Erkrankungen des Penis
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Tabu Thema bei Männern

Viele Männer haben Probleme damit, sich anderen bezüglich ihres Penis anzuvertrauen. Das ist nicht verwunderlich, denn Sexualität und damit verbunden der nackte Körper des Menschen wird noch immer oft als Tabuthema gehandhabt. Das führt dazu, dass über Erkrankungen des Penis nicht genügend gesprochen wird. Das ist aber nicht die Lösung. Viele Männer leiden schon seit vielen Jahren darunter, nicht zu wissen, ob ihr Penis normal sei. Sie schämen sich dafür und vermeiden es mit Ärzten, Partnerin oder Freunden darüber zu reden.

 

Erkrankungen des Penis
Bild von Gerd Altmann, Pixabay

 

Das schädigt auf Dauer nicht nur die Psyche, sondern kann auch gefährlich werden, denn es besteht immer die Möglichkeit, dass der lästige Makel in Wirklichkeit eine ernste Erkrankung ist. Es ist daher unausweichlich, dass Sie bei Unsicherheiten umgehend Rat aufsuchen. Wir wissen, dass das nicht einfach ist, da solche intimen Themen sich nicht gerade für den täglichen Smalltalk eignen. Sie brauchen sich deswegen aber nicht zu schämen. Es gibt zahlreiche Krankheiten des Penis und eine Vielzahl von Männern auf der ganzen Welt sind betroffen. Sie sind also nicht alleine. Doch damit Sie ein besseres Bild über die Gesamtsituation bekommen, sollten wir uns einige der häufigsten Erkrankungen sowie mögliche Behandlungsmethoden näher anschauen. Dies sind aber bei weitem nicht alle Krankheiten, die das Geschlechtsteil betreffen. Sollten Sie mehr über das Thema lernen wollen, bieten wir Ihnen zusätzlich zu interessanten Artikeln wie diesen unter anderem auch Workshops und Vorträge. Schauen Sie dazu gerne in unserem Service-Bereich vorbei.

 

 

Was sind die häufigsten Erkrankungen des Penis?

Der Penis ist ein empfindliches Organ, das für die sexuelle Funktion und den Harnabfluss unerlässlich ist. Leider sind Peniserkrankungen relativ häufig. Schätzungsweise jeder fünfte Mann leidet im Laufe seines Lebens an einer Peniserkrankung.

Die häufigsten Erkrankungen des Penis sind:

  • Vorhautentzündung (Phimose): Eine Entzündung der Vorhaut, die oft durch eine Infektion verursacht wird.
  • Balanitis: Eine Entzündung der Eichel.
  • Harnröhrenentzündung (Urethritis): Eine Entzündung der Harnröhre, der Harnleiter, der von der Blase zur Spitze des Penis führt.
  • Peniskarzinom: Krebs des Penis.
  • Erektile Dysfunktion (ED): Die Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen oder zu halten.
  • Peyronie-Krankheit: Eine Krümmung des Penis während einer Erektion.

 

Erektile Dysfunktion

Nur wenige wollen es zugeben, aber die Impotenz gehört zu den häufigsten Erkrankungen. Genauso vielschichtig sind die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Ob durch körperliche Aspekte (z.B. Diabetes oder die Peyronie-Krankheit) oder seelische Beschwerden (z.B. Stress) – eine erektile Dysfunktion kann jeden treffen. Doch die Chancen auf Besserung stehen gut. Nach Absprache mit einem Arzt kann beispielsweise die Einnahme von Potenzmitteln wie Viagra helfen.

 

Peyronie

Eine eher unbekannte Erkrankung in dieser Liste ist die Peyronie beziehungsweise Peyronie-Krankheit. Dabei handelt es sich um eine Bindegewebserkrankung, die sich in fibrinösen Plaques am Penisschaft äußert. Diese Plaques können den Penis krümmen, was für viele Männer nicht nur peinlich und unschön anzusehen ist, sondern auch zu Schmerzen beim Sex führen kann. Man sollte sich also nicht einfach mit der Krankheit abfinden, sondern sie schnellstmöglich behandeln lassen. Zwei Behandlungsmöglichkeiten sind Ultraschall und Operationen, wobei beide Methoden nicht immer eine gute Wahl sind. Eine Alternative sind medizinische Expander wie der PeniMaster. Solche bewirken eine sachgerechte physiologische Dehnung des Penis, was ihn zum einen begradigen und zum anderen vergrößern kann. Sollten Sie Interesse an einem entsprechenden Expander haben, schauen Sie sich das Produkt am besten auf www.penimaster.de an.

 

Vorhautverengung

Bei einer Vorhautverengung ist die Vorhaut des Penis zu eng oder stark verklebt. Dieser Umstand lässt sich durch eine Beschneidung einfach beseitigen. Aber Achtung: Können Sie die Vorhaut zurück, aber nicht mehr nach vorne schieben, ist die Hinzuziehung eines Arztes unausweichlich, denn durch die daraus resultierende Einschnürung durch die Vorhaut, kann im schlimmsten Fall die Eichel absterben.

 

Eichelentzündung

Die Eichelentzündung betrifft viele Männer im Laufe ihres Lebens. Neben ungeschütztem Sex und dem damit verbundenen Risiko von sexual übertragbaren Krankheiten kann auch mangelnde Hygiene zu einer Eichelentzündung führen. Solche Risiken können sie durch das Tragen eines Kondoms oder den Verzicht der Benutzung von öffentlichen Toiletten minimieren. Eine weitere Ursache für Eichelentzündungen sind Krankheiten wie beispielsweise Diabetes.

 

Harnröhrenentzündung (Urethritis)

Symptome einer Harnröhrenentzündung sind Brennen beim Wasserlassen, ein häufiger Harndrang und ein vermehrter Ausfluss aus der Harnröhre. In einigen Fällen kann es auch zu Blut im Urin kommen.

Die Behandlung einer Harnröhrenentzündung hängt von der Ursache der Infektion ab. Bei einer bakteriellen Infektion wird in der Regel ein Antibiotikum verschrieben. Bei einer viralen Infektion kann eine symptomatische Behandlung mit Schmerzmitteln und harntreibenden Mitteln notwendig sein.

 

Peniskarzinom

Das Peniskarzinom ist eine seltene Krebsart, die meist bei Männern über 60 Jahren auftritt. Zu den Symptomen des Peniskarzinoms gehören eine Verdickung der Haut des Penis, Veränderungen der Hautfarbe, Geschwüre und Blutungen aus dem Penis.

Die Behandlung des Peniskarzinoms hängt vom Stadium der Erkrankung ab. In den frühen Stadien kann eine Operation zur Entfernung des Tumors ausreichend sein. In fortgeschrittenen Stadien können Bestrahlung und/oder Chemotherapie notwendig sein.

 

 

Schlussfolgerung

Peniserkrankungen sind zwar häufig, aber sie sind in der Regel gut behandelbar. Wenn Sie Symptome einer Peniserkrankung haben, ist es wichtig, sich nicht zu schämen und einen Arzt aufzusuchen. Je früher eine Erkrankung diagnostiziert und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen und desto geringer das Risiko von Komplikationen.

Quellen:

Steffen Gruss
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