Gesundheitsthemen

Hausstaub optimal vermeiden

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Medizinisch geprüft von Steffen Gruß, staatlich geprüfter Heilpraktiker.

Allgemeiner Hinweis Die Beiträge auf Fachportal Gesundheit dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung über gesundheitliche Themen. Sie basieren auf aktuellem Wissensstand, ersetzen jedoch keine individuelle ärztliche, heilpraktische oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bitte treffen Sie keine gesundheitsbezogenen Entscheidungen allein auf Grundlage dieser Inhalte, sondern wenden Sie sich bei Beschwerden, Symptomen oder vor der Anwendung von Empfehlungen stets an eine qualifizierte Fachperson. In akuten Notfällen wählen Sie bitte umgehend den Notruf 112. Für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte wird trotz sorgfältiger Recherche keine Gewähr übernommen.

 

Krank durch Hausstaub

Die Verschmutzung unserer Atemluft gehört zu den am häufigsten vorkommenden Umweltfaktoren, welche unserer Gesundheit schaden können. Laut Hochrechnungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), ist weltweit jeder achte Todesfall auf eine Verschmutzung der Atemluft zurückzuführen. Allein in Europa sollen es jährlich ca. 400.000 Menschen sein, welche durch Folgeerkrankungen der Luftverschmutzung ihr Leben verlieren.

Doch was ist mit dem eigenen Zuhause? Findet hier auch eine Verschmutzung der Luft statt?

 

 

Hausstaub – Luftverschmutzter in den eigenen vier Wänden

Hausstaub kann aus vielen verschiedenen kleinen Partikeln bestehen. Dazu gehören z.B.:

  • Fasern von Teppichen oder Kleidung
  • Bakterien
  • Hausstaubmilben
  • Haare und Hautschuppen
  • Tierharre
  • Pflanzenteilen

 

Hausstaub
Bildquelle: Pixabay Hausstaubmilben sind häufige Allergieauslöser

 

Aber auch unterschiedliche Formen von Feinstaub können Bestandteil von Hausstaub sein. Darunter versteht man winzige, weniger als 10 Mikrometer kleine Partikel wie z.B.:

  • Ruß, Rauch
  • Duftstoffe
  • Schmutzpartikel
  • Zigarettenrauch
  • Ausdünstungen von Laserdruckern und Kopierern
  • Kerzen oder Kaminöfen

 

 

Typische Symptome einer Hausstauballergie

Folgende Symptome können mit einer Hausstauballergie einhergehen.

Erste Anzeichen für eine Hausstauballergie:

  • Juckende oder tränende Augen
  • Kopfschmerzen
  • Kratzen im Hals
  • verstopfte Nase oder Schnupfen
  • Husten
  • Dauermüdigkeit, Kein erholsamer Schlaf

Sollten Hausstaubmilben die Verursacher für die Allergie sein, dann bekommen Allergiker diese Beschwerden besonders nach dem Aufwachen.

 

Ersthafte Folgen durch eine Allergie auf Hausstaub können sein:

  • Allergien
  • Atemwegserkrankungen
  • Asthma
  • Beeinträchtigungen des Nervensystems
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (wird vermutet)
  • Krebs (wird vermutet)

 

 

Was kann man gegen Hausstaub tun?

Neben verschiedenen therapeutischen symptombezogenen Möglichkeiten, sollte die Verminderung der allergieauslösenden Stoffe im Vordergrund stehen.

 

 

Richtiges Raumklima im Schlafzimmer

Eine der wichtigsten Maßnahmen für Hausstauballergiker ist Schaffung eines, so gut es geht, allergiefreien Schlafraumes. Die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer sollten dabei möglichst gering sein. Gut wäre es wenn mindestens ein-, besser zweimal täglich gründlich gelüftet, die Bettwäsche regelmäßig gewechselt und bei mindestens 60 Grad gewaschen wird.

Verzichten Sie auf zusätzliche Staubfänger, wie Dekokissen, Teppiche und anderes in Ihrem Schlafzimmer. Ebenso sollten Haustiere aus dem Schlafzimmer fern gehalten werden.

 

Staub im Wohnraum reduzieren

Reinigen und Lüften der Wohnräume gehört zu den wichtigsten Maßnahmen zur Verbesserung der Raumluft.

Hausstaub
Allergiker-Staubsauger
  • Das regelmäßige und gründliche Staubsaugen sowie feuchtes Wischen glatter Bodenbeläge in der gesamten Wohnung sind besonders wichtig. Ein Allergiker-Staubsauger, wie man ihn beim Anbieter Jens Kleinholz bekommen kann, wäre hier eine gute Anschaffung. Durch die verbesserten Filter, haben diese speziell für Allergiker entwickelten Staubsauger, ein sehr gutes Staubrückhaltevermögen.
  • Achten Sie auf die richtige Luftfeuchte. Eine Luftfeuchtigkeit von 40-60 Prozent wäre optimal, denn dabei wird der Staub in der Luft benetzt und sinkt zu Boden.
  • Beim Heizen mit Kamin oder Ofen sollte nur trockenes und unbehandeltes Holz verwendet werden.

 

 

Bessere Luft durch Pflanzen

Pflanzen bringen Farbe und Abwechslung in die eigenen vier Wände und sorgen nebenbei noch für gute Atemluft. Aber warum ist das so? Viele Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit oder haben sogar die Eigenschaft Schadstoffe aus der Raumluft zu filtern. Außerdem produzieren sie durch die Photosynthese Sauerstoff und reduzieren den Anteil an Kohlendioxid in der Luft.

 

Hier ein paar Beispiele:

 

  • Chlorophytum (Grünlilie)

Sie gelten als pflegeleichte und robuste Zimmerpflanzen. Wegen der überhängenden Blätter eignet sie sich gut als Ampelpflanze. Sie reinigt die Luft von Formaldehyd sowie Xylolen und Tulol.

 

  • Dracaena (Drachenbaum)

Auch der Drachenbaum, gehört zu den besonders robust und pflegeleichten Zimmerpflanzen. Er beseitigt Benzol, Formaldehyd, Trichlorethen, Xylole und Tulol aus der Zimmerluft.

 

  • Ficus benjamina (Birkenfeige)

Die Birkenfeige befreit die Luft von Formaldehyd sowie Xylolen und Tulol.

birkenfeige

 

  • Spathiphyllum (Einblatt)

Sie befreit die Luft von Benzol, Formaldehyd, Trichlorethen, Xylolen und Tulol sowie Ammoniak. Damit ist sie einer der leistungsfähigsten Luftverbesserer in der Wohnung.

 

Weitere Pflanzen zur Verbesserung der Raumluft wären:

  • Aglaonema (Kolbenfaden)
  • Chrysantheme (Chrysanthemum morifolium)
  • Philodendron (Baumfreund)

⚠️ Wichtiger medizinischer Hinweis

Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und Information. Sie basieren auf den Erkenntnissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der Naturheilkunde und stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar.

Bitte suchen Sie bei anhaltenden Beschwerden immer einen qualifizierten Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Anwendung der genannten Hausmittel (wie z. B. Leberwickel oder Kräuter) erfolgt auf eigene Gefahr und sollte bei bestehenden Vorerkrankungen oder Schwangerschaft vorab fachlich abgeklärt werden. Ein eigenmächtiges Absetzen von ärztlich verschriebenen Medikamenten ist unter keinen Umständen empfohlen.

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Über den Autor

Als staatlich geprüfter Heilpraktiker mit der Ausbildung zum Rettungsassistent schlage ich seit über 20 Jahren die Brücke zwischen Schulmedizin und traditioneller Naturheilkunde. Meine Stationen an der Universitätsklinik in Beijing (TCM) und dem Klinikum Rechts der Isar sowie Fachbetreuer an der psychosomatischen Klinik St. Lukas prägen meine ganzheitliche Diagnose in eigener Praxis sowie meine Arbeit als Dozent und Geschäftsführer des Instituts für Prävention. Auf diesem Portal teile ich mein Wissen für Ihre nachhaltige Gesundheit.

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Steffen Gruß (Heilpraktiker)

Über den Autor: Steffen Gruß Steffen Gruß ist staatlich geprüfter Heilpraktiker mit eigener Fachpraxis in Bad Füssing / Bayern. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der klinischen Naturheilkunde ist er spezialisiert auf Diagnostik, asiatische Medizin und manuelle Therapie. Als Referent für Naturheilkunde und medizinisches Grundwissen gibt er sein Fachwissen regelmäßig an medizinisches Fachpersonal und Patienten weiter. Sein Ziel auf diesem Portal ist die evidenzbasierte Vermittlung von Alternativmedizin und moderner Ernährungslehre. Er ist Mitglied im Fachverband deutscher Heilpraktiker. Mehr erfahren: Steffen Gruß | LinkedIn | Über uns » Fachportal Gesundheit

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