In der Klopftherapie, die aus der Lehre des Mazdaznan stammt, beklopft man schmerzende Stellen, egal ob es sich um Muskeln, Faszien oder Knochenregionen handelt. Gerade bei inneren Organen, wie Herz, Lunge, Magen und Darm lassen sich verblüffende Erfolge erzielen.

Das Beklopfen erfolgt mit der geöffneten Hand, wie auf dem Foto abgebildet. Dabei ist es egal, mit welcher Handseite man die Region beklopft. Wichtig ist, dass die geöffnete Faust dabei leicht federt und der Schlag nicht hart ist, was besonders bei Knochenpartien sehr schmerzhaft sein könnte.

Insgesamt wiederholt man den sanften Schlag in gleichen kurzen Abständen von knapp einer Sekunde 33 Mal. Wir hallten uns an Dreierzahlen, wie 33 und 66. Dann wird eine Pause eingelegt und der Erfolg beurteilt. Hat sich dieser noch nicht eingestellt, fährt man wie zuvor beschrieben noch ein- bis zweimal fort. Das kann natürlich, je nach Situation und Krankheitszustand, dauern. Manchmal tritt eine Linderung auch erst nach Tagen ein. Mann sollte dann nicht gleich verzweifeln und den Klopfvorgang mit 66 Schlägen mindesten dreimal pro Tag wiederholen (es kann auch öfters sein). Man bekommt schnell heraus, ob und bei welchen Intervallen es einem gut tut.
Auch vorbeugend kann hier eine positive Wirkung auf die Organe oder Muskeln erzielt werden.

Wie kann man sich das Geschehen erklären? Durch das Beklopfen werden die betroffenen Regionen in Schwingung versetzt, die Durchblutung angeregt und eine positive Wirkung auf Blockaden und Verkrampfungen erzielt. Bei vielen Menschen kommt es in zunehmendem Alter zu Versteifungen von Faszien, Nervenbahnen und Muskeln, die sich, wenn man sie behutsam in Schwingung versetzt, lösen können. Dies ist besonders bei inneren Organen wichtig, die man nicht einfach massieren kann wie Skelettmuskeln oder Lymphbahnen.

Bereits vor 2.000 Jahren war es bekannt, dass alles Schwingung ist, das ganze Leben und selbst die Materie aus Schwingungen bestehe. Dies beschrieben die Hermetischen Schriften, die um die Zeitenwende niedergeschrieben wurden und auf altem Wissen beruhten. Daraus folgend spricht man die folgenden Worte dem Hermes Trismegistos zu, der um 3.500 Jahren v. Chr. gelebt haben soll. Ihm legt man in den Mund: „Wer das Prinzip der Schwingung erkannt hat, hat das Zepter der Macht ergriffen.“

Wir können uns nur wundern, wie damals einigen Menschen das Schwingungsprinzip bereits bekannt sein konnte.
Versuchen Sie es einfach mal mit dem Beklopfen. Achten sie aber darauf, dass sie behutsam vorgehen, ohne sich zusätzliche Schmerzen zu verursachen. Ganz ohne wird es jedoch oft nicht gehen

Klopftherapie – altes Heilwissen

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