Darmreinigung – Darmsanierung –  Wohltat für den Körper

Die Sanierung des Darmes ist oft einer der wichtigsten Schritte der Entgiftung. Nicht selten bleiben Schadstoffe im Darm liegen und werden wieder über die Darmschleimhäute aufgenommen.

Eine intakte Darmflora ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ihre Gesundheit und Wohlbefinden. Über 70% der Abwehrkräfte befinden sich im Darm und hat so einen entscheidenden Einfluss auf die Funktion des Immunsystems. Es wird der Weg für die Aufnahme und Verwertung der lebensnotwendigen Nährstoffe, Vitalstoffe und nützlichen Mikroorganismen freigemacht, Krankheitserreger und Giftstoffe werden blockiert, sowie die Ausscheidung von Schlackenstoffen aktiviert.

 

Darmreinigung

 

Stress, falsche Ernährung, Medikamente, Rauchen, Alkohol, Umweltgifte etc. können zu einem Ungleichgewicht im Darm führen. Es entstehen:

Blähungen Laufende Infekte Konzentrationsstörungen
Durchfall Gelenksteifigkeit Hautirritationen
Verstopfung Kopfschmerzen Haarprobleme
Müdigkeit Aufstoßen Kreuzschmerzen
Bauchschmerzen Krämpfe Übergewicht u.v.m.

 

 

Ablauf einer effektiven Darmreinigung

Eine Darmsanierung sollte in drei Stadien eingeteilt werden

  • Reinigung des Darmes
  • Aufbau einer funktionierenden Darmschleimhaut
  • Neubesiedelung von Bakterien und damit Regulation des Darmmilieus

 

Phase 1 – Reinigung des Darmes

 

Der erste und oft auch wichtigste Schritt, ist die Reinigung des Darmes. Alle Schad- und Abfallstoffe, sowie auch schlechte Bakterien müssen raus. Um dies zu erreichen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die dabei behilflich sind.

 

a)   Ernährung

Die Ernährung während einer Darmsanierung sollte am besten basenüberschüssig sein. Wie soll sonst ein Reinigungsprozess stattfinden, wenn ständig neuer Abfall  zugeführt wird?

Darum: Je mehr frische, sonnengereifte Früchte, Salate und frisch zubereitete Mahlzeiten aus basischen Lebensmitteln  in dieser Zeit gegessen wird, umso schneller schreitet die Sanierung des Darms voran.

b)  Wasser trinken

Reichlich reines und kohlensäurefreies Wasser sind ein wichtiger Bestanteil jeder Entgiftung. Trinkt man zu wenig verdickt sich der Darminhalt und es kommt eher zu einer Verstopfung, was wiederum nicht besonders förderlich für die Darmentgiftung ist.

Zwei bis drei Liter pro Tag wären ausreichend. Qualitativ hochwertiges Wasser wäre da vom Vorteil.

 

c)   Flohsamenschalen, Heilerde  und Bentonit

Flohsamenschalen sind ideal für eine schnelle und ebenso gründliche Ausscheidung von verhärtetem Kot, abgelagerten Schleimschichten und Stoffwechsel-Endprodukten.

Dabei quellen die Flohsamenschalen im Verdauungssystem zu einem Vielfachen ihres ursprünglichen Volumens auf. Durch ihren Volumenzuwachs arbeiten sich die Schalen  – ähnlich wie eine Kehrmaschine – intensiv, aber dennoch sehr sanft durch den Darm.

Pro Teelöffel Flohsamenschalen sollten mindestens 1/4 Liter oder mehr Wasser getrunken werden (Wichtig: keinesfalls Milch, da diese den Quellvorgang blockiert !!!!!)

Bentonit und Heilerde stellen mit ihrer starken Bindefähigkeit für Schadstoffe und andere Stoffwechsel-Endprodukte die optimale Ergänzung zu Flohsamen dar. Es bindet die von Flohsamen gelösten Ablagerungen an sich und schwemmt sie aus.

 

  1. Darmreinigung mit einem Einlauf

Nicht viele freuen sich, wenn sie das Wort Einlauf hören. Allerdings wenn mal eine Art Routine erreicht ist, ist es gar nicht mehr so schlimm.

Die Reinigung des Darmes ist aber nicht die einzige Wirkung eines Einlaufes. Wird eine Flüssigkeit in den Dickdarm eingeführt, dann übt diese auf die Reflexzonen des Dickdarmes einen Druck aus – dieses hat eine ähnliche Auswirkung, wie eine Massage.

Durch diese Stimulierung werden starke Impulse zur Selbstheilung des Körpers gegeben. Oft ist diese Stimulation für den geschädigten Organismus viel wichtiger als die Ausspülung von verhärtetem Kot und anderen Ablagerungen.

Über diese Reflexpunkte  ist so auch möglich, Probleme in jedem beliebigen anderen Körperorgan zu beeinflussen. Besonders dann wenn ihre zugehörige Reflexzone im Darm von Kotablagerungen, Parasiten oder giftigen Stoffwechselendprodukten belastet ist.

 


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Phase 2 – Aufbau einer funktionierenden Darmschleimhaut

Nun ist es wichtig den Darm auf die Neubesiedelung von Bakterien vorzubereiten. Funktionierende Verdauungsdrüsen sind da besonders wichtig. Hier kommt besonders die Wirkung von Bitterstoffen zur Geltung

Bitterstoffe – Wichtig für eine funktionierende Darmfunktion

„Was bitter im Mund, ist dem Magen gesund.“ Bittere Pflanzen regen die Sekretion der Verdauungssäfte im gesamten Magen-Darm-Traktes an. Die Magenschleimhaut wird vermehrt durchblutet und alle Verdauungsvorgänge gesteigert. Das verstärkt den Appetit und beschleunigt gleichzeitig die Magenentleerung. Durch die vermehrte Gallensekretion und erhöhte Aktivität der Bauchspeicheldrüse werden auch mehr  wichtige Verdauungsenzyme ausgeschüttet.  Eiweiß, Kohlenhydrate und vor allem Fette werden so besser verdaut.

Dieses ist vor allem bei  blähungs-, gärungs- und fäulnisbedingten Beschwerden wichtig . Nebenbei können fettlösliche Vitamine (A, D, E und K) und Mineralien wie Eisen besser resorbiert werden.

Desweiterem wirken Bitterstoffe durch ihren Gallenfluss fördernden Eigenschaften  leicht abführend und aktivieren zusätzlich die Darmbewegungen.

Zudem wird eine geschädigte Darmschleimhaut durch die Aktivierung der gesamten Verdauungssäfte dazu angeregt, vermehrt Stoffwechselrückstände auszuscheiden. Zu einer Darmsanierung oder Antipilztherapie sollten daher immer begleitend Bitterstoffe eingenommen werden, da  Viren, Pilze und Bakterien bei einer intakten Darmschleimhaut  kein passendes Milieu mehr finden.

 

Verschiedene Arten von Bitterstoffen:

• Amara tonica (Enzian, Tausendgüldenkraut, Artischocke, Löwenzahn): wirken stärkend und  verdauungsfördernd.

• Amara aromatica mit ätherischen Ölen (Engelwurz, Hopfen, Kalmus, Schafgarbe, Wermut): wirken verdauungsfördernd und haben eine keimhemmende Wirkung.

• Amara acria mit scharfem, feurigem Geschmack (Ingwer, Galgant, Gelbwurz): wirken  verdauungsfördernd, keimtötend und helfen bei Blähungen

• Amara mucilaginosa (Isländisch Moos) sind schleimhaltig: haben eine schützende Wirkung auf entzündete Schleimhäute (Magen und Atemwege)

 

Darmreinigung Darmreinigung

 

 

Phase 3 – Besiedelung der Darmschleimhaut mit Bakterien

Als letztes mus die vorher gereinigte und aufgebaute Darmschleimhaut neu besiedelt werden. Hierfür gibt es unterschiedliche Produkte in der Apotheke die dabei helfen

 

Eine sanfte und nicht ganz so aufwendige Darmsanierung, z.B begleitend zu einer Fastenkur wäre die Soluintest Darmreinigungskur

 

Unterstützende Maßnahmen bei einer Darmsanierung

Bürstenmassagen

Mit Hilfe einer Bürstenmassage kann man das Durchblutungs- und Lymphsystem wieder in Schwung bringen. Da das Lymphsystem im Körper alle anfallenden Giftstoffe aufsammelt und sie in den Dickdarm zur Ausscheidung weiterleitet, ist eine Bürstenmassage oft sehr hilfreich.

Anleitung Trockenbürstenmassage

Wenn auch Sie von dem hohen gesundheitlichen Nutzen einer Trockenmassage profitieren wollen, bürsten Sie Ihre Haut vor jedem Duschen oder Baden sorgfältig – selbstverständlich unter Aussparung verletzter Hautbereiche (Entzündungen, Ausschläge etc.).

Bürsten Sie die Haut mit langen Strichen und leichtem Druck wie folgt:

  • Beginnen Sie am äußeren rechten Fuß und bürsten Sie in Richtung Rumpf, anschließend am inneren rechten Fuß fortfahren.
  • Am Oberschenkel und Po können auch kreisende Bewegungen gemacht werden.
  • Anschließend zum linken Bein wechseln.
  • Jetzt sind die Arme dran: Sie beginnen am rechten Handrücken und bürsten über die Armaußenseite bis hoch zur Schulter und danach innen wieder in gleicher Richtung.
  • Wechseln Sie zum linken Arm und verfahren ebenso.
  • Im Bereich des Bauches und der Brust soll die Strichführung kreisförmig sein.

 

 

 

Bauch-Selbstmassage

Die Wirkungen der Bauch-Selbstmassage

Die Bauch-Selbst-Massage

  • verbessert die Durchblutung im Bauchraum, was zu einer besseren Nährstoff- und Sauerstoffversorgung der dort ansässigen Organe führt.
  • entspannt die Muskulatur rund um den Darm. Blähungen gehen leicht ab und der Bauch wird weich.
  • fördert die Peristaltik (Eigendynamik) des Darmes, behebt auf diese Weise Verstopfungen und verhilft zu einem geregelten Stuhlgang.
  • sorgt dafür, dass sich Schlacken und Ablagerungen leichter von den Darmwänden lösen können.
  • führt zu angenehmer Wärme und entspanntem Wohlgefühl.
  • hilft beim Abbau emotionaler Spannungszustände und verbessert daher die persönliche Stimmung.
  • verbessert Körperhaltung und Rückenschmerzen.
  • lindert Beschwerden durch Hämorrhoiden.
  • bezieht bei Frauen auch die Unterleibsorgane (Gebärmutter und Eierstöcke) mit ein, so dass auch Beschwerden in diesem Bereich gebessert werden.

Rechnen Sie mit 10 bis 15 Minuten für eine Massage.

Anleitung Bauchmassage

1. Schritt

Rechte Hand auf den Bereich des Magens. Nun sanft nach unten bis zum Nabel streichen. Wenn die rechte Hand beim Nabel angelangt ist, mit der linken Hand von oben zum Nabel streichen. Das ganze ca. 2 Min lang mehrmals wiederholen.

2. Schritt

Legen Sie jetzt die Hände so, dass die Daumen zu Ihrem Bauchnabel zeigen und die freie Fläche zwischen Ihren Händen einem Dreieck gleicht. Atmen Sie drei bis viermal sehr langsam. Versuchen Sie so langsam zu atmen, dass Sie während des Einatmens bis acht (Sekunden) zählen können und ebenso beim Ausatmen.

3. Schritt

Nun fängt man mit der rechten Hand an und bewegt diese in kleinen Kreisen entgegen des Uhrzeigersinns. Die Hand bleibt dabei liegen und nicht angehoben. Sie verschiebt lediglich die Haut, auf der sie liegt. Hier kann der Druck etwas stärker sein, sofern es sich gut anfühlt.

Die linke Hand bleibt dabei erstmal 1-2 Min ruhig liegen.

Nach dieser Zeit bleibt die rechte Hand ruhig und die linke Hand fängt an kleine Kreise zu ziehen –  dieses Mal allerdings im Uhrzeigersinn (ebenfalls für 1-2 Min)

4. Schritt

Nun kreisen beide Hände für 1 Min. gleichzeitig über den Magen-Darm Bereich. Die rechte entgegen des Uhrzeigersinns, die linke mit dem Uhrzeigersinn.

5. Schritt

Positionsänderung der Hände. Die rechte Hand liegt über dem Bauchnabel, die linke Hand liegt unter dem Bauchnabel.

Nun werden die Schritte 3 und 4 noch einmal jeweils 1-2 Min. wiederholt.

 


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