Corona Teil II

Schreckgespenst Corona

Sieht man die Zahl der Toten in Norditalien (siehe Nachsatz am Schluss des Artikels) und Spanien, die aufgrund einer Coronainfektion (auf andere Erreger wurde nicht getestet) starben, dann handelt es sich tatsächlich um ein Schreckgespenst.

Während eine Grippe durch Influenza-Viren ausgelöst wird, können für eine banale Erkältung mehr als 200 verschiedene Erreger  verantwortlich sein. Darunter meist Corona-, Adeno-, Parainfluenza- oder Rhino-Viren. Nach etwa zwei Tagen, wenn das Bronchial- und Lungenepithel durch die Viren geschädigt wurde, kann es zu einer Sekundärinfektion mit Bakterien kommen. Bei diesen Bakterien handelt es sich meist um Streptokokken oder Staphylokokken, aber auch um Pasteurellen, Mycoplasmen, Haemophilus influenzae Typ b, Chlamydien oder Legionellen.

Die Problematik zeigt sich darin, dass es meist sehr viele Serotypen eines Bakteriums gibt. Zum Beispiel wird das Bakterium Streptococcus pneumoniae anhand der chemischen Struktur in mehr als 90 Pneumokokken-Serotypen unterteilt, die sich nicht nur in ihrer Struktur, sondern auch in ihrer Virulenz und in ihrer Pathogenität unterscheiden.

 

Krankheiten durch Corona-Viren 

Auch bei Corona-Viren, die erstmals 1931 durch Schalk und Hawn beim Hausgeflügel beschrieben wurden, gibt es humanpathogene Serotypen. Nur 7 Coronaviren sind dafür bekannt, Krankheiten beim Menschen zu verursachen. 

Vier davon, 229E, OC43, NL63 und HUK1 verursachen meist leicht verlaufende Erkältungsgeschehen. 

Drei der 7 Coronaviren verursachen schwere und teilweise tödliche Atemwegsinfekte.

So das SARS-CoV2, das als Ursache der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) identifiziert wurde, die Ende 2019 in Wuhan, China, begann und sich nun pandemisch ausbreitet.

Das MERS-CoV, das 2012 als Ursache des Nahost-Atemwegssyndroms (MERS) angesehen wurde, und das

SARS-CoV, welches 2002 für den Ausbruch des schweren akuten respiratorischen Syndroms (SARS) verantwortlich gemacht wurde. (SARS = severe acute respiratory syndrome)

 

Inkubationszeit 

Dazu gibt es nur ungesicherte Aussagen, die eine Spanne von 1 bis 14 Tagen angeben.

 

Ansteckungsfähigkeit 

Ansteckungsfähige Viren können noch bis ca. 8 Tage nach Beginn der Krankheitssymptome ausgeschieden werden.

 

Ausbruch der Krankheit

Frühe COVID-19-Fälle wurden mit einem Markt für lebende Tiere in Wuhan, China, in Verbindung gebracht. Es wird diskutiert, dass dort durch Fledermäuse das Virus auf Menschen übertragen wurde, sei es mittels Kot oder infizierter Sekrete auf dem oralen Weg. Dass es sich bei dieser Aussage um eine Schutzbehauptung handelt, nimmt zumindest die Daily Mail an. Nach deren Meinung ist das Covid-19-Virus durch ein Sicherheitsleck oder Unfall in einem Corona-Forschungslabor freigesetzt worden. Westliche Journalisten hatten berichtet, dass man just in Wuhan seit mehreren Jahren intensiv an Fledermäusen und Schweinen den Ursprung von Corona-Viren erforscht habe; der jetzige Ausbruch der Pandemie sei im direkten räumlichen Umfeld des Labors passiert.
https://www.google.de/amp/s/amp.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Hat-China-Angst-vor-der-Wahrheit-article21711861.html

 

Symptome und Beschwerden bei COVID-19

Menschen mit COVID-19 können wenige bis gar keine Symptome aufweisen. Andere können ernsthaft erkranken und sterben. 

Symptome können Fieber, Husten, Abgeschlagenheit, Augen- und Gliederschmerzen, Kurzatmigkeit bis zu schwerer Atemnot (Pneumonie) und Beeinträchtigung des Geruchssinnes sein. 

In bis zu 30 Prozent der Fälle treten gastrointestinale Begleitsymptome (Übelkeit/Erbrechen), Diarrhö, leichte Bauchschmerzen und Konjunktivitis auf.

 

Eigenarten des Corona-Virus

Die Coronaviren haben antigene Beziehungen untereinander, wodurch eine Impfung gegen einen Stamm eigentlich einen gewissen, wenn auch nicht vollständigen Schutz gegen andere Serotypen verspräche.

Coronaviren besitzen eine lipidhaltige Hülle, die sich durch fettlösende Stoffe zerstören lässt.

Allerdings sind sie weitgehend resistent gegenüber pH-Wert-Änderungen zwischen 3 – 11.

Ansonsten sind sie jedoch gegenüber äußeren Einflüssen relativ empfindlich und werden durch 0,5%iges Formalin oder 0,5%iges Phenol innerhalb von 30 Minuten abgetötet. 

Coronaviren sind temperatur- und lichtempfindlich. Bei mehr als 37°C werden sie nach wenigen Stunden abgetötet. Bei Zimmertemperatur werden sie nach etwa 3 Tagen und bei +4°C nach 3-5 Wochen inaktiviert. Deshalb hofft man ja auf die wärmere Jahreszeit. Bei -20°C kann das Virus sogar mehrere Monate seine Infektiosität behalten.

Auch wenn die Coronaviren vom Tier auf den Menschen und umgekehrt übertragen werden können (Zoonose), ist der übertragene Corona-Serotyp in der Regel nur für seinen Wirt und dessen Artgenossen pathogen. Ein Schwein-, Rinder- oder Hundestamm führt also in der Regel nicht zu Erkrankungen einer anderen Art. Schon vor Jahrzehnten impfte man in der Tiermedizin erfolgreich gegen Corona-Viren, denn ein gehäuftes Auftreten von neuen Serotypen war nicht der Fall. 

 

Komplikationen 

ARDS

Das Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS) ist eine massive Reaktion der Lunge auf diverse schädigende Faktoren (Noxen) und geht mit einer schweren Einschränkung der Luftzufuhr einher. Das ARDS ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern ein Syndrom, welches in unterschiedlichen Formen auftritt und durch eine Vielzahl verschiedener Noxen ausgelöst werden kann.

Solche Noxen können entstehen durch:

  • Pneumonie (Lungenentzündung), bakterieller, viraler, mykotischer und/oder parasitärer Art, vor allem durch Antibiotika resistente Bakterienstämme
  • Lungenkontusion (Lungenquetschung)
  • Aspiration (Eindringen von Fremdmaterial in die Atemwege)
  • Fettembolie (Verstopfung der Blutgefäße durch Fetttröpfchen)
  • Sepsis (Vergiftung)
  • Medikamente und Gifte (Salicylsäure, trizyklische Antidepressiva, organische Phosphate u.a.)
  • Metabolische Entgleisung (Nieren- oder Leberversagen, diabetische Ketoazidose (ACHTUNG: auch bei Ketodiät)
  • Schadstoffe wie Feinstaub, ätzende Gase, Säuren u.a.
  • Schwangerschaftstoxikose
  • Nicht pulmonale Infektionen

Medikamente

RAAS-Antagonisten, insbesondere ACE-Hemmer, NSAR und Glitazone stehen im Verdacht schwere Verläufe der COVID-19-Infektion zu begünstigen. Das ist darauf zurückzuführen, dass diese Medikamente im Lungenepithel zu einer Expression des Angiotensin-Converting-Enzym 2 (ACE2) führt, das als Rezeptor, und damit als Türöffner für die Aufnahme von SARS-CoV-2 fungiert. Allerdings muss die Rolle von ACE2 in dieser Funktion erst intensiver erforscht werden. Von einem unüberlegten Absetzen der ACE-Hemmer ist jedoch abzuraten! Mögliche negative Folgen wie eine hypersensible Krise könnten einen Nutzen überwiegen.

Und was machen Sartane, die den Angiotensin-II-Rezeptor AT1R blockieren? Penninger sieht eher eine Schutzfunktion durch Sartane. Allerdings steht auch hier der Verdacht einer ACE2-Hochregulation durch Sartane im Raum.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/03/12/sars-cov-2-beguenstigen-ace-hemmer-schwere-verlaeufe

Ibuprofen und andere NSAR sollten unabhängig von COVID-19 und vor allem bei älteren und kardiovaskulär sowie renal vorerkrankten Patienten zurückhaltend zur Fiebersenkung eingesetzt werden!

Nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) sind neben Ibuprofen auch Diclofenac, Indometacin, Acetylsalicylsäure (ASS) und Naproxen.

Paracetamol und Metamizol sind zur Fiebersenkung besser geeignet. Bei leichten Fieberverläufen sollte die Einnahme fiebersenkender Mittel allerdings unterlassen werden, denn erhöhte Temperaturen wirken abtötend auf das Virus.

 

Übertragungsweg 

A. Horizontale Transmission

1 Direkte Kontaktübertragung und indirekte Kontaktübertragung über Respiratorische Sekrete. Zum Beispiel Berühren kontaminierter Körperteile oder Gegenstände mit den Händen und Einbringen des Erregers auf die Schleimhaut des Empfängers (Berührungen im Gesicht)

2 Fäkal-orale Übertragung : Höchst unwahrscheinlich, bisher nicht dokumentiert.

3 Tröpfcheninfektion: Infektiöse Sekrete des Respirationstraktes einer Person werden auf die Schleimhaut einer anderen Person übertragen. (Niesen, Husten, Sprechen, endotracheale Intubation, künstliche Beatmung, Absaugen aus den Atemwegen). Die Übertragung erfolgt i.d.R. nur über eine Distanz von 1-2 m. en (ca. 1–2 m).

4 Aerogene Übertragung durch infektiöses Aerosol und Staub über weitere Distanz. Diese Möglichkeit wird noch kontrovers diskutiert. Nicht dass das Virus aerogen übertragen werden kann, sondern die Distanz. Da jedoch gerade am Staub massenweise Viren und Bakterien haften, die mit diesem eingeatmet werden, ist eine aerogene Übertragung über größere Distanzen, je nach Wetterlage wahrscheinlich.

B Vertikale Transmission

Gemeint ist die Übertragung während der Schwangerschaft über das Blut und/oder über die Plazenta. Allerdings gibt es dafür bei COVID-19 noch keine Anhaltspunkte.

 

Überträger

Mensch-zu-Mensch 

Tier-Mensch und Mensch-Tier 

Ursprung des Erregers ist nicht bekannt. Angenommen wird eine Übertragung von infizierten Tieren auf Menschen auf einem Markt in Wuhan. Diese Darstellung ist jedoch fraglich.
https://www.google.de/amp/s/amp.n-tv.de/politik/War-die-Corona-Pandemie-ein-Laborunfall-article21722899.html

Laut WHO derzeit keine Evidenz zur Übertragung von SARS-CoV-2 durch Haustiere (bspw. Hunde und Katzen) auf Menschen.

 

Immunität

Eine Grundimmunität in der Bevölkerung ist nicht vorhanden in der Bevölkerung, da das Virus sich noch nicht durchgeweicht hat. 

Aufgrund der Kenntnisse zu anderen Corona-Viren-Geschehen ist davon auszugehen, dass nach durchstandener Erkrankung eine Immunität stattfindet. Für wie lange diese anhält, darüber kann nur spekuliert werden, zumal viele Faktoren für eine ausreichende Immunantwort verantwortlich sind. Zumal gerade bei Vireninfektionen neben der speziellen humoralen Immunabwehr durch Antikörper die unspezifische zelluläre Immunantwort von großer Bedeutung ist.

 

 

Nachsatz zu den enorm hohen Todesfällen in Norditalien

Laut Forschern der Universität Bonn ist die Sterblichkeitsrate in Norditalien deshalb so hoch, weil dort mehrere Generationen in Wohngemeinschaften zusammenleben. 

Verständlich, wo viele Menschen unterschiedlichen Alters eng aufeinanderleben, ist die Ansteckungsgefahr höher als dort wo das nicht der Fall ist.

Nur gebe ich zu bedenken, gerade im Industrie reichen Norditalien leben die Menschen bei weitem nicht so eng zusammen wie in Süditalien. Nach dieser Theorie müsste bereits ganz Neapel dem Corona-Virus zum Opfer gefallen sein. Auch müssten in Deutschland die meisten türkischen, vietnamesischen, chinesischen und afrikanischen Familien, die in Familienbünden generationsübergreifend zusammenleben, bereits erkrankt und gestorben sein.

Ähnliches gilt für Indien und Afrika. Meines Erachtens zielt dieses „Forschungsergebnis“ darauf, die Familienstrukturen weiter zu unterwandern, so wie man dies in den letzten 50 Jahren versucht. Denn nur aktive Familienverbände sind stark und lassen sich weder durch Staat noch durch Medien noch durch die Wirtschaft so manipulieren wie Einzelpersonen, die mit dem Rücken zur Wand stehen.

Fakt ist hingegen, dass die Luftverschmutzung in Norditalien der von chinesischen Großstädten gleicht. Gleiches gilt für andere Ballungsräume mit hoher Luftverschmutzung. Die Lungen sind durch Feinstaub und Giftgase meist vorgeschädigt.

 

Ein weiteres Argument könnte mit ein Grund für die hohe Todesrate sein, nämlich bei Hypertonie hauptsächlich ACE-Hemmer einzusetzen, wie es in Norditalien anscheinend geschieht.

Aber eine Hauptschuld dürfte in den fatalen Fehlentscheidungen der Politik liegen.

 

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