Tatort – Skipiste

Unfälle und Verletzungen beim Skifahren

 

 

Skifahren gehört zu den beliebtesten Winteraktivitäten und tausende Deutsche vergnügen sich täglich auf den weißen Pisten. Allerdings  gehört Skifahren nicht zu den sichersten Sportarten und so gibt es jedes Jahr eine Vielzahl von Unfällen. Das schlimmste daran ist, dass man viele davon vermeiden könnte.

Allein in der Saison 2017/2018 (laut der ASU-Unfallanalyse) gab es ca. 46.000 verletzte deutsche Skifahrerinnen und Skifahrer. Das ist im Vergleich zur vorherigen Saison an Anstieg von gut 4,6%. In diese Statistik wurden nur solche Unfälle aufgenommen, welche eine ärztliche Behandlung nach sich zogen.

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Was sind die häufigsten Verletzungen?

 

Auf Platz eins der Körperteile, welche am meisten beim Skifahren verletzt werden, steht das Knie. Allein in der Wintersaison 2016/2017, erlitten unter allen Skiverletzungen, 44 Prozent der Frauen und ca. 23 Prozent der Männer, eine Verletzung am Knie. Meistens handelt es sich dabei um Verletzungen am Meniskus oder des Kreuzbandes. Damit zählen Knieverletzungen im Durchschnitt zu den häufigsten Verletzung im Skisport.

 

Auf Platz zwei und drei der am meisten vorkommenden Skiverletzungen, liegen Schulter-  dicht gefolgt von Kopfverletzungen. Hier stechen besonders die Männer mit ca. 24,5% hervor. Gut 20 Prozent aller Skifahrer verletzen sich an der Schulter und rund 11% am Kopf. Dies wird meist nur durch sehr schwere Unfälle oder Überschläge erreicht.

Traurig ist nur, das diese Verletzungen mit einer ausreichenden Schutzausrüstung wie z.B. schützende Ski-Helme vermeidbar wären. Leider beherzigen immer noch nicht alle Skifahrer dieses Gebot.

 

Auf den nächsten Plätzen liegen Verletzungen an Hüfte, Oberschenkel und Unterschenkel. Eine klassische Skiverletzung ist der Beinbruch. Zwischen 10% und 15% lag der Anteil an Verletzungen von Unter- oder Oberschenkel in der letzten Skisaison.

 

 

Kollision – Häufige Ursache für Skiverletzungen

 

Je mehr Menschen sich auf einem Platz einem Sport widmen, umso höher ist die Gefahr, dass man anderen in die Quere kommt. Hier macht das Skifahren keine Ausnahme. In der letzten Wintersaison wurden über 17% aller Verletzungen durch Kollisionen (mit)verursacht.

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Selbstüberschätzung – Eine oft unbekannte Gefahr

 

Stürze gehören zu den Hauptursachen für Verletzungen beim Skifahren. Zwar sind die Pisten im Allgemeinen sicherer geworden und  eine moderne Skiausrüstung kann viele schwerere Unfälle verhindern. Trotzdem erfolgen die meisten Stürze durch eigenes Verschulden.

Ungefähr 84 Prozent aller Verletzungen kamen nach selbstverursachten Stürzen zustande. Und gerade hier liegt oft das Problem. Eine Vielzahl der Verletzungen könnten vermieden werden, wenn so mancher Skisportler etwas langsamer in die neue Saison starten würde.

Eine fehlende Fahrroutine, eine ungewohnte Höhe und Witterung und eine fehlende entsprechende körperliche Vorbereitung auf den Wintersport, können schnell zu einem ungewollten Sturz führen. Aus diesem Grund verletzt sich z.B.  mehr als die Hälfte aller Skifahrer in den ersten zwei Tagen ihres Skiurlaubes.

 

 

Die richtige Ausrüstung ist das A und O

 

Klar, die wichtigste Maßnahme um unerwünschte Verletzungen auf der Piste zu vermeiden, ist ein vorausschauender und aufmerksamer Fahrstil. Dennoch gibt es unerwartete Situationen, in denen die richtige Schutzausrüstung Verletzungen verhindern kann.

 

Hier sind besonders Rückenprotektoren, Handgelenkschützer und ein passender Skihelm zu nennen. Sie alle helfen dabei Stürze im Rücken-, Hand- und Rumpfbereich auffangen oder können vor schweren Kopfverletzungen schützen.

 

 

Fazit:

Es können nicht alle Unfälle beim Skifahren verhindert werden. Aufmerksames Fahren, Vorsicht und eine gute Schutzausrüstung, können allerdings eine große Hilfe dabei sein.

 

Steffen Gruss
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Steffen Gruss

Hallo, mein Name ist Steffen Gruß. Ich bin Heilpraktiker und beschäftige mich seit gut 20 Jahren mit den Themen Gesundheit, alternative Medizin und Ernährung. Neben der eigenen Praxis, gebe ich mein Wissen und die Erfahrungen in Seminaren, Workshops und Vorträgen weiter. Auf diesem Fachportal veröffentliche ich regelmäßig neue Beiträge und informiere Interessierte darüber, welche Möglichkeiten es gibt, seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

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