Ernährung und Prävention

 

„Deine Nahrungsmittel seien deine Heilmittel“  Hippokrates

gesunde Ernährung

Die Ernährung ist warscheinlich die einfachste Art dem Körper all die wichtigen Stoffe zuzuführen, die er zum überleben braucht. Wie wichtig eine richtige Ernährung für ein gesundes Leben ist, kann man heute noch in vielen Kulturen beobachten. Noch heute nimmt die Nahrungsaufnahme einen wichtigen Stellenwert in der traditionellen chinesischen oder ayuvdischen Medizin ein. In manchen Medizinrichtungen ist die Ernährung sogar höher eingestuft als andere Therapien.

Wissenschaftler gehen davon aus das die Ursache von ca. 2/3 aller sogenannten Zivilisationserkrankungen (z.B. Krebs, Diabetes, Übergewicht, Gelenksprobleme, usw.)  eine schlechten Ernährung ist.  Unsere heutigen Nahrungsmittel sind oft maschinell stark verarbeitet und unzählige Geschacksverstärker, künstliche Aromastoffe und Süßungsmittel werden dazugegeben. Darunter leidet letzendlich die Qualität der Nahrungsmittel, welche wir zu uns nehmen. Oft ist eine Unterversorgung von unterschiedlichen Vitalstoffen die Folge.

 



 

 

 

Ernährung – Übersicht zu wissenschaftlichen Empfehlungen

 

Die derzeitigen internationalen Ernährungsempfehlungen fokussieren insbesondere auf

  • eine energiebilanzierte Kost zum Erhalt des Normgewichts bzw. eine Gewichtsnormalisierung
    • Übergewicht ist ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung von Fettstoffwechselstörungen, Bluthoch­druck, Diabetes mellitus und Gicht
    • oft Ursache von koronaren Herz­krankheiten und Schlaganfall
    • Übergewicht begünstigt die Entstehung von Brust- und Dickdarmkrebs,Bildung von Gallensteinen

 

  • eine Ernährung mit hoher Nährstoffdichte
    • Eine Ernährung mit Lebensmitteln, die im Verhältnis zum Energiegehalt reich an Vita­minen sowie Mineralstoffen (und Proteinen) sind, z.B. Gemüse, Obst, Vollkorn­produkte, fettarme Milch und Milchprodukte, Fisch, Putenfleisch,  mageres Fleisch, Eier, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen
    • Ein Zuviel an raffinierten Kohlenhydraten (z.B. Weißbrot) und Zucker kann zu überhöhter Kalorienzufuhr führen und unerwünschte Effekte auf die Leber-Werte ( HDL-Cholesterin und  Triglyceride) haben

 

  • Balaststoffe zu sich nehmen (ca. 30g / Tag)
    • kohlenhydrat- und ballaststoffreiche Kost ist in der Regel reich an Vita­minen, Antioxidantien, Mineralstoffen sowie sekun­dären Pflanzenstoffen und enthält gleichzeitig weniger gesättigte Fette
    • Ballaststoffreiche Lebensmittel sättigen und beugen verschiedenen Magen-Darm-Erkrankungen vor
    • Empfohlen werden mindestens 200g Obst (2 – 3 Portionen) und 200g Gemüse (2 – 3 Portionen) pro Tag

 

  • gesunde Ernährungsmuster, z.B. traditionelle mediterrane Kost

 

  • Verminderte Aufnahme gesättigter Fettsäuren, Verzicht auf Transfettsäuren
    • Transfettsäuren befinden sich in  Kartoffel­chips, Nougat-Cremes, Backwaren (u.a. Kekse), Brat- und Frittierfetten (u.a. Pommes frites)
    • Zuviel gesättigte Fettsäuren und  Transfettsäuren erhöhen die LDL-Cholesterinwerte im Blut

 

  • Ausreichend trinken (mindestens 1,5 Liter / Tag)
    • Der Körper benötigt eine angemessene Flüssigkeitszufuhr um Körpertemperatur,  Blutzirkulation, Verdauung, Nahrungstransport, Nierenfunktion und die Ausscheidung von Abbauprodukten effektiv zu regulieren
    • dabei sind besonders neutrale Flüssigkeiten wichtig (Wasser, Tee, hin und wieder auch mal eine Fruchtschorle)

 

 

 



 

 

 

Quellen:

USDA Report of the Dietary Guidelines Advisory Committee on the Dietary Guidelines for Americans, 2010. January  11, 2011.

International Task Force for Prevention of Coronary Heart Disease und International Atherosclerosis Society: Handbuch Prävention der koronaren Herzkrankheit. Thomson Reuters 2009.

Krauss RM, Eckel RH, Howard B et al.: Revision 2000: A Statement for Healthcare Professionals from the Nutrition Committee of the American Heart Association. Circulation 2000;102:2284-99.

 

 


cerascreen Basic Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit3