Prävention im Alter – Ein aussichtsloses Unterfangen?

In unserer stark alternden Gesellschaft ist immer wieder die Rede vom Prinzip der Prävention, welches auch in den späten Jahren des Lebens seine Wirkung entfalten soll. Doch haben wir tatsächlich selbst die Kontrolle darüber, welches Maß an Selbstständigkeit wir in unserem Alter an den Tag legen? Wir werfen einen Blick auf wichtige Aspekte dieses Themas.

Wohnen in sicherer Umgebung

Doch wo beginnt jene Prävention, die immer wieder als wichtig proklamiert wird? Viele Experten verweisen auf die eigenen vier Wände, die bereits auf die Gebrechen des Alters ausgerichtet sein sollten. Wer bis in die letzten Jahrzehnte hinein in einer schönen Maisonette lebt, wird letztlich mit den Treppen und Aufstiegen zu kämpfen haben, die zu einem großen Hindernis werden können. Doch in den jungen Jahren, in denen wir unseren Wohnsitz wählen, sind wir häufig nicht dazu in der Lage, die Tragweite unserer Entscheidung klar zu erkennen.

Dabei kann ein barrierefreies Wohnen die Pflege im Alter erheblich vereinfachen. Dies gilt besonders für den Fall, dass eine tägliche Betreuung notwendig ist, wie etwa durch polnische Pflegekräfte. In diesem Fall wird ein höheres Maß an Mobilität gewahrt. Zugleich werden polnische Pflegekräfte häufig bis hin zur 24-Stunden-Pflege in Anspruch genommen, die etwa nach einem Sturz in den eigenen vier Wänden notwendig werden kann. Wem es gelingt, diese Hürden in der eigenen Umgebung aus der Welt zu schaffen, der ist bei der Prävention bereits einen wichtigen Schritt weiter.

Sport als ewiger Jungbrunnen?

Immer wieder gibt es sportliche Beispiele dafür, wie körperliche Aktivität bis in die späten Jahre fit halten kann. Aktuelle Studien belegen, dass unser Körper selbst im Alter von über 70 Jahren noch dazu in der Lage ist, sich an sportliche Belastungen anzupassen. So konnten etwa Senioren, die im Rahmen einer Studie zum ersten Mal seit vielen Jahren Kraftsport betrieben, eine deutliche Steigerung ihrer Werte erzielen. Dass eine Fähigkeit zur Adaption vorhanden bleibt, lässt sich an dieser Stelle deutlich erkennen.

Bewegung im Alter
Bewegung im Alter

Auf der anderen Seite bietet über viele Jahre ausgeübter Sport die Möglichkeit, das Risiko verschiedener Krankheiten massiv zu reduzieren. Dies gilt zum Beispiel für das gesamte Herz-Kreislauf-System, auf das viele Todesfälle in Deutschland zurückgeführt werden können. Herzinfarkte oder Schlaganfälle haben ihre Ursache in diesem Bereich. Die Prävention der Bewegung präsentiert sich an dieser Stelle als Chance, für die jedoch große Anstrengungen unternommen werden müssen. Denn einzelne Einheiten reichen noch nicht aus, um selbst in den Genuss dieser Vorzüge kommen zu können und die Gesundheit dadurch länger zu erhalten.

Medizinische Hilfen nutzen

Eine Säule, die bei der Betrachtung des Themas leider allzu oft außer Acht gelassen wird, ist die der medizinischen Angebote. In Deutschland verfügen wir nach wie vor über eines der besten Gesundheitssysteme auf der ganzen Welt. Für verschiedene Beschwerden stehen Spezialisten bereit, die leider oft erst dann konsultiert werden, wenn bereits die ersten Symptome aufgetreten sind. An der Stelle kann es sich lohnen, die verschiedenen präventiven Angebote in Anspruch zu nehmen. Ab einem Alter von 50 Jahren werden regelmäßige Checks von der Krankenkasse übernommen. Je früher auf diese Weise sich anbahnende Beschwerden und Krankheiten erkannt werden können, desto besser stehen damit die Chancen einer erfolgreichen Behandlung.

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