Giftstoffe über das Trinkwasser

Wie die „SZ“ unter Berufung auf eine noch nicht veröffentlichte Studie des BDEW berichtet, gehen die Versorger davon aus, dass bis 2045 der Verbrauch an Arzneimitteln in der Humanmedizin um 70 Prozent steigen wird. Warum das so ist, ist klar. Die Gesellschaft wird immer älter und dadurch steigt auch der Verbrauch von Medikamenten an.

Selbst mit aufwendigen Reinigungsverfahren könnten Arzneimittelrückstände nicht zu 100 Prozent aus dem Wasser herausgefiltert werden. Und das Problem werde weiterhin wachsen.

Bundesumweltamt warnt vor 150 verschiedenen Wirkstoffen

Auch das Umweltbundesamt warnte bereits: Rückstände von einer Vielzahl an Medikamenten  würden inzwischen nahezu flächendeckend und ganzjährig in Fließgewässern, aber auch in Boden- und Grundwasserproben gefunden. Nachgewiesen wurden dabei demnach etwa 150 verschiedene Arzneimittel-Wirkstoffe. Selbst das Trinkwasser macht dabei keine Ausnahme, den auch hier wurden vereinzelt Spuren von Medikamenten gefunden.

 

Pharmaindustrie sollte im Voraus die Umweltrisiken ihrer Produkte prüfen

Viele der verbrauchten Medikamente bauen sich schlecht oder nur sehr langsam ab. Schmerzmittel wie Paracetamol seien beispielsweise gut abbaubar, Diclofenac hingegen nicht. Auch Hormonrückstände der Anti-Babypille werden immer mehr zu einem Problem. Hinzu kommt noch ein weiterer Faktor.

Viele Bürger spülen ihre Medikamente in der Toilette runter, anstatt sie mit dem Müll zu entsorgen oder abgelaufene Präparate in der Apotheke abzugeben. Die Folgen, welche aus der Unwissenheit daraus entstehen, sind noch nicht absehbar.

 

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