Ernährung

Intermittierendes Fasten- Essen mit Unterbrechung

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✅ Kurz & Knapp: Intervallfasten auf einen Blick

  • Intermittierendes Fasten ist ein Essrhythmus – kein Diätkonzept
  • Beliebte Methoden: 16:8, 14:10, 5:2 oder Eat-Stop-Eat
  • Hilft beim Abnehmen, verbessert Insulinsensitivität & Zellgesundheit
  • Fasten aktiviert Autophagie & kann Entzündungen hemmen
  • Wichtig: hochwertige Ernährung & Flüssigkeitszufuhr in der Essphase
  • Für viele alltagstauglich – aber nicht für jede Lebenssituation geeignet

Essen in Raten

Intermittierende Fasten

Bei dem intermittierenden Fasten handelt es sich nicht um eine spezielle Art des typischen Fastens wie zum Beispiel das Heilfasten oder Fasten nach Buchinger. Vielmehr handelt es sich dabei  um einen bestimmten Essrhythmus. Damit ist gemeint, dass man im Gegensatz zum traditionellen Fasten sehr wohl Mahlzeiten zu sich nimmt, diese allerdings immer zu bestimmten Zeiten oder in einem definierten Zeitraum.

Für uns, den modernen Mensch ist es ganz normal das wir Lebensmittel im Überfluss haben. Das war aber nicht immer so. Zur Zeit unserer Vorfahren, als man seine Nahrung noch als Jäger oder Sammler finden musste, war der Essenstisch nicht immer so reichlich gedeckt und es gab schon mal Tage an denen man nix hatte. Erst als der Mensch sesshaft wurde und Ackerbau und Viehzucht für sich entdeckte änderte sich die Nahrungsaufnahme. Seit diesem Zeitpunkt ging unsere Ernährungsweise immer mehr in Richtung Überernährung.

Obwohl es überall bekannt ist das die Überernährung oft die Ursache für viele Zivilisationserkrankungen wie Herz- u. Gefäßerkrankungen, Diabetes und Übergewicht sind. Fällt es vielen Menschen schwer, ihre Nahrungsaufnahme zu kontrollieren oder auch nur zu reduzieren.

🔄 Infobox 2: Die beliebtesten Methoden im Überblick

  • 16:8-Methode: 16 Stunden Fasten, 8 Stunden essen – ideal für Anfänger
  • 5:2-Diät: 5 Tage normal essen, 2 Tage stark reduzierte Kalorien
  • Eat-Stop-Eat: 1–2 Mal pro Woche 24 Stunden fasten
  • Alternate Day Fasting: Abwechselnd essen & fasten

 

Und hier kommt wieder der Urzeitmensch ins Spiel. Evolutionswissenschaftler und Ernährungsexperten beschäftigen sich in den letzten Jahren immer mehr mit der Lebensweise und der Nahrungsaufnahme unserer Vorfahren und welche Auswirkungen diese auf unser heutiges Leben haben könnte.

Das Resultat von verschiedenen Studien ist, dass allein ein abwechselnder Rhythmus in der Nahrungsaufnahme kardiovaskuläre Risikofaktoren minimieren und vor degenerativen Erkrankungen des Nervensystems schützen kann und überflüssiges Körperfett abbaut.

 

⚙️ Infobox 3: Gesundheitliche Effekte von Intervallfasten

  • Verbesserte Insulinsensitivität & Blutzuckerkontrolle
  • Aktivierung der Autophagie (zelluläre Reinigungsprozesse)
  • Fettabbau ohne Muskelverlust (bei richtiger Ernährung)
  • Reduzierung von Entzündungen & oxidativem Stress

 

 

Hier finden Sie den kompletten Artikel zu dem Thema

Steffen Gruß (Heilpraktiker)

Über den Autor: Steffen Gruß Steffen Gruß ist staatlich geprüfter Heilpraktiker mit eigener Fachpraxis in Bad Füssing / Bayern. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der klinischen Naturheilkunde ist er spezialisiert auf Diagnostik, asiatische Medizin und manuelle Therapie. Als Referent für Naturheilkunde und medizinisches Grundwissen gibt er sein Fachwissen regelmäßig an medizinisches Fachpersonal und Patienten weiter. Sein Ziel auf diesem Portal ist die evidenzbasierte Vermittlung von Alternativmedizin und moderner Ernährungslehre. Er ist Mitglied im Fachverband deutscher Heilpraktiker. Mehr erfahren: Steffen Gruß | LinkedIn | Über uns » Fachportal Gesundheit

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