Affiliate Marketing für Heilberufe5 min Lesezeit

Interessante Affiliate Netzwerke für Heilberufe

 

 

Affiliate Marketing – Wichtige Begriffe und Erklärungen

Name Erklärung
Affiliate, Publisher, Websitebetreiber Websitebetreiber, der auf seiner Internetseite Werbeflächen zur Verfügung stellt
Merchant, Advertiser Sind die Händler der Produkte und Dienstleistungen
Affiliate-Netwerke, Affiliate Service Provider (ASP), Affiliate-Systeme Kümmern sich um die Abwicklung von Affiliate-Partnerprogrammen und bilden eine neutrale Stelle zwischen Affiliates und Merchants

 

 

Vergütungsmodelle

Das grundlegende Prinzip des Affiliate-Marketings ist wie bereits erwähnt, den Websitebetreiber für die Bereitstellung eines entsprechenden Produkt-Links und einer daraus resultierenden Handlung (z.B. anschließender Kauf des Produktes) durch den Besucher zu entlohnen. Dabei gibt es verschiedene mehr oder weniger etablierte Modelle auf deren Basis die Provision der Affiliates berechnet wird.

Einige möchten wir hier kurz vorstellen, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit erheben zu wollen.

Pay per Sale (PPS)

Der Publisher erhält bei der Pay per Sale oder auch Pay per Order Vergütung genannt, dann eine Provision wenn eine erfolgreiche Vermittlung eines Kunden bzw. der Kaufs eines Produktes oder Dienstleistung über den Affiliate-Link erreicht wird. Die Provision kann dabei ein feste vorab vereinbarte Summe oder aber auch eine prozentuale Vergütung sein – Mischformen aus Fixum und prozentualer Beteiligung sind ebenfalls möglich.

Meist ist es auch so, dass für einen vermittelten Kunden, der erst nachträglich den Kauf beim Merchant tätigt, eine Provision bezahlt wird. Sichergestellt wird dies durch einen Cookie, der in der Regel 30-60 Tage nach dem Klick auf den Produktlink seine Gültigkeit bewahrt.

Pay per Lifetime

Diese Art der Vergütung beinhaltet im Gegensatz zu den meisten anderen Modellen keine einmalige Provisionszahlung, sondern ist darauf ausgelegt dem Affiliate über einen längeren Zeitraum eine Vergütungsbetrag gutzuschreiben. Beispielsweise ist das bei Unternehmen der Fall, die Abonnements verkaufen und dem Publisher solange einen bestimmten Betrag bezahlen, wie das Abo des vermittelten Kunden andauert.

Je länger also die Vertragslaufzeit des Kunden ist, desto lukrativer kann das für den Affiliate werden. Auch möglich ist eine anteilige Provision auf den lebenslangen Warenkorb eines geworbenen Kunden.

Pay per Airtime

Eine spezielle Art der Vergütung für die Telekommunikations-Branche ist das Model Pay per Airtime. Dabei erhält der Publisher pro Gesprächsminute eines von ihm geworbenen Kunden, beispielsweise bei einem Handyvertrag für eine entsprechende Laufzeit eine Provision.

Pay per Click

Ein aussterbendes Modell der Entlohnung ist die Bezahlung nach Klick auf den jeweils eingebundenen Affiliate-Link. Zu Beginn des Affiliate-Marketing war diese Art der Provisionsberechnung aufgrund seiner einfachen technischen Machbarkeit sehr verbreitet, mittlerweile wird jedoch aufgrund der Manipulationsmöglichkeiten von Seiten der Affiliates und des geringen Return of Invest für die Advertiser diese Art der Vergütung kaum mehr genutzt. Dazu sind die bezahlten Klickpreise meist sehr niedrig.

Pay per Lead (PPL)

Pay per Lead gilt als eine recht beliebte Art der Provisionsvergütung, die vor allem beim Bewerben von sehr beratungsintensiven Produkten zum Einsatz kommt. Der Publisher erhält bereits eine Vergütung, wenn jemand über den entsprechenden Affiliate-Link beispielsweise Kontakt zu einer Versicherung oder einem Händler aufnimmt.

Es wird also nicht der Verkauf eines Produktes vergütet, sondern sozusagen die Heranführung (to lead someone to something = jemanden an etwas heranführen) eines Kunden zum Verkäufer. Dieses Heranführen kann beispielsweise eine Angebotsanfrage, eine Registrierung oder eine Newsletter-Anmeldung sein.

Pay per Sign Up

Ein Affiliate erhält bei dieser Vergütungsart (ähnlich zur Pay per Lead Bezahlung) dann eine Provision, wenn sich ein Besucher über einen Affiliate-Link z.B. beim Shop des Advertisers oder sich bei einem Online-Spiel anmeldet. Die Vergütungshöhe ist bei dieser Art der Provision allerdings sehr niedrig.

Pay per Link

Hier wird im Prinzip einfach nur der Einbau eines Links auf der Publisher-Website für einen bestimmten Zeitraum, sowie die Einblendung des Links bezahlt.

Pay per Print out

Eine weniger bekannte Form der Provisionierung ist Pay per Print out, welche internetgesteuerte Couponautomaten und Terminals betrifft. Dabei wird der Ausdruck vergütet, beispielsweise eines Rabattcoupons.

Pay per Click out

Mit dieser Form der Bezahlung sollen die Nachteile der Pay per Click Methode verringert werden. So wird bei Pay per Click out dem Publisher erst dann eine Provision gutgeschrieben, wenn der vermittelte Besucher auf der Website des Merchants einen weiteren Klick tätigt, z.B. auf einen dort gelisteten Sponsor oder Anbieter.

Pay per Install

Die (erstmalige) Software-Installation z.B. einer Browser-Toolbar oder Demoversion durch einen vermittelten Kunden wird vergütet.

Pay per View

Auch wenn die klassische Pay per View Methode für das Online-Marketing wenig effektiv und dem Grundgedanken des Affiliate-Marketings widerspricht, ist diese Provisionierungsart dennoch nicht ausgestorben. Dabei wird in der Regel pro 1.000 Einblendungen des Banners oder Links eine Vergütung an den Affiliate bezahlt.

Da die Besucher von Webseiten mittlerweile für diese Art der Werbung (negativ) sensibilisiert sind und deshalb auch eine gewisse Bannerblindheit entwickelt haben, wird die Pay per View Variante innerhalb des Affiliate-Marketing in der Regel primär zu Erinnerung von Marken genutzt – vor allem auf großen Portalen mit einer hohen Anzahl an Besuchern.

 

 

 

 

 

Affiliate-Netzwerk Adcell

Beschreibung

ADCELL gibt es schon seit 2003 und konzentriert sich auf die Märkte Deutschland, Österreich und Schweiz. Ein Affiliate-Netzwerk, das viele kleine Anbieter und Shops aufgenommen hat. Es werden aktuell etwas über 800 Programme angeboten.

Erfahrungen: ADCELL

ADCELL gehört zu den Netzwerken, welche ich persönlich am meisten nutze. Es ist sehr angenehm von der Bedienung, zuverlässig und es befinden sich schöne Partner Programme im Repertoire. Die Auszahlung erfolgt (nach manueller Methode) pünktlich jeweils zum 15.des Monats für den vergangenen Monat.

Besondere Vorteile:

  • zahlreiche Tools und Schnittstellen
  • persönlicher Support für alle
  • zahlreiche Nischenprogramme
  • realtime Statistiken
  • Sonderlösungen auf Anfrage
  • Echtzeitübermittlung der Provision durch Postback / 3rd Party Tracking
  • Alle Daten einsehbar über gratis ADCELL App

 

 


ADCELL

 

 

 

Afffiliate-Netzwerk Digistore24

Dieser Anbieter hat sich besonders auf digitale Produkte spezialisiert. Egal ob Onlinekurse, Ratgeber, E-Books oder Software, hier findet man fast für jede Sparte etwas.

Erfahrungen DigiStore24

Jeder, der in sein Onlineprojekt irgendeine Art von digitalen Medien mit einbinden möchte, wird irgendwann auf DigiStore 24 stoßen.  Aber auch für alle, welche mit der Idee spielen selbst ein digitales Produkt zu erstellen ist DigiStore24 die erste Anlaufstelle.

Besondere Vorteile

  • Last Cookie Wins
  • Schnelle und pünktliche Auszahlungen
  • Sicheres Tracking
  • Namhafte Advertiser/Vendoren
  • Sehr gute Reputation

 

 

Mehr Informationen zum Thema online Marketing für Heilberufe und Heilpraktiker können Sie hier finden.

 

Steffen Gruss
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