Schoenheit
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Manche Menschen wirken auf andere attraktiv, ohne äußere Schönheitsmerkmale. Ihre gelassene und selbstsichere Ausstrahlung ist frei von Bewertungen Dritter. Eine solche Einstellung hält körperlich und mental gesund.

 

 

Schönheit jenseits des Modegeschmacks

Jeder Mensch ist auf seine Weise schön. Allerdings prasseln schon auf die Jüngsten Erwartungen ihrer äußeren Erscheinung ein. Daraus haben sich Vorlieben für Frisuren, Figuren und Outfits entwickelt. Immer wieder wechselt der Modegeschmack und prägt die Wahrnehmung sozialer Gruppen und ganzer Gesellschaften. Das Leben bestimmen überwiegend Dresscodes für Beruf und Privatleben. Innerlich schöne Menschen folgen diesem Eifer nur, wenn sie sich in solchen Outfits wohlfühlen. Sie gehen gelassen mit äußerlichen Einschätzungen und achtsam mit ihrer inneren Gesundheit um.

 

 

Warum manche Menschen in sich selbst zu ruhen scheinen

Das »Law of attraction« (Gesetz der Anziehung) ist ein Erklärungsversuch innerer Schönheit und ihrer positiven Außenwirkung. Tatsächlich fühlen sich unsichere Menschen von denjenigen angezogen, die offensichtlich keine Probleme haben und nicht krampfhaft nach äußerer Anerkennung eifern. Diese attraktiven Personen haben sich die Ausstrahlung ihrer inneren Ruhe durch Lebenserfahrung erarbeitet. Sie kümmern sich um ihre Gesundheit ohne Angst und um Kritik von außen nur, um daraus zu lernen. Überwiegend wurde ihnen diese wichtige und schöne Ruhe bereits ab der frühesten Kindheit vom familiären Umfeld vermittelt.

 

 

Innere Zufriedenheit äußerlich wiederherstellen

Narben erinnern Betroffene an traumatische Ereignisse. Sie lassen sich chirurgisch korrigieren oder optisch mit Make-up kaschieren. Dennoch führt der sicht- und spürbare Strich auch zu mentaler Veränderung. Angst vor bestimmten Situationen oder Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper lenkt die selbstsichere innere Wahrnehmung nach außen. Durch den Weg der chirurgischen Korrektur kehrt die innere Zufriedenheit meistens zurück. Denn oft behebt ein solcher Eingriff auch körperliche Einschränkungen, die vorher durch unschöne Narben entstanden sind.

innere Schönheit
Narben begleiten uns ein Leben lang – ändern aber nix an unserer inneren Schönheit

 

Genuss als wichtige Komponente der inneren Ausstrahlung

Der moderne Zeitgeist lässt zwischen innerer Wahrnehmung und äußerer Erscheinung wenig Gelegenheit für genussvolles Leben. Die einen gönnen sich gar nichts, andere zu viel davon. Die Kunst des Genießens müssen viele Menschen erst neu erlernen. Eine ganze Seminarbranche lebt davon, ihnen aus dem »Hamsterrad Alltag« mental herauszuhelfen. Genuss bedeutet allerdings nicht, die Umwelt zu vergessen. Vielmehr stärkt Achtsamkeit auf die inneren Wünsche die Fähigkeit, mit äußerem Stress gelassen umzugehen und nicht zwischen Terminen und fremder Einschätzung herumzuhetzen.

 

 

Lebensgelassenheit bis ins hohe Alter bewahren

Mit zunehmender Lebenserfahrung lösen sich Menschen mit innerer Schönheit vom Trubel des Alltags. Sie werden selbst jenseits der 90 als schön wahrgenommen. Mit dieser Einstellung tun sie ihrer eigenen körperlichen Gesundheit etwas Gutes. Denn weniger Stress wegen äußerer Befindlichkeiten bedeutet mehr Wohlbefinden aller Körperfunktionen. Sie bewegen sich mehr, essen vernünftig und erleben mit allen Sinnen, ohne übermäßige Aufregung oder Zweifel. Für andere Menschen ist die Begegnung mit ihnen wertvoll. Selbst echte Hektiker oder Choleriker werden ruhiger bei einer Tasse Tee oder einem Small Talk auf der Parkbank mit diesen innerlich schönen Personen.

 

Fazit:

Innere Schönheit ist angeboren oder wird in einem gelassenen Umfeld früh vermittelt. Manchmal ist es hilfreich, sie durch chirurgische Korrektur – beispielsweise nach Unfällen oder Operationen – wiederherzustellen. Ein ganzes Leben lang ist diese Grundeinstellung ein Quell stabiler Vitalität und für andere eine anziehende Eigenschaft.

Steffen Gruss
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