Kieferprobleme – Eine Ursache für viele Beschwerden

CMD – Wenn der Kiefer Schmerzen macht

 

In der BRD leiden viele Menschen unter Beschwerden, die meist vom Kopf ausgehen und den ganzen Körper erfassen können. Die Auslöser sind für Hausärzte meist schwer zu finden, die Behandlung gestaltet sich daher schwierig. Zunehmend oft sind jedoch Kieferprobleme die Verursacher von nachfolgend beschriebenen Symptomen.

 

Kieferprobleme als Verursacher vieler Beschwerden identifiziert

 

Die Funktionen des Kiefergelenks sind, aktuellen Studien entsprechend, bei etwa 85 Prozent aller Patienten in der BRD gestört und die Tendenz wird als steigend beschrieben. Weil das Bindegewebe geschlechtsbedingte Unterschiede aufweist, leiden Frauen doppelt so häufig unter Kieferproblemen als Männer. Die Zahnärztekammer Westfalen-Lippe betont in diesem Zusammenhang, dass viele Menschen noch immer nicht die Bedeutung gesunder Zähne für die Gesundheit im Ganzen erkannt haben. In der Tat resultieren Kieferprobleme zunächst in schwer wahrnehmbaren Symptomen, die bei Nichtbeachtung jedoch die Gesundheit dramatisch und dauerhaft beeinträchtigen können.

 

 

Unter anderem sind Kieferprobleme für starke Kopfschmerzen, unangenehme Verspannungen, schmerzhafte Migräne und Tinnitus verantwortlich. Bei Letzterem handelt es sich um plötzlich auftretende Ohrgeräusche, die im Alltag belastend sind und Betroffenen großen Leidensdruck zufügen.

Darüber hinaus können Kieferprobleme Schmerzen hinter den Augen, Lichtempfindlichkeit, Doppelsehen, Schmerzen im ganzen Gesicht und Beschwerden im Hals auslösen. Schmerzen in Brust- und Lendenwirbelsäule und Schultern werden ebenso häufig durch Kieferprobleme verursacht wie Gelenkschmerzen, Haltungsprobleme und Stimmungsschwankungen. Werden die Symptome nicht rechtzeitig erkannt und Kieferproblemen zugeordnet sowie behandelt, können chronische Krankheiten mit langem Leidensweg entstehen.

 

Craniomandibuläre Dysfunktion so früh wie möglich behandeln

Wenn Sie die oben genannten Symptome in Kombination für sich erkennen, könnte es sein, dass Sie unter craniomandibulärer Dysfunktion CMD leiden. Es handelt sich hierbei um eine Fehlregulation beziehungsweise Fehlfunktion der Kiefergelenke, die struktureller, psychischer oder biochemischer Natur sein kann. Erfahren Sie hier mehr zu einer CMD Therapie, die Schmerzen effektiv und schnell beseitigt. Die hinter dem Onlineshop stehende Firma Dentrade mit Sitz in Köln verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von hydrostatischen Aufbiss-Behelfen. Sie beliefert private sowie professionelle Anwender und informiert ausführlich über jedes Erzeugnis.

 

Fachärztliche Untersuchung unerlässlich

 

CMD ist eine bei vielen Menschen vorhandene Funktionsstörung der Kiefergelenke, die oft aufgrund fehlender Beschwerden nicht erkannt wird. Der Grund wird von Fachärzten einem natürlichen Vorteil zugeordnet. Das System des Kauapparats ist perfekt aufeinander abgestimmt und bis zu einem gewissen Grad äußerst anpassungsfähig. Schmerzen oder Beschwerden treten erst bei der Überschreitung dieser natürlichen Anpassungsgrenzen auf und zeigen sich wie oben beschrieben.

Alle einzeln auftretenden Symptome können jedoch auch andere Ursachen haben. In Kombination auftretende Beschwerden sollten allerdings zur Konsultation eines Facharztes anregen. Die Diagnose kann sehr komplex sein, weil bei CMD auch Probleme in Körperteilen auftreten können, die von Hausärzten nicht immer in Verbindung mit dem Kausystem gebracht werden.

Der Grund: Nerven verbinden die Gelenke im Beckenbereich mit denen im Kopf und Kiefer. Wird ein Gelenk aus beliebiger Ursache falsch belastet, können andere Gelenke darauf mit Schmerz reagieren. Problematisch ist zudem, dass diese Auswirkungen in beiden Richtungen möglich sind. CMD kann Beschwerden in der Wirbelsäule auslösen, der Fachmediziner spricht dabei von einer absteigenden Belastung. Andererseits kann ein Problem in der Wirbelsäule in CMD resultieren, hierbei handelt es sich aus medizinischer Sicht um eine aufsteigende Belastung.

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