Shivash Heilerde – Ein Naturprodukt mit einer langen Tradition

 

SIVASH®-Heilerde ist ein wirkungsvolles Peloid (Meeresschlick, Soleschlick, Algenschlamm), das sich in der hochkonzentrierten, rosafarbenen Sole des Salzsees Siwasch gebildet hat und ein kompliziertes physikalisch-chemisches dynamisches System darstellt. Aufgrund der physikalisch-chemischen Eigenschaften gehört SIVASH®-Heilerde zu den salzhaltigen sulfidarmen Chlorid-Magnesium-Natrium-Peloiden. Neben den wertvollen Mineralien enthält sie bestimmte organische Substanzen und hat einen schwachen Schwefelwasserstoffgeruch.

Aufgrund der seltenen, einzigartigen Entstehungsbedingungen gehört SIVASH®-Heilerde zu den besten Peloiden auf der Welt.

 

Shivash Heilerde

 

SIVASH®-Heilerde wird manuell aus dem See entnommen, unverändert, nur mit der rosafarbenen Sole des Siwaschsees übergossen, luftdicht, ohne Konservierungsstoffe verpackt. So erreicht sie den Anwender in ihrer ganz natürlichen Form. Die hohe Konzentration des Salzes schützt die Heilerde vor der Verkeimung auf natürliche Weise. Die rosa Farbe hat die stark konzentrierte Sole des Siwaschsees der Mikroalge Dunaliella Salina zu verdanken, die selbst sehr wertvoll und reich an Beta-Carotin ist. Zum eigenen Schutz in der konzentrierten Sole produzieren Algen viele Carotinoide vor allem Beta-Carotin.

 

 

SIVASH®-Heilerde wird für die Peloidtherapie bei der unterstützenden Behandlung in oben beschriebenen Fällen verwendet. Die Peloidtherapie, also die Behandlung mit Schlamm (Schlick), als eine Art der Balneotherapie gehört zu den wirksamsten Methoden der Naturheilkunde. Die wichtigsten positiven Eigenschaften des Peloids sind die besonderen Umweltbedingungen am Siwaschsee, vor allem die Entstehung des Meeresschlicks in der hochkonzentrierten rosa Sole und die Tatsache, dass das Peloid in der anwendungsfertigen Form in der Natur vorkommt und nicht erst aufbereitet werden muss. So schreibt z.B. der Autor des Buches „Lehmdoktors Fibel“ Carsten Pohl: „… Einige Autoren berichten, dass erdfeuchter abgebauter Lehm, direkt angewendet, eine bessere Wirkung als getrockneter und erneut angefeuchteter Lehm zeigt“.

 

 

Überblick der Eigenschaften

 

Dunkelgrauer sulfidhaltiger Meeresschlick mit einem leichten Schwefelwasserstoffgeruch. Dichte: ca. 1,6 g/cm3, Feuchtigkeitsgewichtsanteil: ca. 41-42%,  pH-Wert: ca. 7,1-7,3 (neutrale bis leicht alkalische Reaktion), Verunreinigung mit den Teilchen >0.25 mm: ca. 0,5-0,7%, Klebrigkeit: ca. 1,1-1,3 kPa, Gleitwiderstand: ca. 0,6-0,8 kPa, Mineralgehalt der Schlammlösung: ca. 173 g/l (Salzgehalt des Ozeans liegt bei 30 g/l, Totes Meer-Wasser 320 g/l), Magnesiumgehalt der Schlammlösung: ca. 8 g/l (Totes Meer-Wasser hat ca. 1,3 g/l), Calziumgehalt der Schlammlösung: ca. 0,8 g/l (Totes Meer-Wasser hat ca. 0,5 g/l).

 

 

Art und Dauer der Heilerde-Anwendung

 

Die SIVASH®-Heilerde wird äußerlich kalt oder warm angewendet. Die warmen Anwendungen (38-42°C) werden bei chronischen Erkrankungen der Knochen, Gelenke und Wirbelsäule empfohlen. Generell kann der kalte/warme Hand-Test durchgeführt werden: Wird die kalte Hand auf der betroffenen Stelle angenehmer empfunden als die warme, soll die Heilerde kalt angewendet werden.
Die Erwärmung der Heilerde soll indirekt, am besten im Wasserbad erfolgen. Sehr hohe Temperaturen und Mikrowellenstrahlen wirken negativ auf die biochemische Substanz der Heilerde und reduzieren ihre therapeutischen Eigenschaften.
Die Behandlungen sollten am besten abends durchgeführt werden, da die Heilerde auch nach der Anwendung einwirkt und der Körper sich dann in einer Ruhephase befinden sollte.

Bei der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates sowie Akne wird die Behandlungsstelle nach dem Auftragen der Heilerde mit einer Folie oder einem nassen Wickeltuch abgedeckt. Darauf kommt ein trockenes Tuch und eine warme Decke.

Bei Neurodermitis und Psoriasis wird die Behandlungsstelle nach dem Auftragen der Heilerde nicht abgedeckt.

Die Dauer der Anwendung ist unterschiedlich und hängt von der Erkrankung oder dem Zweck der Anwendung ab. Bei kurzen Behandlungen bleibt das Peloid 10-30 Minuten (z.B. bis die sie trocken ist), bei längeren 30-60 Minuten und bei guter Verträglichkeit bis 90 Minuten auf der Behandlungsstelle. Nach der Behandlung wird die Heilerde mit warmem Wasser abgewaschen.

 

Tipp: Wir empfehlen, die benötigte Menge an Heilerde mit einem ausreichend großen Streifen Frischhaltefolie aus der Dose zu entnehmen und die Folie dann zu einem Säckchen zu formen. Das Säckchen wird in auf ca. 60°C temperiertes Wasser getaucht, bis die Heilerde die benötigte Temperatur erreicht hat. Die Heilerde wird direkt von der Folie auf die Haut aufgetragen und die Stelle mit dieser Folie abgedeckt.
Vor der ersten Behandlung empfehlen wir, die Heilerde 2-3-mal auf die Fußsohlen für jeweils 10 Minuten aufzutragen. Das hilft dem Körper, sich an die Heilerde zu gewöhnen.

 

 

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Anwendungsgebiete:

 

  • Entgiftungskur der Haut
  • Linderung des Juckreizes bei Neurodermitis und Psoriasis
  • Unterstützende Behandlung bei Akne (verursacht durch unreine, fettige Haut)
  • Unterstützende Behandlung bei chronischen Erkrankungen der Knochen, Gelenke und Wirbelsäule
  • Entzündung der Gelenke

 

 

 

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