5 Tipps, um den Füßen etwas Gutes zu tun

5 nützliche Tipps, um den eigenen Füßen etwas Gutes zu tun

 

Die Füße gehören neben der Wirbelsäule zu den meistgenutzten und dadurch am stärksten belasteten Körperteilen des Menschen. Was sie im Alltag auszuhalten und zu leisten haben, ist durchaus erstaunlich. Sie müssen das gesamte Gewicht des Körpers tragen, bringen eine Person von A nach B, dienen zum Ausgleich von Unebenheiten des Untergrundes und sorgen dafür, dass man nicht stürzt, umknickt oder eine falsche Körperhaltung beim Gehen, Laufen oder Rennen einnimmt.

Die Erfahrungen zeigen allerdings, dass die Füße allzu oft auf der Strecke bleiben, wenn es um Pflege und Gesunderhaltung geht. Aus diesen Gründen ist es sinnvoll, den eigenen Füßen hin und wieder etwas Gutes zu tun.

 

Foto: cromaconceptovisual, Pixabay, CC0

1. Barfußgehen im Gras

 

Wer seinen Füßen etwas Gutes tun möchte, der sollte hin und wieder barfuß laufen. Mediziner weisen immer wieder darauf hin, wie gesund die Art der Fortbewegung ist. Ursprünglich waren die Füße nämlich nicht darauf ausgelegt, in Schuhen zu verschwinden, sondern den Menschen ohne Schuhe voranzubringen.

 

Schuhe, allen voran geklebte Schuhe aus Kunststoffen, sind im Grunde kontraproduktiv für die Fußgesundheit, deshalb sollte man den Füßen ab und zu erlauben, sich „frei“ zu bewegen. Dafür eignet sich eine schöne Rasenfläche im Garten oder in einem Park. Obwohl es zunächst ungewohnt erscheint, gewöhnen sich die Füße sehr schnell an diese ganz ursprüngliche Nacktheit. Ein positiver Effekt besteht auch darin, dass man seinen Füßen neue Reize zumutet und sie so anregt, sich diesen anzupassen, etwa durch Stärkung der Sehnen und Muskeln.

 

2. Spezielle Schuhe unterstützen das natürliche Gehen

Immer mehr Menschen legen Wert darauf, Schuhe zu kaufen, die ihre Füße schonen und sie beim Gehen unterstützen. Umgangssprachlich werden sie Gesundheitsschuhe genannt. Sie zeichnen sich meist durch natürliche Materialien, ergonomisch geformte Sohlen, fußschonende Einlagen oder an den Fuß angepasste Schuhweiten aus. Komfortabel sitzende Modelle gibt es für Männer und Frauen. Billigschuhe liefern diesen Komfort nicht!

 

3. Fußmassagen helfen beim Entspannen der Muskulatur

 

Jeder, der viel auf den Beinen ist, weiß, wie sehr die Füße am Abend schmerzen können, wenn man endlich auf der Couch sitzt und ihnen eine Pause gönnt. Gegen angeschwollene, schmerzende Füße helfen schon kurze Fußmassagen. Für diese muss man nicht einmal zu einem ausgebildeten Physiotherapeuten oder Masseur gehen, das kann auch der Partner oder die Partnerin übernehmen.

 

Ziel ist es, die Fußmuskulatur durch leichten Druck zu lockern, die Sehnen durch streichende Bewegungen zu entspannen und die Blutzirkulation anzuregen. Für eine Fußmassage kann man ein wenig ätherisches Öl verwenden, was die Entspannung der Füße unterstützt. Wer eine professionelle Fußmassage haben möchte, kann sie sich bei den genannten Berufsgruppen kostenpflichtig buchen.

 

 

4. Fußbäder sind eine Wohltat für stark belastete Füße

 

Eine sehr angenehme und gesunder Art, den Füßen etwas Gutes zu tun, sind Fußbäder mit unterschiedlich temperiertem Wasser. Sie sorgen für Entspannung, Beruhigung und bessere Durchblutung. Man unterscheidet hier:

 

  • kaltes Fußbad (hilft gegen angeschwollene Beine, Krampfadern, Gicht, Schlafstörung)
  • warmes Fußbad (gegen kalte Füße bzw. Schweißfüße, Nervosität oder Erkältung)
  • ansteigendes Fußbad (gegen Fuß- und Gelenkschmerzen, Erkältung oder Migräne)

 

Bei einem sogenannten ansteigenden Fußbad wird mit steigender Wassertemperatur zwischen 25 und 41 Grad Celsius gearbeitet. Durch Hinzugeben von heißem Wasser erhöht man die Temperatur schrittweise.

 

Fußbäder werden in der Naturheilkunde schon lange genutzt. Sie helfen nicht nur dabei, die Füße nach einem langen Tag zu verwöhnen, sondern können auch andere körperliche Beschwerden lindern, die mit den Füßen nichts zu tun haben. Selbst Rückenschmerzen, Menstruationsbeschwerden oder Kopfschmerzen lassen sich mit einem Fußbad behandeln und zumindest lindern.

Inzwischen gibt es spezielle Fußwannen für solche Bäder. Viele dieser Fußbäder sind mit einer Sprudelfunktion versehen, wodurch sich der gleiche Effekt für die Füße herstellen lässt, den man in einem Whirlpool am ganzen Körper spürt. Darüber hinaus ist der Boden dieser Wannen oft mit Massagenoppen bedeckt, die für zusätzliches Wohlbefinden sorgen.

Wie gesundheitsfördernd Fußbäder sein können, wusste auch der bekannte Pfarrer Kneipp, der sie seinen Patienten regelmäßig verordnete.

 

Foto: Antranias, Pixabay, CC0

 

 

5. Intensive Pflege der Füße hält sie gesund

 

Der Mensch betreibt intensive Körperpflege, nutzt Haarwaschmittel und Duschgel, um den Körper beim morgendlichen Duschen oder während des abendlichen Bades zu verwöhnen. Nur die Füße bleiben oft unbeachtet und werden nur in Ausnahmefällen mit eingeseift beziehungsweise nach dem Duschen mit Creme oder Bodylotion behandelt. So kommen sie häufig nur mit den abgespülten Seifenresten in Berührung. Um den eigenen Füßen Gutes zu tun, ist es sinnvoll, sie bewusst in die Körperreinigung mit einzubeziehen.

 

 

Fazit

 

Die hier genannten Tipps sind nicht nur für alle diejenigen geeignet, deren Füße den Tag über viel zu tun haben. Auch für Menschen, die den ganzen Tag im Büro sitzen und ihre Füße zu wenig gebrauchen, können diese Tipps eine echte Wohltat sein.

 

Grund hierfür ist, dass die Füße nicht nur durch zu hohe Belastungen leiden, sondern auch, wenn sie zu selten in Anspruch genommen werden. Schon das stundenlange Tragen von engen Schuhen beispielsweise führt zum Anschwellen der Füße und zu einer schlechteren Durchblutung. Die Anwendung der genannten Tipps lohnt sich also für jede Altersgruppe sowie für Menschen mit viel oder wenig Bewegung gleichermaßen.

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