Orthomolekulare Medizin – Nahrungsergänzungsmittel

 

Der Begriff „orthomolekular“ wurde von dem Biochemiker und zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling (1901-1994) geprägt. Zusammengesetzt aus den Silben „ortho“ für „richtig, gut“ und „molekular“ für „kleinste Bausteine“ bedeutet orthomolekuare Nahrungsergänzung „die richtige Ergänzung mit Mikronährstoffen zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit.

 

Was sind Mikronährstoffe?

Mikronährstoffe sind:

  • freie Radikale und Antioxidantien,
  • Vitamine,
  • Spurenelemente,
  • Mineralstoffe,
  • Aminosäuren,
  • sekundäre Pflanzeninhaltstoffe wie Polyphenole, Phytosteroide u.a.
  • Enzyme,
  • anderen Mikronährstoffe, die zwar im Körper vorhanden sind, deren Zuführung aber eine gesundheitlich relevante Wirkung aufweisen

 

Nahrungsergänzungsmittel

 

 

Warum Nahrungsergänzungsmittel?

Der Gedanke, der sich dahinter verbirgt resultiert aus der Beobachtung, dass in gewissen Krisensituationen, wie bei Stress, Fehlernährung, Infektionsgefahr, Altersdisposition, Krankheit, Umwelt u. a. wesentlich mehr Mikronährstoffe benötigt werden, um mit diesen extremen Anforderungen fertig zu werden. Daher sollte für einen Ausgleich gesorgt werden, damit der Körper nicht durch ständige Defizite in einen Leistungsabfall und damit in krankheitsbedrohliche Situationen steuert.

Um dies zu verdeutlichen stelle man sich ein Auto vor. Will man schnell fahren, benötigt der Motor mehr Treibstoff, ein spezielles Mehrbereichs- Motoröl, das nicht zu heiß wird und eine leistungsstarke Kühltechnik. Auch viele andere Teile sind einem höheren Verschleiß ausgesetzt und müssen den höheren Geschwindigkeiten angepasst werden, ob Reifen, Aufhängung, Ventile, Luftfilter, Einspritzpumpe, Stoßdämpfer u.v.m. Ähnliches gilt im Straßenverkehr bei „stop and go“ oder bei Fahrten in die Berge, reine Stresssituationen für Motor und Mechanik.

 

Der Motor des Menschen reagiert auf extreme Leistungsanforderungen mit ähnlichen Bedarfsänderungen: So benötigt er beispielsweise bei Stress ca. 5 mal so viel Energie wir sonst.

Je mehr Kalorien jedoch verbrannt werden desto mehr Vitamin B1 benötigt der Körper, nämlich bis zu 1,5 mg/ 1.000 kcal. Um Oxidationsprodukte abzubauen und Zellen zu erneuern liegt der Bedarf an Vitamin E ebenfalls 5-mal höher als im Normalfall.

Zur Immunabwehr, für den Sauerstofftransport und eine bessere Belastbarkeit von Knochen und Bindegewebe sowie als Antioxidans, um anfallende Verschleißprodukte zu entgiften, liegt der Verbrauch an Vitamin C sogar 10 mal so hoch.

In gesundheitlichen Krisensituationen, in denen der Körper einer erhöhten Anflutung von Krankheitserregern ausgesetzt ist liegt zu deren Abwehr der Bedarf an Zink bis zu 8 mal höher.

Jeder Leistungssportler weiß, dass er seinem Körper z.B. beim Marathonlauf mehr Magnesium und Kalium zuführen muss, weil es sonst unweigerlich zu Muskelkrämpfen kommt.

Gleiches gilt bei Stress, der sich durch Migräne, Herzrasen, Angst und Unruhe bemerkbar macht. Hier benötigt der Stoffwechsel eine zusätzliche Zufuhr von 0,5 bis 1g mg Magnesium/ Person und Tag.

 

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