Ratgeber – Ganzheitliche Wege zur Stress-Reduktion

Stress muss nicht sein

 

 

Stress ist im eigentlichen Sinn nix schlimmes. Ganz im Gegenteil, Stress hilft uns dabei schwierige Situationen zu bewältigen. Allerdings gilt auch hier, zuviel ist auch nicht gesund.

 

 Alles ist ein Gift nur die Dosis macht es aus

 

Denn auf eine Stressphase sollte immer eine Entspannung Phase folgen, ansonsten können gesundheitliche Nachteile drohen.

 

 

 

Was ist Stress?

Stress ist eine natürliche Anspannung, die sich auf den gesamten Körper auswirkt. Unser Körper schüttet unter Stress bestimmte Botenstoffe aus, die den Organismus auf große Belastungen vorbereiten und alle Energiereserven mobilisieren. Stresshormone wie Cortisol oder Adrenalin versetzen uns in höchste Alarmbereitschaft.

Dabei ist es erst einmal egal, ob es sich dabei um ein schwieriges Gespräch mit dem Chef, eine Auseinandersetzung mit einem Freund oder bestehende Schmerzen handelt.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei unterschiedliche Arten von Stress – Eustress und Distress.

 

Eustress

Eustress geht mit dem Ausstoß von Endorphinen einher und fühlt sich körperlich und geistig gut an. Eustress ist z.B. das, was einen Leistungssportler antreibt. Aber auch der Empfang von einem lang ersehnten Geschenk gehört dazu

Distress

Die zweite Stressform ist der Distress. Dabei wird vom Körper eine Bedrohung realisiert. Distress, über einen kurzen Zeitraum, ist ungefährlich. Verlagert sich der Stress dann allerdings in eine dauerhafte Form, wird es ungesund. Denn eine anhaltende Spannung überfordert unseren Organismus und es kann zu ernsthaften körperlichen, aber auch psychischen Problemen führen.

 

Stress

 

 

Dauerhafter Stress beeinflusst den gesamten Körper

Dauer-Stress kann sich zu einem richtigen Teufelskreisentwickeln. Die Betroffenen stehen sprichwörtlich permanent „unter Strom“, wobei sie es selber oft nicht bemerken. Meistens fällt die Verhaltensänderung zu allererst der Familie, Freunden oder Bekannten auf.

 

Möglichen Folgen von Dauerstress können sein:

  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Verzögerte Genesung
  • Akute Schübe bei chronischen Erkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Allgemeine Unruhe, Depressionen, Gereiztheit und Aggression
  • Konzentrationsstörungen
  • Burnout
  • Verdauungsstörungen
  • Rückenbeschwerden und Muskelschmerzen
  • Herzerkrankungen

Außerdem können sich chronische Erkrankungen, wie auch Allergien verstärken.

 

 



 

 

Die Natur kann helfen

Der erste und zugleich auch wichtigste Schritt gegen Stress ist, sich des Problems bewusst zu sein. Kurzfristige Anspannung ist gut, langfristige Anspannung reduziert die Leistungsfähigkeit.

Pflanzliche Heilmittel, Entspannungsverfahren und die eine oder andere Verhaltensänderung  können dabei helfen, mit Stress und seinen Symptomen besser klar zu kommen.

 

Hilfe aus dem Pflanzenreich

 

Baldrian, das Erfolgsmittel gegen Unruhe

Baldrian ist die wohl bekannteste Pflanze gegen alle Arten von nervösen Zuständen. Die Wirkung erhält der Baldrian über seine ätherischen Öle, die sich in den Wurzeln befinden. Allerdings wirkt Baldrian nur, wenn er über einen längeren Zeitraum (ca. vier bis sechs Wochen) eingenommen wird.

 

Hopfen, der stille Helfer

Hopfen kennen die meisten als wichtigen Inhaltsstoff für Bier. Die Kletterpflanze hat dabei aber noch ganz andere Vorzüge, wie z.B. seine beruhigende und schlaffördernde Wirkung. Interessant ist das beim Hopfen nur die weiblichen Blüten eine beruhigende Wirkung haben. Der Hopfen ist ebenfalls kein Akutmittel bei Stress , sondern sollte ebenfalls für mindestens 2-4 Wochen eingenommen werden.

 

Die sanfte Ruhe der Passionsblume

Die Passionsblume wirkt bei Einnahme beruhigend auf die Psyche und kann hilfreich bei Schlafproblemen und Unruhezustände sein. Im Gegensatz zu Hopfen und Baldrian kann es bei der Einnahme von Präparaten aus der Passionsblume vereinzelt zu Nebenwirkungen kommen. Dazu gehört vor allem Schläfrigkeit. Das gilt umso mehr für die Personen, die neben der Passionsblume noch weitere beruhigende pflanzliche Präparate einnehmen. Aus diesem Grund sollte die Anwendung auf die Abendstunden beschränkt werden.

 

Wichtig!

Für Schwangere ist die Passionsblume nicht geeignet, da sie Wehen auslösen kann.

 

 

 

Vitalstoffe

 

 

Coenzym Q10

Ab dem 40 Lebensjahr kommt ziemlich jeder in einen Mangelzustand. Das körpereigene Coenzym kommt in jeder Körperzelle vor und hat einen entscheidenden Einfluss auf die Bildung der universellen Körperenergie Adenosintriphosphat (ATP).

 

Omega-3-Fettsäuren

Die Fettsäuren sind ein wichtiger Baustoff für die Zellmembranen der Gehirn- und Nervenzellen. Ein Mangel kann oft eine Mitursache für Depressionen sein. Das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 sollte bei 2:1 liegen (in Deutschland liegt er bei ca. 8:1).

 

B-Vitamine

B-Vitamine sind essentiell zur Bildung von Coenzym Q10. Desweiterem ist der B-Komplex enorm wichtig für die Funktion des Nervensystems. Bei einer Mangelsymptomatik kann es vermehrt zu Depressionen, depressiven Verstimmungen und psychischen Störungen kommen.

 

Magnesium

Magnesium ist ein Mineralstoff, der unter anderem für die normale Funktion des Zentralnervensystems (ZNS) von großer Bedeutung ist.  Magnesium hilft dabei,  die Erregung in den Nervenbahnen, zu dämpfen. Mit einem gefüllten Magnesiumspeicher ist es leichter, innerer Unruhe, Nervosität und Stress besser standhalten. Ist der Magnesiumspeicher infolge von anhaltendem Stress entleert, sinkt auch die Stressresistenz.

Die Einnahme von höhere Mengen Magnesium ist in den seltensten Fällen gesundheitsschädlich, kann jedoch zu Durchfällen führen.

 

 

 

Entspannungsübungen und Bewegung zur Stressreduktion

Wenn Stress länger anhält, sind die Folgen weitreichend. Entspannungsübungen können eine effektive Möglichkeit sein, dem ganzen entgegenzuwirken. Das dient nicht nur der Gesundheitsprävention, sondern auch der Leistungsfähigkeit.

Wichtig dabei ist allerdings, dass Sie Ihren eigenen Weg finden.

Manchen Menschen helfen kombinierte Atem-Bewegungsübungen, wie Yoga, Tai Chi oder Qi Gong. Andere kommen besser zur Ruhe, wenn Sie sich auf die Atmung konzentrieren oder sich aktiv mit etwas beschäftigen. Jeder ist dabei individuell.

 

 

Stress

 

 

Stressbewältigung durch Bewegung

Sinn ist es aber nicht dabei sich komplett auszupowern. Das Ziel ist, dass Sie sich anschließend erholt und zufrieden fühlen und Sie innere Ruhe spüren.

 

Wichtig !!!

Erschöpfung ist keine Erholung

 

 

Das kann Ihnen helfen:

  • Ruhiges Schwimmen
  • Ein flotter Spaziergang oder eine Radtour in der freien Landschaft
  • Yoga, Tai Chi, Qi Gong
  • Ein längerer Dauerlauf
  • Jonglieren mit drei Bällen
  • Abendspaziergang

 

 



 

 

Stressbewältigung durch Ruhe

Dämpfen Sie das Licht und legen Sie sich auf das Bett. Liegen Sie bequem. Legen Sie eine Hand auf den Bauch und atmen Sie in Richtung Bauch. Fühlen Sie, wie sich die Hand hebt und senkt. Stellen Sie sich dann vor, dass sich in Ihren Armen und Beine Röhren befinden, durch die Sie atmen. Fühlen Sie die Luft, wie Sie bis zu den Fingern und den Zehen vordringt. Überlegen Sie, ob sich die Luft kühl oder warm anfühlen soll.

Weiter Entspannungsverfahren wären z.B.:

  • Autogenes Training
  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
  • Traum- oder Klangreise

 

Stressbewältigung durch Kreativität

Malen, Basteln oder eine Neugestaltung des Gartens kann manchmal wahre Wunder bewirken. Schieben Sie mal eine kreative Pause ein, um wieder zur Ruhe zu kommen. Hinzu kommt noch ein weiterer Pluspunkt- auch viele psychische Begleiterscheinungen wie Angst und Traurigkeit können durch eine kreative Stressbewältigung gelindert werden.

Kreative Möglichkeiten wären z.B.:

  • Fotografieren
  • Singen (auch im Chor)
  • Modellieren
  • Tanzen
  • Schreiben

 

Tipp für die Entspannung

Methoden zur Stressbewältigung sollen Ihnen gut tun. Kurse bei der Volkshochschule, in Fitnessstudios oder Sportvereinen liefern dabei eine wertvolle Unterstützung. Präventionskurse werden oft auch von den Krankenkassen bezuschusst oder komplett übernommen.

 

 

Musik für Meditation, Entspannung oder einfach zum Relaxen

 

Es gibt verschiedene Arten von Meditationsmusik, doch welche Wirkung hat sie auf unseren Körper?

Der meditative Zustand spezieller Töne oder Klänge kann neurologisch anhand von Gehirnwellen gemessen werden. Der Herzschlag verlangsamt sich, die Atmung vertieft sich und die Anspannung weicht aus den Muskeln. Aus diesem Grund war die Meditation, in all ihren Formen, schon immer ein wichtiger Bestandteil in vielen Religionen und Kulturen.

 

Die Solfeggio Frequenzen waren schon uralten Zivilisationen bekannt und wurden als heilende Musik zur Linderung physischer und psychischer Leiden verwendet.

Alle 9 Solfeggio Frequenzen für 9 verschiedene Ziele und Stimmungen während Deiner Meditation. Gemischt unter anderem mit Naturklängen, leichtem Rhythmus und Flöte. Ideal für Meditation, Yoga, Autogenes Training und Therapie.

 

Hier kann man sich die Meditationsmusik besorgen(*)

 

 

 

Ein Kammerton mit 432 Hz kann ausgleichend auf unser Gehirn wirken und uns so das Gefühl emotionaler Stabilität vermitteln.

Über 80 Minuten nonstop 432 Hz Musik für Meditation, Entspannung, Wellness, Therapie. Ruhig und zugleich rhythmisch. Unter anderem mit Flöte, Naturklängen und Didgeridoo. Die „natürliche Frequenz“ klingt sanfter als Musik in der Standard-Stimmung. Sie ist ideal für Trancearbeit aller Art.

 

Hier kann man sich die Meditationsmusik besorgen(*)
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