Wie immer bei neuen Technologien gibt es ein Pro und Contra, was die Gefährdung für die Gesundheit anbelangt. Diejenigen, die Interesse daran haben, die neue Technologie zu vermarkten, sind von der Ungefährlichkeit überzeugt und behaupten, es gäbe keine Langzeitstudien, die eine Gefährdung der Gesundheit bestätigen würden.

Langzeitstudien? Wie lang müssen Langzeitstudien dauern, um eine Schädigung des Erbguts beweisen zu können? 10, 30, 50 Jahre oder gar mehr? Wahrscheinlich mehr, denn erst nach Generationen wird man Folgeschäden am Erbgut sehen können. Nich alle Schäden führen unmittelbar zu sichtbaren Krankheitserscheinungen. Und wenn es dann soweit ist, wird die Lobby behaupten, da gäbe es so viele andere Einflüsse, man könne unmöglich einen alleinigen Zusammenhang zu dieser oder jener Technologie oder Substanz beweisen. Das war schon mit dem Propylenglycol so, das Weinpanscher unter den Wein mischten. Jahre später sind Menschen an Nierenschäden erkrankt. Viele von ihnen hatten nachweislich Propylen-Wein getrunken. Aber einen tatsächlichen Zusammenhang zur Krankheit war nicht zu beweisen. Oder nehmen wir die vielen Atomversuche in den 1960er Jahren. Wenn heute Menschen an Krebs erkranken, die in der damaligen Zeit geboren wurden, dann hat das damit natürlich nichts zu tun – oder etwa doch?

So ist es auch bei anderen Stoffen, Giften und Strahlen. Langzeitstudien gibt es eben nicht. Selbst wenn Erkrankungen 5-10 Jahre später auftreten, ist das kein Beweis für einen direkten Zusammenhang, denn viele andere Faktoren könnten hier mit eine Rolle gespielt haben.

Warum sollte es bei Funkstrahlen anders sein? Seit Jahren wird über die Gefährlichkeit von Strahlen durch Handys und jetzt durch WLAN diskutiert.

Bereits 2011 kam die WHO zu dem Ergebnis, dass WLAN-Strahlung schädlich sei und stufte sie als krebserregend ein. Dieser Meinung schloss sich auch 2017 der EU-Ausschuss an.

Gemäß einem Artikel des Magazins „Electromagnetic Biology & Medicine“ aus dem Jahr 2015 kam das „Institut of Experimental Pathology, Oncology and Radiobiology of NAS“ zu dem Schluss, dass bei 93 von 100 Studien gesundheitliche Schäden durch WLASN-Strahlung auftreten können. Die Studien belegten außerdem eine krebserregende Wirkung.

Wirkung der WLAN-Strahlung:

  1. oxidativer Stress durch vermehrte oxidative Prozesse. Laut Dr. Igor Yakymenko komme es vermehrt zu freien Radikalen, die durch die vorhandene Menge der Antioxidantien nicht mehr entgiftet werden könnten. Es entstehe also ein Ungleichgewicht zugunsten der freien Radikale.
  2. das Immunsystems wird, setzt man es langfristig der Strahlung aus, geschädigt.
  3. Schlafstörungen und Allergien können auftreten.
  4. es kann zu Kreislaufproblemen kommen.
  5. die WLAN-Strahlung kann in den Zellen zu Stoffwechselstörungen und Veränderungen der Zellwände führen, wahrscheinlich durch oxidative Prozesse (freie Radikale), die dann ihrerseits Organschäden bedingen können.
  6. durch die Zellschädigung kann es auch zu Veränderungen des Genmaterials kommen.
  7. Kinder sind besonders gefährdet: Der geringe Abstand bei Kindern kann bei diesen zu Störungen den Motorik und des Gedächtnisses führen. 

Das folgende Bild zeigt, wie das Eindringuingsvermögen von Handystrahlen in Bezug auf das alter des Kindes ist.

Gegenmaßnahmen

  1. Vermehrt Antioxidantien essen (siehe dort: https://fachportal-gesundheit.de/antioxidantien/
  2. Der Abstand zum Router sollte auf alle Fälle mehr als einen Meter betragen.
  3. selbst bei ein dauerhafter Abstand von 15 Metern vom Router ist die Strahlung noch um ein Vielfaches zu hoch. Die Strahlenbelastung durch einen Router wird durch den SAR-Wert gekennzeichnet. Hierbei wird die Absorptionsrate in Leistung pro Masse angegeben. In Watt pro Kilogramm misst sie, um wie viel Grad sich der Körper durch aufgenommene Strahlung erwärmt. Wer z.B. den SAR-Wert seines Handys genau wissen will, kann sich auf www.bfs.de informieren, der Website des Bundesamts für Strahlenschutz.
  4. WLAN abstellen, wenn man es nicht braucht.
  5. Wenn möglich LAN-Kabel verwenden.
  6. Offline spielen.
  7. Gerätefreie Zone: Schlafzimmer
  8. Keine Hintergrundprogramme auf Computer, Laptop oder Handy laufen lassen, die ständig Updates abfragen.

https://www.tandfonline.com/toc/iebm20/current 

Wie gefährlich sind WLAN-Strahlen?

Ein Gedanke zu „Wie gefährlich sind WLAN-Strahlen?

  • Funktechnik aller Art hatte ich auch genutzt und bekam Herzprobleme. Echt blöd.
    Dann kam ich an Infos, wo Ärzte und unabhängige Wissenschaftler vor dieser Funkarten warnen. Selbt das Bundesamt für Strahlenschutz die sehr Industriefreundlich sind sagen: Immer Kabel dem Funk vorziehen und Kinder davon fern halten. Warum?
    Habe mir ein Messgerät gekauft und bin geschockt was in meinem Umfeld los war. habe alles an Funk abgestellt und dann ließen die Herzprobleme nach. Da muss wohl doch was dran sein !
    Kann ich nur jeden empfehlen, sich damit zu beschäftigen. Doch aufpassen: Die Mobilfunklobby hat ganze Arbeit geleistet. Um an echte seriöse Studien zu kommen muss man bissl suchen. Suchbegriffe wie: „Schäden durch Mobilfunk“ helfen. Ich liebe Youtube 😉

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