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Schmerzgedächtnis verstehen: Warum es wehtut, obwohl nichts mehr kaputt ist

Inhaltsverzeichnis

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📦 Schmerzgedächtnis – Das Wichtigste in Kürze

  • Schmerzen können bestehen bleiben, auch wenn Gewebe vollständig verheilt ist
  • Ursache ist häufig ein neuronales Schmerzgedächtnis (zentrale Sensibilisierung)
  • Das Nervensystem „lernt“ Schmerz – und kann ihn auch wieder verlernen
  • Chronische Schmerzen haben oft mehrere Ursachen: biologisch, psychisch, sozial
  • Moderne Schmerztherapie setzt auf Verstehen, Bewegung, Nervensystem-Regulation
  • Angst, Stress und Schonverhalten verstärken Schmerzen messbar
  • Medikamente allein reichen meist nicht, manchmal verschärfen sie das Problem
  • Gute Nachricht: Das Schmerzgedächtnis ist plastisch und veränderbar

 

 

🧠 Wie entsteht Schmerz? – Eine Reise vom Gewebe ins Gehirn

Schmerzgedächtnis

Schmerz fühlt sich oft so an, als käme er direkt aus dem Knie, dem Rücken oder dem Nacken.
Tatsächlich ist das aber nur die Außenstelle eines hochkomplexen Kommunikationssystems.

„Schmerz ist kein direktes Maß für Gewebeschaden, sondern das Ergebnis einer Bewertung im Gehirn.“
— International Association for the Study of Pain (IASP)

Kurz gesagt:

👉 Reize entstehen im Körper
👉 Schmerz entsteht im Gehirn

 

🔬 Schritt 1: Reizaufnahme – wenn Sensoren Alarm schlagen

Im Körper sitzen spezielle Sinneszellen, sogenannte Nozizeptoren.
Sie reagieren auf potenziell gefährliche Reize wie:

  • 🔥 Hitze oder Kälte
  • 🧪 chemische Stoffe (Entzündung, Säuren)
  • 🪓 mechanische Reize (Druck, Schnitt, Dehnung)

Diese Sensoren finden sich vor allem in:

  • Haut
  • Muskeln
  • Gelenken
  • inneren Organen

👉 Wichtig: Nozizeptoren melden Gefahr, nicht Schmerz.

📚 Quelle:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK538233/

 

⚡ Schritt 2: Weiterleitung – elektrische Post ans Rückenmark

Die Reize werden über Nervenfasern weitergeleitet:

  • A-Delta-Fasern → schneller, stechender Schmerz
  • C-Fasern → langsamer, dumpfer, brennender Schmerz

Diese Signale laufen zum Rückenmark, wo bereits eine erste „Filterung“ stattfindet.

🔎 Hier entscheidet sich:

  • Wird das Signal verstärkt?
  • Abgeschwächt?
  • Oder ganz blockiert?

📚 Gate-Control-Theorie:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/458617/

 

🧠 Schritt 3: Bewertung im Gehirn – hier entsteht der Schmerz

Jetzt wird es spannend.
Erst im Gehirn – genauer gesagt in mehreren Arealen gleichzeitig – entsteht das, was wir als Schmerz empfinden.

Beteiligte Hirnareale:

  • 🧠 Thalamus – Weiterleitung & Sortierung
  • 🎯 Somatosensorischer Kortex – Lokalisation („Wo tut es weh?“)
  • 😰 Limbisches System – Emotion & Bedeutung
  • 🧩 Präfrontaler Kortex – Bewertung & Erfahrung

👉 Schmerz ist also kein einzelner Ort, sondern ein Netzwerk-Ereignis.

📚 Studie:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20398740/

 

😨 Warum Gefühle und Gedanken Schmerz beeinflussen

Das Gehirn bewertet nicht nur Reize – es interpretiert sie im Kontext.

Faktoren, die Schmerz verstärken können:

  • Angst („Das ist bestimmt etwas Schlimmes“)
  • Stress & Daueranspannung
  • negative Vorerfahrungen
  • Katastrophisieren
  • Schlafmangel

Faktoren, die Schmerz dämpfen:

  • Sicherheit & Vertrauen
  • positive Erwartungen
  • soziale Unterstützung
  • Entspannung

📚 Quelle:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5559451/

 

 

Akuter vs. chronischer Schmerz – der entscheidende Unterschied

Akuter Schmerz Chronischer Schmerz
Warnsignal eigenständige Erkrankung
kurzzeitig länger als 3–6 Monate
gewebebezogen nervensystembezogen
sinnvoll belastend

Bei chronischem Schmerz bleibt das Alarmsystem aktiv, obwohl keine akute Gefahr mehr besteht.

 

🔍 Welcher Schmerz fühlt sich wie an? – Schmerzarten einfach erklärt

Nicht jeder Schmerz ist gleich.
Unser Nervensystem nutzt unterschiedliche „Kanäle“, um verschiedene Arten von Gefahr zu melden. Deshalb fühlt sich Schmerz manchmal stechend an, manchmal dumpf, manchmal brennend – und manchmal einfach nur seltsam.

Die Art des Schmerzes liefert oft Hinweise darauf, welche Systeme beteiligt sind – nicht zwingend darauf, wie „schlimm“ etwas ist.

 

⚡ Stechender, einschießender Schmerz

Fühlt sich an wie:
Nadelstich, Stromschlag, Messerstich

Typisch für:

  • akute Reizung
  • plötzliche Überlastung
  • nervale Beteiligung

Beispiel:
Ein „Einschießen“ im Rücken bei einer Bewegung.

👉 Meist kurzzeitig, aber sehr intensiv.

 

🔥 Brennender Schmerz

Fühlt sich an wie:
Feuer, Hitze, Verätzung

Typisch für:

  • Nervenreizungen
  • zentrale Sensibilisierung
  • neuropathische Prozesse

Beispiel:
Brennende Füße oder Hände ohne sichtbare Ursache.

👉 Häufig bei chronischen Schmerzen.

 

🪨 Dumpfer, drückender Schmerz

Fühlt sich an wie:
Druck, Schwere, Spannung

Typisch für:

  • Muskel- & Faszienbelastung
  • Durchblutungsstörungen
  • langanhaltende Spannung

Beispiel:
Nackendruck nach langem Sitzen.

👉 Oft mit Stress & Anspannung gekoppelt.

 

🌀 Ziehender, wandernder Schmerz

Fühlt sich an wie:
Zug, Ausstrahlung, Wandern

Typisch für:

  • fasziale Spannungen
  • nervale Leitungsbahnen
  • Schutz- & Schonmuster

Beispiel:
Schmerz zieht vom Rücken ins Bein.

👉 Nicht immer ein Bandscheibenproblem.

 

🧠 Diffuser, schwer greifbarer Schmerz

Fühlt sich an wie:
Unklar, wechselnd, schwer beschreibbar

Typisch für:

  • Schmerzgedächtnis
  • zentrale Verarbeitung
  • Stress-assoziierte Beschwerden

Beispiel:
„Tut irgendwie weh, aber ich kann es nicht genau lokalisieren.“

👉 Häufig Zeichen eines überreizten Nervensystems.

⚠️ Wichtig zu wissen

  • Die Schmerzqualität sagt nichts über die Gefährlichkeit aus
  • Intensität ≠ Schaden
  • Chronischer Schmerz kann sich verändern, auch ohne neue Verletzung

Ein lauter Alarm bedeutet nicht automatisch ein großes Feuer.

 

 

🧠 Wie das Schmerzgedächtnis entsteht

Schmerzgedächtnis

Wiederholte Schmerzreize führen zu:

  • erhöhter Erregbarkeit der Nervenzellen
  • verstärkter Signalübertragung
  • geringerer Hemmung
  • dauerhafter Gefahrenbewertung

👉 Das Nervensystem wird überlernt.

📚 Studie:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15777853/

 

⚠️ Wichtiger Hinweis

Mehr Schmerz bedeutet nicht automatisch mehr Schaden.
Und wenig Schmerz heißt nicht zwingend gesundes Gewebe.

Schmerz ist immer real –
aber nicht immer ein verlässlicher Schadensmesser.

 

🧩 Warum dieses Wissen so wichtig ist

Wer versteht, wie Schmerz entsteht,

  • verliert Angst
  • bewegt sich wieder
  • aktiviert hemmende Systeme
  • und gibt dem Nervensystem neue Informationen

👉 Verstehen ist oft der erste therapeutische Schritt.

Wenn du möchtest, kann ich daraus auch:

 

 

🧠 Was ist das Schmerzgedächtnis überhaupt?

„Pain is not an indicator of tissue damage, but a protector.“
— Prof. Lorimer Moseley, Schmerzforscher

Schmerz entsteht nicht im Gewebe, sondern im Gehirn. Das ist keine Esoterik, sondern gut belegte Neurophysiologie.

Kurz erklärt:

  • Nerven senden Signale
  • Das Gehirn bewertet diese Signale
  • Erst dort entsteht Schmerz

Wenn Schmerz lange, intensiv oder wiederholt auftritt, passt sich das Nervensystem an – es wird empfindlicher. Das nennt man:

➡️ neuronales Schmerzgedächtnis
➡️ zentrale Sensibilisierung

 

❓ Warum schmerzt geheiltes Gewebe?

Eine der häufigsten Fragen in der Praxis:

„Alles ist verheilt – warum tut es trotzdem weh?“

Die Antwort in einfach:

Das Gewebe ist gesund.
Das Nervensystem ist es (noch) nicht.

Typische Mechanismen:

  • 🔥 erhöhte Reizweiterleitung im Rückenmark
  • ⚡ überaktive Schmerzareale im Gehirn
  • 🧠 reduzierte Schmerzhemmung
  • 😰 emotionale Kopplung (Angst, Erwartung)

👉 Das Gehirn bewertet harmlose Reize weiterhin als gefährlich.

 

📊 Chronische Schmerzen – Ursachen im Überblick

Ebene Mögliche Faktoren
🧬 Biologisch frühere Verletzungen, Entzündungen, Nervenirritationen
🧠 Neurologisch zentrale Sensibilisierung, Schmerzgedächtnis
😰 Psychisch Stress, Angst, Depression
🧍‍♂️ Verhalten Schonhaltung, Bewegungsvermeidung
🌍 Sozial Arbeitsdruck, fehlende Erholung, Dauerbelastung

➡️ Chronische Schmerzen Ursachen sind fast nie monokausal.

 

 

🔬 Wissenschaftliche Fakten & Studienlage

Zentrale Sensibilisierung ist messbar

  • Verstärkte Aktivität in Schmerznetzwerken (fMRT)
  • Erniedrigte Schmerzschwellen
  • Vergrößerte Repräsentationsareale im Kortex

📚 Studien & Quellen:

 

🧠 Schmerztherapie & Physiologie – was wirklich hilft

Moderne Schmerztherapie Physiologie arbeitet nicht gegen den Körper, sondern mit dem Nervensystem.

Evidenzbasierte Bausteine:

  • 🧠 Schmerzedukation (Pain Neuroscience Education)
  • 🚶‍♀️ dosierte Bewegung
  • 🌬️ Atem- & Entspannungstechniken
  • 🧍 Körperwahrnehmung
  • 🛌 Schlafregulation
  • 💬 psychologische Begleitung

📚 Studie:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28687450/

 

 

🔁 Kann man das neuronale Schmerzgedächtnis löschen?

Kurze Antwort: Nein
Längere, ehrlichere Antwort: Man kann es umlernen

„Neurons that fire together, wire together.“
— Donald Hebb

Und umgekehrt gilt das genauso.

Was hilft beim Umlernen?

  • ✅ schmerzfreie Bewegungserfahrungen
  • ✅ Sicherheit statt Vermeidung
  • ✅ Wiederholte positive Reize
  • ✅ Stressreduktion

➡️ Das Ziel ist neue, ungefährliche Bewertungen im Gehirn.

 

🛠️ Praktische Tipps für den Alltag – wie du dein Nervensystem wieder beruhigst

Der wichtigste Gedanke vorweg:
Bei anhaltenden Schmerzen geht es nicht darum, den Schmerz zu bekämpfen, sondern darum, dem Nervensystem neue, sichere Erfahrungen zu ermöglichen. Schmerz ist kein Feind – sondern ein übervorsichtiger Beschützer. Und Beschützer lassen sich beruhigen, wenn man ihnen zeigt, dass keine Gefahr besteht.

 

🧠 1. Verändere deine innere Sprache – sie wirkt stärker als du denkst

Viele Menschen führen einen ständigen inneren Dialog wie:
„Mein Rücken ist kaputt.“
„Das wird nie wieder besser.“
„Wenn ich mich bewege, mache ich alles schlimmer.“

Aus neurophysiologischer Sicht ist das problematisch. Denn das Gehirn unterscheidet nur schlecht zwischen realer Gefahr und vorgestellter Bedrohung. Worte, Gedanken und Bewertungen beeinflussen messbar die Aktivität von Schmerzarealen im Gehirn.

Studien zeigen, dass eine katastrophisierende Sprache Schmerzen verstärkt, während eine neutrale oder erklärende Sprache sie reduzieren kann.

👉 Statt „kaputt“ lieber: „überreizt“
👉 Statt „verschlissen“ lieber: „sensibilisiert“

📚 Quelle:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18206102/

 

🚶‍♀️ 2. Bewegung ist kein Risiko – sondern Information für dein Gehirn

Einer der größten Schmerzverstärker ist Bewegungsvermeidung. Wer sich aus Angst schont, sendet dem Nervensystem unbewusst die Botschaft:
👉 „Bewegung ist gefährlich.“

Das Problem:
Das Gehirn glaubt das – und verstärkt den Alarm.

Der Schlüssel liegt nicht in Leistung oder Sport, sondern in dosierter, sicherer Bewegung. Kleine, regelmäßige Bewegungen zeigen dem Nervensystem: „Ich kann mich bewegen, ohne dass etwas Schlimmes passiert.“

Dabei gilt:

  • lieber täglich kurz als selten intensiv
  • lieber neugierig als ehrgeizig
  • lieber schmerzarm als schmerzfrei erzwingen

Bewegung ist Lerninput für das Gehirn, kein Belastungstest für das Gewebe.

📚 Studie:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28687450/

 

🌬️ 3. Atmung – der direkte Draht zum Nervensystem

Kaum etwas beeinflusst das Nervensystem so schnell wie die Atmung.
Flache, schnelle Atemzüge signalisieren Stress und Gefahr.
Ruhige, verlängerte Ausatmung aktiviert den Parasympathikus, also den Teil des Nervensystems, der beruhigt und regeneriert.

Eine einfache, alltagstaugliche Übung:

  • 4 Sekunden einatmen
  • 6–8 Sekunden ausatmen
  • 2–3 Minuten, mehrmals täglich

Schon wenige Minuten können die Schmerzverarbeitung messbar senken.

📚 Quelle:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6137615/

 

🛌 4. Schlaf ist keine Nebensache – sondern Schmerztherapie

Schlafmangel erhöht die Schmerzempfindlichkeit – und zwar deutlich.
Studien zeigen, dass schon eine einzige schlecht geschlafene Nacht die Aktivität schmerzverarbeitender Hirnareale steigert.

Viele Betroffene versuchen, tagsüber „durchzuhalten“, während das Nervensystem nachts nie richtig abschalten darf. Eine bewusste Schlafhygiene ist deshalb kein Wellness-Tipp, sondern ein therapeutischer Hebel.

Dazu gehören:

  • regelmäßige Schlafzeiten
  • wenig Bildschirmlicht am Abend
  • kein Schmerz-Fokus im Bett
  • Entspannung statt Grübeln

📚 Studie:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21788918/

 

🤝 5. Sicherheit schlägt Kontrolle

Viele Menschen mit chronischen Schmerzen versuchen, alles zu kontrollieren: Haltung, Bewegung, Belastung, Symptome. Ironischerweise erhöht genau das die Alarmbereitschaft des Nervensystems.

Das Nervensystem beruhigt sich nicht durch Kontrolle, sondern durch Sicherheit.
Sicherheit entsteht durch:

  • Verständnis
  • Vertrauen
  • positive Erfahrungen
  • soziale Unterstützung

Schon das Gefühl, ernst genommen zu werden, kann Schmerzen reduzieren – ein Effekt, der wissenschaftlich gut belegt ist.

📚 Quelle:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20194137/

 

🧩 6. Kleine Schritte wirken größer als große Vorsätze

Viele scheitern nicht an fehlender Motivation, sondern an zu großen Zielen. Das Nervensystem lernt am besten durch wiederholte, kleine Erfolge.

5 Minuten Bewegung täglich wirken stärker als ein perfekter Plan, der nie umgesetzt wird.
Nicht der Schmerz muss verschwinden, damit Bewegung möglich ist – oft verschwindet er durch Bewegung.

 

 

⚠️ Wechselwirkungen & Warnhinweise

Medikamente:

  • Opiate können das Schmerzgedächtnis verstärken
  • Langzeiteinnahme → erhöhte Schmerzempfindlichkeit (Opioid-induzierte Hyperalgesie)

📚 Quelle:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21412369/

Achtung:

  • Schmerz ist real, auch ohne Schaden
  • „Alles psychisch“ ist falsch und stigmatisierend
  • Übertherapie kann Schaden anrichten

 

 

📌 Fazit – Schmerzgedächtnis

Schmerz bedeutet nicht automatisch Schaden.
Oft bedeutet er: Ein Nervensystem im Daueralarm.

Die gute Nachricht:
🧠 Nervensysteme sind lernfähig – ein Leben lang.
💡 Und Wissen ist häufig der erste therapeutische Schritt.

 

 

❓ FAQ – Häufige Fragen zum Schmerzgedächtnis

  1. Ist mein Schmerz eingebildet?

Nein. Schmerz ist immer real – auch ohne Gewebeschaden.

  1. Kann man das Schmerzgedächtnis komplett löschen?

Nein, aber man kann es deutlich abschwächen und umlernen.

  1. Hilft Bewegung wirklich?

Ja – richtig dosiert ist sie einer der stärksten Therapieansätze.

  1. Sind MRT & Röntgen dann nutzlos?

Sie sind sinnvoll – aber nicht alles erklärend.

  1. Spielen Emotionen wirklich eine Rolle?

Ja, sie beeinflussen die Schmerzverarbeitung messbar.

  1. Können Medikamente allein helfen?

Kurzfristig ja, langfristig oft nicht.

  1. Wie lange dauert Umlernen?

Wochen bis Monate – abhängig von Dauer & Intensität.

  1. An wen kann ich mich wenden?

Interdisziplinäre Schmerztherapie, Physio, Psychotherapie, Nervensystem-orientierte Ansätze.

 

 

Steffen Gruß (Heilpraktiker)

Über den Autor: Steffen Gruß Steffen Gruß ist staatlich geprüfter Heilpraktiker mit eigener Fachpraxis in Bad Füssing / Bayern. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der klinischen Naturheilkunde ist er spezialisiert auf Diagnostik, asiatische Medizin und manuelle Therapie. Als Referent für Naturheilkunde und medizinisches Grundwissen gibt er sein Fachwissen regelmäßig an medizinisches Fachpersonal und Patienten weiter. Sein Ziel auf diesem Portal ist die evidenzbasierte Vermittlung von Alternativmedizin und moderner Ernährungslehre. Er ist Mitglied im Fachverband deutscher Heilpraktiker. Mehr erfahren: Steffen Gruß | LinkedIn | Über uns » Fachportal Gesundheit

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