In einer Paracelsus Heilpraktikerschule wurde ein Kurs über alternative Diagnosemethoden, wie Iris-, Urin-, Zungen-, Gesichts und Dunkelfelddiagnose angeboten. Komisch nur, dass sich niemand der angehenden Heilpraktiker für diesen Kurs interessierte. Auf unsere Nachfrage hin erhielten wir die Antwort, dass man eher technische Apparaturen wie Bioresonanzgeräte u.a. bevorzuge. Bei denen bräuchte man keine eigene Diagnose zu stellen, die falsch sein könnte. 

Aha!? Und die von Bioresonanzgeräten sind also richtig?

Wir fragen uns jetzt, was hat das noch mit Naturheilpraxis zu tun, wenn man in erster Linie seine Diagnose elektrotechnischen Maschinen überlässt.

Eigentlich eine Unsitte, die wir schon von Medizinern her kennen. Ist denn die anonyme Mechanisierung nicht gerade der Grund, warum sich viele Menschen alternativen Untersuchungs- und Heilmethoden zuwenden? In der Hoffnung, wieder als Mensch in seiner Gesamtheit wahrgenommen zu werden, von einem Mediziner oder Heilpraktiker prüfend angesehen zu werden?

Aber es scheint, dass viele diese Fähigkeit der Adspektion, einen Menschen von seinem Äußeren beurteilen zu können, verlernt haben. Wozu einen Heilpraktiker aufsuchen, wenn sich dieser auf Maschinen verlässt, die außerdem auf umstrittenen Methoden basieren und entsprechend teils fragwürdige Ergebnisse liefern, vor allem dann, wenn man selbst nicht in der Lage ist, einen siebten Sinn für Krankheitsanzeichen zu entwickeln?

Eine Entwicklung, die wir keineswegs gut heißen können. Meiden Sie „Heilpraktiker“, die ihre Diagnose allein auf technische Geräte stützen und sonst durch Blindheit gezeichnet sind. Gleiches gilt natürlich auch für Mediziner.

Ihr IGP-Team

Heilpraktiker und alternative Diagnoseverfahren: oft ein Widerspruch

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