stark werden und sind oft nur mit Schmerzmitteln zu behandeln. Sie verschwinden meist nur vorübergehend. Wenn das CMD-Syndrom noch nicht erkannt wurde, gibt es natürlich auch noch keine Möglichkeit, um es mitsamt den Folgen langfristig zu behandeln.
Doch neben den Kopfschmerzen kann CMD auch Rückenschmerzen hervorrufen. Häufig resultiert das in einer ungesunden Körperhaltung, die ein wenig die Spannung vom Kiefergelenk nehmen soll. Darüber hinaus verursachen die Kieferprobleme bei vielen Patienten Schlafprobleme. Auch in der Nacht treten enorme Schmerzen auf. Diese sorgen dafür, dass ein ungestörter Nachtschlaf gar nicht mehr möglich ist. Der Leidensdruck für die Betroffenen steigt und manchmal kennen sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal die Ursache.
Wenn der Verdacht auf ein CMD-Syndrom besteht ist es wichtig, direkt zu einem Facharzt mit der entsprechenden Spezialisierung zu gehen. Nur so kann eine schnelle und zuverlässige Diagnose gestellt werden.

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Wie wird das CMD-Syndrom diagnostiziert?

Die Diagnose des CMD-Syndroms ist gar nicht so einfach. Zwar sind die auftretenden Symptome schon ein sehr starkes Indiz dafür, dass die entsprechende Fehlstellung des Kiefers tatsächlich vorhanden ist. Allerdings lässt sich eine zuverlässige Diagnose erst stellen, wenn der Kiefer und die Kiefermuskulatur eingehend untersucht wurden.
Wer bei sich selbst regelmäßiges Knacken des Kiefers oder Reiben der Zähne bemerkt sollte aufmerksam beobachten, ob möglicherweise noch andere Symptome auftreten. Spätestens dann ist es an der Zeit, den Gang zum Arzt anzutreten. Denn das CMD-Syndrom lässt sich hervorragend behandeln, wenn es erst einmal identifiziert wurde.

 

Steffen Gruss
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Steffen Gruss

Hallo, mein Name ist Steffen Gruß. Ich bin Heilpraktiker und beschäftige mich seit gut 20 Jahren mit den Themen Gesundheit, alternative Medizin und Ernährung. Neben der eigenen Praxis, gebe ich mein Wissen und die Erfahrungen in Seminaren, Workshops und Vorträgen weiter. Auf diesem Fachportal veröffentliche ich regelmäßig neue Beiträge und informiere Interessierte darüber, welche Möglichkeiten es gibt, seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

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