CBD-Öl

 

CBD-Öl
Hanf – Grundlage für das CBD-Öl

 

Die Hanfpflanze, aus der das CBD-Öl gewonnen wird, gehört wahrscheinlich zu den ältesten Nutzpflanzen, welche die Menschheit kennt. Forscher fanden über verschiedene Kohlenstofftests heraus, dass Hanf um  8.000 v. Chr. bereits verwendet wurde. In Großbritannien gehen die ältesten Aufzeichnungen über den Hanfanbau  bis 800 n. Christus zurück. Im 16. Jahrhunderts befahl Henry VIII. den Bauern, Hanfpflanzen in großen Mengen anzupflanzen, um Materialien für die britische Marineflotte bereitzustellen.

Über den  medizinischen Einsatz der Hanfpflanze wurde bereits ebenfalls vor 5000 Jahren berichtet. Das CBD-Öl wurde dann vor gut 3000 Jahren das erste Mal erwähnt.

 

 

 

Hanf – Geschichte, Anbau und Nutzung

 

  • In Asien wurde die Pflanze für die Herstellung von Textilien und um etwa 2.800 vor Christus drehte man Seile aus Hanffasern und stellte später auch das erste Papier aus Hanffasern her. Allerdings die Hauptverwendung lag in der traditionellen Medizin. Alte Aufzeichnungen beschreiben den Einsatz der Pflanze zur Heilung von Blutgerinnseln und Infektionen und bei Haarausfall und Bauchschmerzen
  • Der älteste bekannte Stoff, die erste Jeans und sogar die erste amerikanische Flagge wurden aus Hanf hergestellt.
  • Hanföl wird seit langem als Kraftstoff verwendet. Bis in die 1870er Jahre wurde es in Amerika als Brennstoff in vielen Haushalten verwendet, bis Erdöl eingeführt wurde.
  • Hanf bietet eine Alternative zu Kunststoffprodukten, da man aus der Pflanze recyclebare Behälter herstellen kann.
  • Segel für Schiffe, Seile, Flaggen oder sogar die Uniformen der Seemänner wurden aus Hanf produziert, bis sie durch die Baumwolle ersetzt wurde.
  • Viele Künstler wussten Hanfpapier zu schätzen, so hielt Rembrandt sein erstes Ölgemälde auf Hanf fest

 

CBD-Öl
Seile aus Hanf

 

Wie wirkt das CBD-Öl?

 

Viele denken an unerlaubte und schädliche Drogen, wenn sie das Wort Hanf oder Cannabis hören. Allerdings trifft dieses auf das im Handel erhältliche CBD-Öl nicht zu.

CBD-reicher Nutzhanf darf aufgrund des niedrigen THC-Gehaltes legal angebaut werden, das Cannabidiol kommt dabei in höherer Konzentration im oberen Drittel der Pflanze sowie in den Blüten vor. Nach der Ernte werden die Pflanzenteile extrahiert oder auch für Auszüge in Öl eingelegt.

Durch das hitzefreie Extraktionsverfahren bleiben das kompletten Pflanzenstoffspektrum sowie alle Phytocannabinoide, ausgenommen THC, enthalten.

Auswahl der bedeutendsten, bislang erforschten Wirkungsmechanismen von CBD

  • CBD stimuliert wie Capsaicin den Vanilloid-Rezeptor Typ1. Diese Stimulierung könnte zu einer schmerzhemmenden Wirkung beitragen.
  • CBD bindet an den Nucleosid-Transporter-1 und verstärkt den Adenosin-Signalweg, wodurch es die vermehrte Neurotransmitter-Ausschüttung (Noradrenalin, Adrenalin) harmonisiert. Im Tierversuch wurde weiter durch CBD der Entzündungsparameter TNF-alpha reduziert.
  • CBD bindet an den GPR55-Rezeptor, wodurch die entzündungshemmenden Wirkung ergänzt wird.
  • Cannabinoide, einschließlich CBD, sind potente Radikalfänger und haben zellschützende Eigenschaften.

 



 

Ist CBD-Öl legal?

 

CBD als Nahrungsergänzungsmittel: Cannabidiol ist nach Regelung des §2(3) des deutschen Arzneimittelgesetzes kein Arzneimittel. Vielmehr ist die Verwendung von ernährungsfördernden Pflanzen-Rohstoffen wie CBD in der EU-Nahrungsergänzungsmittel-Richtlinie 2002/46/EG ausdrücklich als Gegenstand einer Nahrungsergänzung vorgesehen und frei am Markt zu erwerben. Die Verwendung von CBD als Nahrungsergänzungsmittel ist demnach zulässig.

 

 

 

CBD- Öl und seine Inhaltstoffe

 

Mittlerweile konnten 489 wesentliche Bestandteile in der Hanfpflanze bestimmt werden. Neben Terpenen, Flavonoiden und anderen Pflanzenstoffen, sich besonders die sogenannten  Phytocannabinoide jene Stoffe, welche das Hanf-Öl so interessant machen.

 

CBD-Öl

 

Die bekanntesten Cannabinoide im CBD Öl sind:

  • THC (Tetrahydrocannabinole) –
  • CBD (Cannabidiole) – chronischen Schmerzen, Krämpfen, Migräneanfällen, Arthritis und Entzündungen aller Art, Epilepsie und zur Abtötung bösartiger Tumorzellen
  • CBC, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung und zur Zellerneuerung
  • CBG (Cannabigerole) – antibakterieller Wirkung, welche sogar stärker sein kann, als die von üblichem Antibiotika
  • CBN (Cannabinole) – leicht, nicht direkt spürbaren, psychoaktiven Wirkung zur Linderung von akuten Angst- und Panikzuständen

 

Weitere Inhaltsstoffe im CBD ÖL

  • Omega-3 & Omega-6-Fettsäuren – Sie sind hier im optimalen Verhältnis enthalten
  • Gamma-Linolensäure – Wirkt entzündungshemmend und kann gut bei Hautproblemen eingesetzt werden
  • Vitamine – Wichtige Vitamine, wie das Vitamin E sind hier enthalten
  • Spurenelemente & Mineralstoffe (Magnesium, Kupfer, Mangan, Natrium, Phosphor, Zink, Eisen, Kalium und Kalzium)
  • Chlorophyll – Dieses sorgt für die Farbe und wirkt positiv auf die Zellatmung
  • Carotinoide – Sie können Herz-Kreislauf-System schützen und stärken auch das Immunsystem

 

 

Nebenwirkungen von CBD Öl

CBD-Öl  gilt als ein recht sicheres Arzneimittel und hat wenige Nebenwirkungen:

  • Hemmungen des Arzneimittelstoffwechsels (siehe Wechselwirkungen)
  • Erhöhtes Zittern bei Parkinson-Patienten
  • Trockener Mund
  • Schläfrigkeit
  • Niedriger Blutdruck
  • Benommenheit

Schwangere und stillende Frauen und Kinder sollten auf die Einnahme von CBD-Öl verzichten.

 



 

 

Wechselwirkungen bei der Einnahme von CBD-Öl

Cannabidiol kann die Aktivität von verschiedenen Enzymen im Körper beeinflussen, die auch beim Abbau von Medikamenten eine Rolle spielen. Das kann dazu führen, dass Medikamente stärker oder länger wirken als beabsichtigt oder gewohnt. Folgende Enzyme werden durch CBD beeinflusst: CYP2C9, CYP2C19, CYP3A4 und CYP2D6. Nach dem heutigen Kenntnisstand kann es bei der Einnahme folgender Medikamente zu Wechselwirkungen kommen:

  • bei den Säurehemmern Pantoprazol und Omneprazol,
  • bei dem Gerinnungshemmer Warfarin,
  • bei dem Schmerzmittel Diclofenac und
  • bei den Neuroleptika Risperidon und Clobazam.

Patienten, die eines oder mehrere der erwähnten Medikamente einnehmen, sollten CBD erst nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen.

 

 

CBD-Öl  und seine Anwendungsmöglichkeiten

 

Zu den bekanntesten Anwendungsmöglichkeiten gehören:

  • Stress, Burn out
  • Schlafstörungen
  • Bluthochdruck
  • Epilepsie
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Angststörungen und schizophrene Psychosen
  • Entzündungen und entzündungsbedingte Schmerzen
  • Nervenbeschwerden (Migräne, Neuropathien)
  • In der Suchttherapie

 

 

CBD-Öl  bei Schlaflosigkeit

Schlaflosigkeit führt im Anfangsstadium oft zu Problemen wie Anspannung und einer gestörten Konzentration. Je länger die Schläfrigkeit andauert, umso mehr Probleme werden sich über kurz oder lang entwickeln. Irgendwann fällt die Leistungsfähigkeit auf den Nullpunkt und in der Arbeit kommt es zu Fehlern und – je nach Beruf – mitunter sogar zu Verletzungen.

 

CBD-ÖL
CBD-Öl als Alternative bei Schlafstörungen

 

Der Griff zu einem Schlafmittel ist oft der erste Schritt in einen Teufelskreis, da viele dadurch in eine gewisse Abhängigkeit rutschen.

Cannabidiol-Öl wäre hier eine Alternative, da es als  nebenwirkungsfrei gilt und die Inhaltsstoffe  auf natürliche Weise der Schlaflosigkeit entgegenwirken.

 

 

 

 

CBD-Öl zur Rauchentwöhnung 

Eine Studie zeigte auf, dass CBD-Öl dazu beitragen kann, nikotinfrei zu werden. Im Rahmen der Untersuchung inhalierten zwölf Raucher CBD, sobald der Drang nach einer Zigarette verspürt wurde. Weitere zwölf Raucher erhielten Placebos. Während sich in der Placebo-Gruppe keine Veränderungen zeigten, verspürten die Probanden der CBD-Gruppe weniger Lust auf Zigaretten. Zudem ging die Anzahl gerauchter Zigaretten auf ungefähr 40 Prozent zurück.

 

CBD-Öl bei Akne

Durch seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung kann CBD-Öl hier helfen. Es trägt zu einer Reduzierung des Fettgehalts der Haut bei und kann Akne so dauerhaft bekämpfen.

 

CBD-Öl bei  Stress, Überbelastung und Nervosität

Cannabidiol-Öl ist vor allem für seine beruhigende Wirkung bekannt und hilft deshalb sehr gut bei Stress, Überbelastung, Nervosität und auch Beklemmungen. Es wirkt dabei sowohl beruhigend als auch entspannend.

 



 

 

CBD-Öl bei Diabetes

In der Prävention bei Diabetes wird CBD-Öl eine gute Wirkung nachgesagt. In Studien mit Mäusen konnte dies gezeigt werden. So erhielten Mäuse mit Übergewicht CBD und zeigten, dass sich trotz der Essgewohnheiten und des bestehenden Übergewichts – also den typischen Risikofaktoren – kein Diabetes entwickelte.

 

CBD-Öl bei Multiple Sklerose

An Mäusen wurde außerdem eine Studie durchgeführt, in der sich die Linderung einer Multiple Sklerose zeigte. Dabei erhielten Mäuse über einen Zeitraum von zehn Tagen CBD und zeigten eine Verbesserung des Allgemeinzustandes und auch der Bewegungsfähigkeit.

 

CBD-Öl bei  Morbus Crohn und Fibromyalgie

Zahlreichen Erfahrungsberichten zufolge hat CBD-Öl aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung auch eine positive Wirkung auf Morbus Crohn. Morbus-Crohn-Patienten, die CBD-Öl einnehmen, berichten hier von einer deutlichen Verbesserung der Krankheit.

Auch Fibromyalgie lässt sich durch die Einnahme von CBD deutlich mildern. Während eine Gruppe Patienten in einer Studie mit traditionellen Medikamenten behandelt wurde, erhielt die andere zudem CBD. Bei den Patienten, die ohne CBD behandelt wurden, zeigten sich keine erkennbaren Verbesserungen. Die Aussagekraft der Studie muss jedoch noch durch weitere Untersuchungen belegt werden.

 

CBD-Öl bei Asthma und Allergien

Cannabidiol-Öl kann auch bei Erkrankungen wie Asthma sowie bei Allergien hilfreich sein. Es regt das Immunsystem an und wirkt zudem entzündungshemmend. Das Asthma beispielsweise durch ein fehlgesteuertes Immunsystem entstehen kann, lässt es sich so gut mit CBD-Öl behandeln. Gleiches gilt für Patienten mit Allergien, denn durch die Stärkung des Immunsystems können die körpereigenen Abwehrkräfte selbst gegen Allergien vorgehen. Allergieschübe reduzieren sich oder bleiben möglicherweise sogar ganz aus.

 

Weitere Anwendungsbereiche

Neben den bereits genannten Anwendungsbereichen von CBD-Öl, gibt es noch weitere:

  • Alzheimer
  • Arthrose
  • BSE
  • Brechreiz sowie Übelkeit
  • Epilepsie
  • Fettleibigkeit und Übergewicht
  • Hepatitis
  • Krebs
  • Nervenkrankheiten
  • Rheuma
  • Sepsis
  • Suchterkrankungen

 

 

 CBD Öl für Tiere

CBD Öl für Hunde, Katzen und Pferde könnte auch bei vielen Erkrankungen und psychischen Störungen wertvolle Hilfe bei Ihrem Haustier leisten. Unter anderem wird es verwendet bei:

  • Angstzuständen (z.B. wenn der Hund Angst hat zu Hause allein zu bleiben)
  • Infektionen
  • Schmerzen
  • Wundheilung
  • Fettknötchen (zum überwinden)
  • altersbedingten Symptomen (zur Verringerung)
  • Verdauungsstörungen und Erbrechen
  • epileptischen Anfällen
  • psychischen Störungen
  • Krebs u.v.m.

Informieren Sie daher bei einer Anwendung von CBD bei Ihrem Haustier Ihren Tierarzt und setzen Sie niemals ohne ihn verschriebene Medikamente ab.

 

 

Verzehrempfehlung und unterschiedliche Konzentrationen

Die individuelle Einnahme variiert zwischen 150 und 800 mg  pro Tag.

CBD Konzentrate, -Extrakte sowie -öle sind auf Cannabidiol/CBDa (Carbonsäureform) oder auf reines CBD standardisiert. Hanfextrakte aus CO2-Extraktion sind bei einer Konzentration von 5 % auf 500mg CBD/CBDa), bei einer Konzentration von 10% auf 1000 mg CBD/CBD standardisiert. Bislang wurden schon sehr viele Erfahrungen mit CBD-Öl gemacht.

Die Empfehlungen beruhen auf Erfahrungen von Apothekern, Ärzten, Verwendern unter Einbezug von internationaler Fachliteratur.

 

Hier einige Beispiele zur Einnahme:

 

CBD Konzentrate 5%

  • bei Schlafproblemen: 1x 10 Tropfen abends
  • antioxidativer Zellschutz: 1x 5 Tropfen (CBD Extrakt aus Co2-Extraktion)
  • bei Stress, Burnout, Angst/Unruhe, Übelkeit, Appetitreduktion im Gewichtsmanagement, Nikotin/Raucherentwöhnung: 3x täglich 5-10 Tropfen
  • bei entzündungsbedingten Schmerzen, rheumatoide Arthritis, Neuropathien, Morbus Crohn, Multiple Sklerose, Parkinson, Epilepsie, Angststörungen, onkologischen Indikationen, Muskelverspannungen: Dosisanpassung ab 3x 5-10 Tropfen

CBD Konzentrate 10%

  • bei entzündungsbedingten Schmerzen, rheumatoide Arthritis, Neuropathien, Morbus Crohn, Multiple Sklerose, Parkinson, Epilepsie, Angststörungen, onkologischen Indikationen, Muskelverspannungen: Dosisanpassung ab 3x 5-10 Tropfen

 

 

CBD Öl kaufen

CBD Öl Produzenten und Hersteller sind reihenweise im Internet zu finden. Leider werden aufgrund aktueller Studien rund 70% aller Online verkauften Produkte fehlerhaft gekennzeichnet.

Qualität und Reinheit sind äußerst wichtig, um nicht unnötig viel Geld für ein Produkt auszugeben, welches letztendlich gar nicht richtig wirkt.

 

 

 

Quellen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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